Spielberichte 1. Mannschaft 2019

18.05.2019 – TUS Geretsried – SV Mering 1:1 (0:0)

Vorbericht

Geretsried – Mit dem Heimspiel gegen den SV Mering (Samstag, 14 Uhr, Isarau-Stadion) geht für die Fußballer des TuS Geretsried eine turbulente Saison zu Ende. Auch wenn das Ergebnis nur noch für die Statistik wichtig erscheint, entwickelt Martin Grelics auch für dieses Match einen gewissen Ehrgeiz. „Wir werden die Partie mit vollem Ernst angehen, wollen noch einmal drei Punkte holen und damit die 50-Punkte-Grenze überspringen sowie Platz sieben verteidigen“, formuliert der Geretsrieder Trainer die klaren Ziele.
Die Gäste aus dem schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg haben am vergangnen Wochenende mit einem 1:1-Unentschieden gegen die SpVgg Kaufbeuren den Ligaerhalt endgültig perfekt gemacht und sich damit zum achten Mal in Folge für die Teilnahme an der Landesliga qualifiziert. Ein schönes Abschiedsgeschenk für Gerhard Kitzler, denn der 63-jährige Trainer – ehemals beim FC Augsburg in der 2. Bundesliga aktiv – nimmt nach zweijähriger Tätigkeit vorerst eine Auszeit. Nachfolger wird Ajet Abazi (42) vom Bezirksligisten Türkgücü Augsburg. Der Mazedonier stand ebenfalls beim FCA unter Vertrag (2000 bis 2006) und schaffte damals den Aufstieg von der Bayern- in die Regionalliga.
Auch wenn sie im Gegensatz zu den Vorjahren den Klassenverbleib erst spät unter Dach und Fach gebracht haben, verfügen die Meringer über starke Offensivkräfte. Mit Markus Gärtner (14 Treffer), Manuel Utz (11) und Harald Kerber (8) gibt es ein schussgewaltiges Trio, das mehr als 70 Prozent der Treffer auf sich vereinigt.
Aus Geretsrieder Sicht soll das Match vor allem ein gelungener Abschied für einige Spieler werden. Den Verein werden Johann Latanskij (Spielertrainer bei der DJK Waldram), Maximilian Baumgartner (zum Kreisligisten SV Polling) und Michael Rauch (Pause aus familiären und zeitlichen Gründen) verlassen. Deshalb gibt es nach der Partie eine kleine Abschlussfeier. Nicht mehr verbessern kann Srdjan Ivkovic seine Trefferquote von 17 Toren. Der kroatische Stürmer hatte nach überstandenem Innenbandteilanriss im Knie wiederum Pech, erlitt im Training einen Schlüsselbeinbruch und fällt vermutlich sechs bis acht Wochen aus.
Zum Saisonausklang stehen noch zwei Freundschaftsspiele auf dem Programm. Unter anderem hat der TuS am kommenden Donnerstag, 23. Mai, eine College-Auswahl aus Boston zu Gast (18.15 Uhr, Isarau-Stadion). Die US-Boys befinden sich zurzeit auf Fußballreise in Deutschland.
TuS Geretsried
Fritz – N. Karpouzidis, Ch. Herberth, Fister, Rauch, T. Karpouzidis, Kikuchi, Schrills, Doqaj, Sevkovic, Latanskij, Bahnmüller, Saibou, Buchmair, Kubica. Schiedsrichter: Kevin Kassel (SpVgg Unterhaching).

11.05.2019 – FC Gundelfingen – TUS Geretsried 3:2 (2:0)

Martin Grelics war am Samstag nicht zu beneiden. Noch vor der Abfahrt zum FC Gundelfingen musste Michael Rauch mit Magen-Darmproblemen kurzfristig absagen, so dass sich die Ausfallquote bei den Fußballern des TuS Geretsried auf acht Akteure erhöhte. Trotzdem schickte der Trainer eine durchaus solide Elf auf den Platz, die am Ende mit 2:3 (0:2) verlor. „Wir haben in allen Belangen – vor allem im technischen Bereich und beim eigenen Spielaufbau – Fehler gemacht. Wir können uns bei unserem Torhüter Kai Fritz bedanken, dass wir zur Halbzeit nicht mit 0:4 in Rückstand lagen“, monierte Grelics.
Bereits in der zehnten Minute markierte Jonas Schneider die 1:0-Führung für den Ex-Bayernligisten. Der Torjäger holte nach gut einer halben Stunde auch einen aus Geretsrieder Sicht fragwürdigen Elfmeter heraus, den Fabio Kühn zum 2:0 verwandelte. In der Tat hätten die Platzherren die Partie frühzeitig entscheiden können, was auch die Aussage von Martin Wenig bestätigte. „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir mal so viele hochkarätige Chancen hatten“, so Gundelfingens Coach nach dem Schlusspfiff.
Eine gute Reaktion zeigte der TuS nach der Pause, als man mit einfachen Mitteln den Gegner binnen einer Viertelstunde aus den Angeln hob. Srdjan Ivkovic verwertete einen Pass in die Gasse von Plator Doqaj (49.) mit einem Schuss ins lange Eck und eine Flanke von Sebastian Schrills hämmerte Ryosuke Kikuchi per Direktabnahme zum 2:2-Ausgleich in die Maschen. Die Gastgeber wackelten nun, aber die Freude auf Geretsrieder Seite währte nicht lange. Nur eine Zeigerumdrehung später köpfte Kühn ans Kreuzeck. Michael Grötzinger setzte nach, Schneider ließ den Ball zum besser postierten Christoph Schnelle durch und der Verteidiger beförderte das Leder über die Linie – 3:2. Benjamin Fister intervenierte lautstark (61.) und flog wie auch später Ziad Saibou (89.) mit Gelb-rot vom Platz. Der Japaner Kikuchi (71.) und Sekunden darauf Schrills hätten für den Ausgleich sorgen können – aber daraus wurde nichts. „Das war heute das erste Spiel unter meiner Leitung, wo wir wirklich schlecht agierten. Es waren zu viele Szenen und Dinge dabei, die wirklich nicht optimal waren“, kritisierte Martin Grelics.

FC Gundelfingen – TuS Geretsried 3:2 (2:0)
Tore: 1:0 (10.) Schneider, 2:0 (31./FE) Kühn, 2:1 (49.) Ivkovic, 2:2 (59.) Kikuchi, 3:2 (60.) Schnelle. – Schiedsrichter: Raßbach (Lehrberg). – Gelbe Karten: Fehlanzeige (FCG), Kikuchi, Ch. Herberth, Saibou, Fister (alle TuS). Gelb-Rot: Fister (TuS/61.), Saibou (89./TuS). – Zuschauer: 260.
TuS: Fritz – Sevkovic, Ch. Herberth, Fister, N. Karpouzidis, Doqaj (69. T. Karpouzidis), Saibou, Bahnmüller, Kikuchi, Ivkovic, Schrills (85. Filan).

Vorbericht

Bereits seit einigen Wochen haben die Fußballer des TuS Geretsried den Klassenerhalt in der Landesliga Südwest in trockenen Tüchern. Nicht so der heutige Gegner: Der FC Gundelfingen, wo die Elf von Martin Grelics am Samstag um 14 Uhr zu Gast ist, hat aufgrund der beiden jüngsten Niederlagen in Kaufbeuren (1:2) und am Mittwoch bei Memmingen II (0:2) nur noch einen Zähler Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrelegationsplatz. Das Hinspiel am 13. Oktober endete mit einem 2:2-Remis.
Muss der nordschwäbische Klub nach dem Abstieg aus der Bayernliga vor zwei Jahren künftig eine weitere Spielklasse tiefer antreten? „Gundelfingen steht extrem unter Druck. Aber wir wollen mit unserer Supertruppe den nächsten Dreier holen. Was kann man sich nach dem tollen Lauf der letzten Wochen mehr wünschen“, kündigt Martin Grelics an. Der Geretsrieder Trainer erwartet im Match „viel Gegenwehr“, was ihm wichtig erscheint: „Ich spiele lieber gegen eine Elf, die hart kämpfen muss als ein Team, das gesichert ist und die Saison schön ausklingen lässt. Weil der Anspruch ungleich höher ist und bereits einen kleinen Test für die nächste Spielzeit darstellt.“
Der 32-jährige Übungsleiter hat nach seiner Übernahme in der Winterpause dafür gesorgt, dass die Mannschaft wieder viel Spielfreude auf den Platz bringt und sich auch von Rückständen – wie zum Beispiel in Garmisch-Partenkirchen oder gegen Gilching – nicht unterkriegen lässt. Anders die Gundelfinger, die zuletzt sehr verunsichert wirkten. Zudem hat Trainer Martin Wenig mit Stammtorhüter Dominik Dewein (Sprunggelenksverletzung) und dem neunfachen Torschützen Manuel Müller (Oberschenkelzerrung) zwei verletzte Akteure zu beklagen hat.
Nicht unbedingt rosig sieht es auch beim TuS in personeller Hinsicht aus. Nach diversen Ausfällen (Ludwig Buchmair, Arthur Kubica, Maximilian Baumgartner, Meriton Alasani, Lukas Kellner, Johann Latanskij und Sebastian Rosina) konnte Grelics gerade mal 13 Akteure zusammenkratzen. Als dritter Ergänzungsspieler wird Fußball-Abteilungsleiter Ibro Filan auf der Bank Platz nehmen. Der 37-Jährige bestritt zuletzt in der Saison 2000/2001 vier Einsätze im damaligen Landesligateam. „Wir haben uns auf den Gegner gut eingestellt und sind entsprechend vorbereitet. Ich denke, wir werden das trotz der Personalknappheit gut hinbekommen“, kündigt Coach Grelics an.
TuS Geretsried: Fritz – N. Karpouzidis, Ch. Herberth, Fister, Rauch, Saibou, T. Karpouzidis, Kikuchi, Schrills, Ivkovic, Doqaj, Sevcovic, Bahnmüller, Filan.
Schiedsrichter: Thomas M. Raßbach (TSV Lehrberg). – Busabfahrt: 10.30 Uhr am Isarau-Stadion.

04.05.2019 – TUS Geretsried – TSV Gilching-Argelsried 3:1 (0:0)

Nach ihrem 3:1 (0:0)-Erfolg über den TSV Gilching-Argelsried nähern sich die Fußballer des TuS Geretsried allmählich der 50-Punkte-Marke. Das war vor der Winterpause, als der Landesligist mit 23 Punkten auf einem Relegationsplatz stand, noch undenkbar. Dank der Ausbeute von 25 der maximal 33 Zähler in elf Partien führt man seit einigen Wochen das gesicherte Mittelfeld an.

Nicht so die Gäste, die nach dieser Niederlage weiter unter Zugzwang stehen und aus den beiden letzten Begegnungen sicherheitshalber noch punkten müssen. Dabei war TSV-Coach Wolfgang Krebs einige Zeit gar nicht einmal so unzufrieden. „Wir haben uns mit einem Unentschieden in die Halbzeit gerettet und sind nach der Pause durch Rachid Teouri mit 1:0 in Führung gegangen“, erklärt der nach elf Spielzeiten am Saisonende scheidende Coach, der dann zum Bezirksligisten MTV Berg zurückkehrt. Krebs räumte aber ein, dass es „nur mit Kampf allein nicht geht“und es aufgrund von Personalproblemen „in der Offensive hapert.“ Der Jubel über das 1:0 der Kicker aus dem Landkreis Starnberg dauerte jedenfalls keine Minute. Mit einem scharfen und gezielten Schuss nahe der Strafraumgrenze beförderte Srdjan Ivkovic das Leder per Bogenlampe am verdutzten Gilchinger Torsteher Markus Hartmannsgruber ins Netz. Die Partie war wieder offen und mit zunehmender Zeit setzte sich die spielerische Überlegenheit der Gastgeber durch. Nach einem geschickten Zuspiel von Michael Rauch erzielte Plator Doqaj mit seinem dritten Saisontreffer die 2:1-Führung. Der 19-Jährige war auch Vorbereiter für das 3:1. Seine Flanke von rechts beförderte Taso Karpouzidis in der Nachspielzeit per Kopf in die Maschen.

„Wir haben gegen einen tief stehenden Gegner gerade in der ersten Halbzeit viele falsche Entscheidungen getroffen. Da war ich nicht so zufrieden, dafür mit dem Auftritt nach der Pause umso mehr. Man sieht einfach, dass sich die Arbeit der letzten Monate auszahlt“, freute sich der erleichterte TuS-Coach Martin Grelics nach dem Schlusspfiff. Dass es vor allem im ersten Durchgang der jungen Truppe etwas an Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit fehlt, sah Christoph Herberth. „Aber wir hatten einen Plan, das Ganze spielerisch zu lösen. Und man merkt, dass die jungen Spieler über 90 Minuten Gas geben können. Und das zahlt sich am Ende aus“, befand der Spielführer des TuS. Seine Elf muss nun noch beim FC Gundelfingen und daheim gegen den SV Mering antreten.

TuS Geretsried – TSV Gilching-A. 3:1 (0:0)

Tore: 0:1 (50.) Teouri, 1:1 (51.) Ivkovic, 2:1 (74.) Doqaj, 3:1 (90.+1) T. Karpouzidis.

Schiedsrichter: Benny Woock (TSV St. Wolfgang). – Gelbe Karten: Rodenwald, Brand, Sarac (alle TSV), Kubica, Saibou, T. Karpouzidis, Fister (alle TuS). – Zuschauer: 100.

TuS: Fritz – N. Karpouzidis, Ch. Herberth, Fister, Rauch, T. Karpouzidis, Kubica (76. Sevkovic), Saibou, Doqaj, Ivkovic (85. Januzi), Kikuchi (59. Buchmair).

Vorbericht

Geretsried – Langsam aber sicher biegen die Fußballer des TuS Geretsried auf der Zielgeraden ein. Mit 45 Zählern hat das Team von Martin Grelics den Klassenerhalt bereits in der Tasche – ganz im Gegensatz zum TSV Gilching-Argelsried, der an diesem Samstag um 18 Uhr im Isarau-Stadion antritt. „Wir wollen keine Lethargie aufkommen lassen, müssen weiter arbeiten und punkten“, erklärte Geretsrieds Co-Trainer Christian Steeb. „Unser Anspruch muss sein, Platz sechs oder sieben zu halten. Vielleicht können wir in der Tabelle Olching noch einholen, die nach der 1:2-Niederlage bei uns Mitte März kein einziges Spiel mehr gewonnen haben.“
Die Gilchinger sind vom ersten Relegationsplatz gerade mal drei Punkte entfernt. Der Ligaverbleib wäre zumindest für Trainer Wolfgang Krebs eine feine Angelegenheit, zumal der 52-Jährige – einst für den FC Pipinsried und FC Starnberg aktiv – nach elfjähriger Tätigkeit den Turn- und Sportverein verlässt und zum Bezirksligisten MTV Berg zurückkehrt. Nachfolger wird der letztjährige Coach des FC Deisenhofen, Peter Schmidt. Seit dem Ende der Vorrunde ist bei Gilching Markus Hartmannsgruber wieder die Nummer eins im Tor. Der 32-Jährige war 2012/13 bis 2013/14 zwei Spielzeiten beim TuS und absolvierte insgesamt 50 Spiele. In der Offensive lebt die Mannschaft aus dem Landkreis Starnberg in erster Linie von Ramon Adofo (9 Treffer). Allerdings hat die Gilchinger Tormaschine (110 Spiele/67 Tore) in der Rückrunde noch keinen einzigen Einsatz zu verzeichnen. Mit den beiden Ex-Bayernligaspielern Christoph Meißner (8) und Marvin Fauth (5) vom SV Pullach sind weitere treffsichere Schützen beim Ligazehnten zu finden.
„Wir haben im letzten Spiel gegen Kaufbeuren sehr fahrig gewirkt. In dieser Woche haben wir im Training daraufhin einiges justiert und wollen nun zeigen, dass es besser geht. Wir müssen auch diesmal ähnlich wie in allen vorherigen Partien nur auf uns schauen und unser Programm durchziehen“, fordert TuS-Trainer Martin Grelics.
Nachdem am vergangenen Wochenende personell bedingt mit Christian Sacher und Lorent Januzi zwei Akteure aus der TuS-Reserve auf der Auswechselbank Platz nehmen durften, ist nach der Rückkehr von Johann Latanskij, Michael Rauch, Arthur Kubica sowie der Brüder Niko und Taso Karpouzidis wieder ein bisschen mehr Luft im Kader. Allerdings ist nach Maximilian Baumgartner (Handoperation) nun auch für Lukas Kellner die Saison vorzeitig beendet. Der defensive Mittelfeldspieler hat sich im Match gegen Kaufbeuren den Mittelfußknochen gebrochen.
TuS Geretsried: Fritz – Sevkovic, Fister, Ch. Herberth, Buchmair, Saibou, Kubica, T. Karpouzidis, Latanskij, Ivkovic, Kikuchi, Doqaj, N. Karpouzidis, Rauch.
Schiedsrichter: Matteo Heiß (TSV Königsbrunn).

26.04.2019 – TUS Geretsried – SpVgg Kaufbeuren 1:0 (0:0)

Geretsried -– Mit Sieg Nummer zwei nach dem 6:2-Erfolg in Garmisch-Partenkirchen und der zwischenzeitlichen 1:2-Niederlage in Kempten hat der TuS Geretsried seine englische Woche beendet. In der vorgezogenen Partie schlug die Elf von Martin Grelics am Freitagabend die SpVgg Kaufbeuren mit 1:0 (0:0). „Auch wenn ich heute nur teilweise zufrieden bin: Es war schon toll, wie meine Mannschaft den Vorsprung mental gut über die Linie zog“, befand der Geretsrieder Trainer.
Obwohl bei den Platzherren insgesamt acht Akteure fehlten, konnte sich die Startelf im Isarau-Stadion ordentlich behaupten. Allerdings machte sich der TuS selbst das Leben schwer. Es war schier zum Haareausraufen, was die vor allem in der ersten Halbzeit die drückend überlegenere Geretsrieder an hochkarätigen Chancen vergaben. Gut ein halbes Dutzend an guten Einschussmöglichkeiten hatten die Platzherren, doch keine einzige führte zum gewünschten Torerfolg. Die Wertachstädter hatten erst nach einer knappen halben Stunde die erste Gelegenheit durch einen Freistoß, den TuS-Keeper Kai Fritz sicher herunterpflückte. Bereits nach 36 Minuten musste Lukas Kellner verletzt mit Verdacht auf Zehenbruch das Feld räumen und wurde durch Plator Doqaj ersetzt. Und diese Einwechslung sollte sich als Glücksgriff erweisen. Nach quälenden 61 Minuten gelang dem 19-Jährigen mit einem als Aufsetzer leicht abgefälschten Schuss die erlösende 1:0-Führung. „Wir hatten heute viele technische Probleme,“ stellte Martin Grelics nach dem Match fest. Denn auch in der Folgezeit offenbarte der TuS einige Schwächen im Abschluss. Der Tabellenvorletzte aus dem Ostallgäu kam zwar in der letzten Viertelstunde etwas besser in die Gänge. Aber hier zeigte sich Geretsrieds Schlussmann Fritz erneut auf dem Posten und rettete in zwei Situationen mit reaktionsschnellen Abwehrparaden.
Die Kaufbeurer müssen den Klassenerhalt vermutlich über die Relegation bewerkstelligen. Damit rechnet zumindest Joachim Dewein, der mittlerweile dritte Trainer in der laufenden Saison: „Der Fitnesszustand meiner Mannschaft ist nicht gut. Wir haben jetzt vier Endspiele. Wenn es zum Ligaverbleib reicht, wäre schön. Ansonsten lassen wir die Relegation auf uns zukommen.“

TuS Geretsried – SpVgg Kaufbeuren 1:0 (0:0)
Tor: 1:0 (61.) Doqaj. – Schiedsrichter: Gürkan Günebakan (FC Alemannia München). – Gelbe Karten: L. Kellner, Bahnmüller, Buchmair, Ch. Herberth (alle TuS), Süli, Ried (beide SpVgg). – Zuschauer: 100.
TuS: Fritz – Fister, Ch. Herberth, Sevkoic, Buchmair, L. Kellner (36. Doqaj), Saibou, Bahnmüller (89. Sacher), Schrills, Ivkovic (87. Januzi), Kikuchi.

 

Vorbericht

Geretsried – Keine einfache Aufgabe steht den Fußballern des TuS Geretsried in ihrem vorgezogenen Heimspiel an diesem Freitag bevor. Mit der SpVgg Kaufbeuren tritt der Landesliga-Vorletzte um 18 Uhr im Isarau-Stadion an. „Für Kaufbeuren ist es ein Überlebenskampf. Ein Spiel um den allerletzten Strohhalm, um die Relegation zu vermeiden“, warnt TuS-Trainer Martin Grelics.
Bis zur Winterpause war bei den Wertachstädtern noch alles im grünen Bereich. Doch während sich die Geretsrieder nach Wiederaufnahme der Punktrunde im März beharrlich von den Relegationsplätzen bis ins gesicherte Mittelfeld nach vorne kämpften, rutschten die Ostallgäuer bis auf den vorletzten Rang ab. Nicht auszuschließen, dass sie im siebten Jahr ihrer Landesliga-Zugehörigkeit den Klassenerhalt erstmals über die Relegation sichern müssen. Zuletzt gelang der SpVgg mit dem 1:0-Heimerfolg über den TSV Gilching-Argelsried nach zuvor sieben sieglosen Spielen wieder ein kleiner Erfolg. Mit Joachim Dewein hat man nach Martin Prediger und Christian Möller bereits den dritten Trainer an der Außenlinie stehen – der 52-jährige ehemalige Torhüter hat vor drei Wochen das Amt übernommen. Treffsicherste Schützen sind Stefan Meisel (14 Tore) und Simon Ried (9). Meisel, einst bei der SpVgg SV Weiden aktiv, wird in der kommenden Saison beim TSV Schwabmünchen kicken. Zum Bayernligisten wechselt auch Mannschaftskamerad Kevin Kümmerle. Der Mittelfeldspieler kam zuvor vom SV Raisting und genoss seine Ausbildung beim FC Bayern München und der FT Starnberg 09.
„Die Kaufbeurer werden insbesondere nach ihrem Trainerwechsel mit viel Power auftreten, um den Schalter doch noch einmal umzulegen“, vermutet Martin Grelics, der mit der bisherigen Ausbeute von 42 Punkten sehr zufrieden ist. Allerdings steht dem TuS-Coach nur ein Rumpfkader zur Verfügung. Die Brüder Niko und Taso Karpouzidis sowie Michael Rauch fehlen aus privaten Gründen. Sebastian Rosina bereitet sich auf das Abitur vor; Arthur Kubica, Meriton Alasani und Johann Latanskij sind noch verletzt.
Darüberhinaus ist für Maximilian Baumgartner die Saison vorzeitig beendet: Der Mittelfeldspieler unterzieht sich einer schon länger geplanten Handoperation. „Dieser Ausfall tut uns sehr weh, weil Max zuletzt einen hervorragenden Lauf hatte“, erklärt Grelics zum Ausfall des Ex-Raistingers. Auf der spärlich besetzten Auswechselbank werden daher Lorenz Januzi und Christian Sacher aus der Zweiten Mannschaft Platz nehmen. „Wir haben noch immer eine gute Elf und wollen die Scharte von der 1:2-Niederlage in Kempten ausmerzen“, kündigt Grelics für das dritte Spiel innerhalb von sieben Tagen an.
TuS Geretsried: Fritz – Fister, Ch. Herberth, Sevcovic, Buchmair, L. Kellner, Saibou, Bahnmüller, Schrills, Ivkovic, Kikuchi, Doqaj, Januzi, Sacher. Schiedsrichter: Gürkan Günebakan (FC Alemannia München).

22.04.2019 – FC Kempten – TUS Geretsried 2:1 (2:0)

Kempten/Geretsried – Nach dem 6:2-Erfolg in Garmisch-Partenkirchen hätte sich der TuS Geretsried gestern mit einem weiteren Erfolg belohnen können. Daraus wurde aber nichts. Die Grelics-Elf verlor im Nachholspiel beim Aufsteiger FC Kempten unglücklich mit 1:2 (0:2).
Die Geretsrieder starteten elanvoll. Ludwig Buchmair traf die Querlatte, und nach einem feinen Zuspiel von Ryosuke Kikuchi schlenzte der völlig freistehende Johannes Bahnmüller das Leder über die Torlatte. Erst nach rund 20 Minuten kamen die Illerstädter besser in die Spur. Christopher Durchardt zielte am Pfosten und Kreuzeck zweimal vorbei. Als Benjamin Fister in der 38. Minute Kemptens Spielertrainer Matthias Jörg im Sechzehner zu Fall brachte, deutete Schiedsrichter Sebastian Eder sofort auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Raphael Meßlang zur 1:0-Führung (38.) für die Platzherren.
Fünf Minuten später landete ein Diagonalpass aus dem Mittelfeld bei Christopher Durchhardt, der TuS-Keeper Kai Fritz beim 2:0 ebenfalls keine Chance ließ. „Wir haben in der ersten halben Stunde sehr gute Phasen gehabt. Leider haben wir es versäumt, mehr daraus zu machen, um den Führungstreffer zu erzielen“, beklagte nach Spielende TuS-Coach Martin Grelics.
Die Geretsrieder Mannschaft unternahm nach der Pause alles für einen mögliche Ergebniskorrektur. So landete ein Kopfball von Niko Karpouzidis nur knapp über dem Quergebälk, und der Japaner Kikuchi traf aus guter Position nur das Außennetz. Der mittlerweile eingewechselte Srdjan Ivkovic setzt sich in der 78. Minute auf der rechten Seite schön durch, zielte aber aber am langen Pfosten vorbei. Den verdienten 1:2-Anschlusstreffer markierte Maximilian Baumgartner, der eine Direktabnahme von Johannes Bahnmüller klassisch verwertete.
Bei seinem zweiten Kurzeinsatz nach einer langen Verletzungspause hätte Ivkovic zum Heilsbringer mutieren können. Der Schuss des Kroaten (81.) landete jedoch nur an der Querlatte. Trotz der Niederlage bleibt der TuS Geretsried in der Tabelle weiterhin auf Platz sieben.

FC Kempten – TuS Geretsried 2:1 (2:0)
Tore: 1:0 (38.) Meßlang (Foulelfmeter), 2:0 (43.) Durchardt, 2:1 (81.) Baumgartner. – Schiedsrichter: Sebastian Eder (SV Holzkirchen). – Gelbe Karten: Jörg, Leyer, Meßlang (alle FC Kempten), Fister, T. Karpouzidis (beide TuS Geretseried). – Zuschauer: 150.
TuS Geretsried: Fritz, Rauch, Ch. Herberth, Fister (46. Sevcovic), Buchmair, N. Karpouzidis, Kubica, Saibou (60. T. Karpouzidis), Baumgartner, Bahnmüller, Kikuchi (72. Ivkovic).

20.04.2019 – 1. FC Garmisch-Partenkirchen – TUS Geretsried 2:6 (2:1)

Garmisch-Partenkirchen/Geretsried – Zumindest bis zur Halbzeit sah es für den TuS Geretsried beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen nicht gut aus. Der Tabellensiebte ging mit einem Rückstand in die Pause, ehe die Werdenfelser nach dem Wiederanpfiff beim 6:2 (1:2) förmlich an die Wand gespielt wurden.
Bereits nach sechs Minuten lag das TuS-Team mit 0:1 im Hintertreffen, ehe Christoph Herberth der 1:1-Ausgleich gelang. Der Kapitän stocherte den Ball aus dem Gewühl heraus über die Linie, nachdem zuvor Ludwig Buchmair einen Freistoß von Arthur Kubica an die Latte geköpft hatte. Bitter für Geretsried der erneute Rückstand – wiederum durch Michael Naber – in der Nachspielzeit. Zuvor hätten Moritz Müller (42./Schuss über das Kreuzeck) und der zum Innenverteidiger umfunktionierte Stürmer Franz Fischer (45./Freistoß aus 20 Metern, den TuS-Keeper Kai Fritz über die Latte lenkte) für den Aufsteiger eine deutlichere Führung besorgen können.
Es dauerte einige Zeit, bis der TuS nach der Pause wieder in die Spur kam. Eine Hereingabe verwertete Benjamin Fister schließlich zum 2:2 (59.), wobei sich FC-Torsteher Stefan Schwinghammer leicht behindert sah. Kurz zuvor war Srdjan Ivkovic nach mehr als zweimonatigem verletzungsbedingten Ausfall eingewechselt worden. Der Ex-Garmischer brannte förmlich nach 63 Tagen Zwangspause (Innenbandteilanriss) auf seinen Einsatz, zog erstmals die Aufmerksamkeit in der 73. Minute nach einem Pfostenschuss auf sich. Keine Zeigerumdrehung später machte es der Kroate besser und sorgte mit einer Bogenlampe zum 3:2 für die erstmalige Führung.
„Wir sind gegen einen aggressiven Gegner zweimal in Rückstand geraten und hätten mehr bestraft werden müssen“, befand TuS-Coach Martin Grelics. „Das war eine neue Situation für uns, wir haben etwas Zeit gebraucht, uns damit zurechtzufinden. Aber wir sind zurückgekommen und haben unser Spiel durchgezogen.“ Zupass kam den Geretsriedern, dass die Hausherren nach dem Rückstand ihrerseits absolut geknickt wirkten. Gegenwehr war für das Team von Christoph Saller ein Fremdwort. Der 1. FC präsentierte sich plan- und lustlos, wirkte völlig konsterniert. Der TuS hatte dadurch leichtes Spiel, brachte einen Konter nach dem anderem zum erfolgreichen Abschluss. Tor Nummer vier erzielte der eminent fleißige Maximilian Baumgartner aus spitzem Winkel, der auch das 5:2 mit einem klugen Querpass für Ivkovic vorbereitete. Tor Nummer sechs konnte sich der Ex-Raistinger wieder selbst gutschreiben lassen, nachdem Sebastian Schrill mustergültig das Zuspiel geiefert hatte.
„Wir haben einen Rückstand gedreht und jetzt 42 Punkte auf dem Konto. Das sollte für den Klassenerhalt reichen“, freut sich Grelics nach dem höchsten Saisonsieg seit seiner Amtsübernahme in der Winterpause.

1. FC Garmisch-Partenk. – TuS Geretsried 2:6 (2:1)
Tore: 1:0 (6.) Naber, 1:1 (29.) Ch. Herberth, 2:1 (45.+2) Naber, 2:2 (59.) Fister, 2:3 (74.) Ivkovic, 2:4 (77.) Baumgartner, 2:5 (80.) Ivkovic, 2:6 (83.) Baumgartner, – Schiedsrichter: Andras Hummel (TSV Betzigau), – Gelbe Karten: Langenegger, Naber, Diaby (alle GAP), Kubica, L. Kellner, Rauch, Ch. Herberth (alle TuS), – Zuschauer: 250.
TuS Geretsried: Fritz, Rauch, Ch. Herberth, Sevcovic (31. Fister), Buchmair, Kubica, L. Kellner (62. Saibou), T. Karpouzidis, Doqaj (56. Ivkovic), Baumgartner, Schrills.

Vorbericht

Geretsried – Ein straffes Programm mit drei Spielen innerhalb von sieben Tagen hat der TuS Geretsried an den Osterfeiertagen und in der Woche danach vor der Brust. Am Ostersamstag ist die Elf von Trainer Martin Grelics beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen (Beginn 15 Uhr) sowie am Ostermontag beim FC Kempten (Anpfiff 14 Uhr) im Einsatz. Abgerundet wird die englische Woche am kommenden Freitag, 26. April, mit dem Heimspiel (18 Uhr) gegen die SpVgg Kaufbeuren.
Bereits im Training merkte man deutlich, dass die Geretsrieder Mannschaft dem Lokalderby gegen den Aufsteiger aus dem Werdenfelser Land entgegenfiebert. „Das wird ein geiles Match. Viel Würze trägt dazu bei, weil bei den Hausherren mit Stefan Schwinghammer, Dominik Schuberth und Maximilian Berwein drei Ex-Geretsrieder mitwirken, auf unserer Seite der Ex-Garmischer Torjäger Srdjan Ivkovic wieder fit ist sowie Michael Rauch aus der Gegend stammt und in Farchant arbeitet“, glaubt Geretsrieds Co-Trainer Christian Steeb. Er vertrat beim Abschlusstraining am Donnerstag den beruflich verhinderten Chef-Coach Grelics.
Nach dem Durchmarsch von der Kreis- in die Landesliga schwebte die Truppe von Christoph Saller zunächst auf Wolke sieben. Zum einen war es die anhaltende Euphorie im Team, zum anderen wurde der 1. FC als Aufsteiger von den Gegnern teilweise unterschätzt, so dass der letztjährige Meister der Bezirksliga Süd anfangs noch tüchtig im oberen Tabellendrittel mitmischte. Bereits vor der Winterpause blieben jedoch weitere Erfolge aus. Der 23-Jährige Goalgetter Maxi Berwein (16 Treffer) – er wird derzeit mit einem Wechsel zum Regionalligisten VfR Garching in Verbindung gebracht – sowie Stürmerkollege Franz Fischer (11) hatten Ladehemmung. Wobei der Ex-Farcheter Berwein seit Kurzem als neue Variante in der Innenverteidigung für Stabilität sorgen soll. „Garmisch steht nach der Schwächephase jetzt auf einem Relegationsplatz. In der gleichen Situation haben wir uns vor sechs Wochen befunden. Wir stehen im Moment als Inhaber des siebten Platzes super da. Unser Anspruch muss sein, diesen Rang zumindest zu halten. Aber die Saison ist lange noch nicht beendet“, warnt Christian Steeb.
Aufsteiger Kempten hat sich im Mittelfeld auf Platz zehn etabliert
Gut möglich, dass die Geretsrieder Mannschaft am Montag in Kempten einige Änderungen erfahren wird. „Wir werden in jedem Fall rotieren, weil wir die Spieler nicht komplett kaputt machen wollen. In unserem 18-Mann-Kader bringt jeder seine Leistung. Das hat man zuletzt gesehen, als mit Claudio Sevcovic, Ziad Saibou und Plator Doqaj gleich drei 19-Jährige in der Startelf standen“, erklärt der ehemalige Stürmer des TSV Peiting.
Gut etabliert hat sich der Aufsteiger aus dem Allgäu. Die Truppe um Spielertrainer Matthias Jörg (früher unter anderem TSV 1860 München, FC Memmingen, BC Aichach und SpVgg Hof) spielt eine grundsolide Saison, hat nach der Winterpause in sieben Begegnungen nur einmal verloren (0:3 bei Türkspor Augsburg). Der 36-jährige Matthias Jörg führte die Mannschaft innerhalb von drei Jahren von der Kreis- in die Landesliga und hat seinen Vertrag bei den Illerstädtern zu Jahresbeginn sogar um ein weiteres Jahr verlängert. Allerdings muss der Ligazehnte auf Abwehrspieler Maximilian Wuttge (17 Spiele, drei Tore) verzichten: Nach einer Roten Karte ist Wuttge für fünf Begegnungen gesperrt.

TuS Geretsried
Fritz – T. Karpouzidis, Ch. Herberth, L. Kellner, Buchmair, Kubica, Rauch, Saibou, Baumgartner, Schrills, Kikuchi, N. Karpouzidis, Sevcovic, Doqaj, Bahnmüller, Fister, Ivkovic. – Schiedsrichter: Andreas Hummel (TSV Betzigau) in Garmisch, Sebastian Eder (SV Holzkirchen) in Kempten.
Busabfahrt nach Kempten: 10.45 Uhr (Isaraustadion).

13.04.2019 – TUS Geretsried – SV Egg/Günz 3:2 (0:0)

Geretsried –Zwei Teilziele hatte Martin Grelics vor dem Heimspiel der Geretsrieder Fußballer gegen den SV Egg an der Günz gefordert. „Wir wollten gegen diesen direkten Tabellennachbarn gewinnen und auf Platz sieben springen. Das ist uns gelungen. Und wir wollten beim Spielaufbau mehr Mut zeigen. Das haben wir phasenweise gezeigt“, freute sich der TuS-Coach nach dem 3:2 (0:0)-Erfolg über die Kicker aus dem Unterallgäu. Grelics bewies für die Partie gegen die Günztaler viel Mut. Gegenüber dem letzten Match in Neuburg gab es fünf Veränderungen in der Startelf, wobei mit Plator Doqaj, Ziad Saibou und Claudio Sevcovic gleich drei 19-Jährige eingesetzt wurden.

Obwohl die Hausherren in Durchgang eins dominierten, wollten sich keine Tore einstellen. Wieder einmal scheiterte Ryosuke Kikuchi mit zwei Großchancen. In der elften Minute jagte der Japaner völlig freistehend einen Nachschuss über die Latte und scheiterte später am Gästetorwart Lukas Trum. Eine der wenigen Möglichkeiten der Gäste vereitelte TuS-Keeper Kai Fritz, der gegen Joshua Steck parierte. Als das Egger Team nach der Pause etwas die Zügel anzog und mit schnellem Umschaltspiel gefährlich wurde, gelang der Geretsrieder Elf das 1:0: Nach einem Freistoß (61.) von Arthur Kubica beförderte Plator Doqaj das Leder über die Linie. Sechs Minuten später legte Maximilian Baumgartner nach. Der Einwechselmann düpierte zwei Gegenspieler, zog unverfroren ab und überlistete mit einem Flatterschuss Eggs Schlussmann Trum zum 2:0 (67.). Nach dem Anschlusstreffer von Torsten Schuhwerk wurde es noch einmal spannend, zumal kurz darauf Johannes Bahnmüller sieben Minuten nach seiner Einwechslung zunächst Gelb und unmittelbar darauf die Ampelkarte (78.) sah. Bei einem Konter in der 89. Minute bediente Sebastian Schrills Baumgartner, der zunächst am Torsteher scheiterte. Schrills eroberte sich das Leder, passte erneut zu Baumgartner, der schließlich das 3:1 bewerkstelligte. In der Nachspielzeit verkürzte Jonas Walter noch auf 2:3 für die Gäste.

„Dass es am Ende noch einmal so eng wird, haben wir uns selbst zuzuschreiben. Mit nur zehn Mann entsteht natürlich viel Hektik auf dem Feld. Aber wir haben das gut über die Zeit gebracht“, befand TuS-Coach Grelics. Das Fazit von Eggs Trainer Gerhard Schedel: „Der Sieg für Geretsried ist über das gesamte Spiel betrachtet verdient. Uns steckte das Mittwochspiel in Ichenhausen noch in den Beinen. Da haben wir richtig Gas gegeben. Heute hat uns der letzte Ball zur Torchance gefehlt.“

TuS Geretsried –
SV Egg a.d.G. 3:2 (0:0)

Tore: 1:0 (61.) Doqaj, 2:0 (67.) Baumgartner, 2:1 (76.) Schuhwerk, 3:1 (89.) Baumgartner, 3:2 (90.+1) Walter. – Schiedsrichter: Yannick Eberhardt (FV Burgberg). – Gelbe Karten: Seidel (SVE), Bahnmüller, Kubica, Saibou, Schrills (alle TuS). – Gelb-rot: Bahnmüller (78./TuS – wiederholtes Foulspiel). – Zuschauer: 150.

TuS: Fritz – T. Karpouzidis, Ch. Herberth, Sevcovic, N. Karpouzidis (86. Buchmair), Kubica, Saibou (71. Bahnmüller), L. Kellner, Doqaj, Schrills, Kikuchi (46. Baumgartner).

Vorbericht

Geretsried – Eine klare Vorgabe gibt es für Martin Grelics vor dem Heimspiel der Geretsrieder Fußballer gegen den SV Egg an der Günz (15 Uhr, Isarau-Stadion). „Wir wollen gewinnen und in der Tabelle auf Platz sieben vorrücken. Mit der Leidenschaft und den spielerischen Elementen aus den letzten Begegnungen haben wir gute Chancen, einen Dreier zu holen“, erklärt der TuS-Trainer vor dem Match gegen den Tabellennachbarn in der Landesliga Südwest, der zwei Zähler Vorsprung hat.
Der Klub aus dem Unterallgäu hat nach der Winterpause sechs Spiele absolviert, dabei Siege gegen Illertissen II (4:2) und Garmisch (2:0) sowie drei Unentschieden erreicht. Lediglich die Heimpartie gegen den TSV Gilching-Argelsried ging mit 3:4 verloren. Zuletzt holten die Günztaler am Mittwoch in einem Nachholspiel ein viel beachtetes 2:2-Remis beim Tabellenvierten SC Ichenhausen. In erster Linie profitiert die Truppe von Coach Gerhard Schedel von einem Torjägertrio mit Kapitän Simon Schropp (14), Torsten Schuhwerk (10) und Manuel Schropp (9), auf deren Konto fast 70 Prozent aller erzielten Treffer gehen.
Martin Grelics erwartet daher ein Duell „auf Augenhöhe“. Obwohl sich der Übungsleiter mit den Auftritten seiner Elf über weite Strecken zufrieden zeigt, hat er einen klaren Mangel hinsichtlich der Chancenverwertung im Strafraum diagnostiziert. „Wir müssen unsere Überlegenheit einfach früher nutzen und die Dinger reinmachen. Das will ich mit den Spielern hinbekommen und es läuft gottseidank bereits langsam in die gewünschte Richtung. Diese Schulung war auch der Inhalt in der vergangenen Woche“, sagte Grelics nach dem Abschlusstraining am Donnerstag.
Wieder ein etwas anderes Gesicht hat auch diesmal die Startformation des TuS. Aufgrund von Ausfällen, Trainingsabwesenheit und Leistungsbeurteilung ist der Coach erneut zu Umstellungen gezwungen. Vor allem in der Defensive gibt es Veränderungen, da Außenverteidiger Sebastian Rosina (Abiturvorbereitungen) und Routinier Benjamin Fister (verletzt) fehlen. Nicht mehr zum Kader gehört Lucas Häusler. Der Abwehrspieler kam im Juli 2018 vom Landesligisten SV Raisting nach Geretsried. Aufgrund von Verletzungen fand der 21-Jährige allerdings nie eine richtige Bindung zur Mannschaft und kam daher nur zu insgesamt neun Einsätzen. Nun wurde der Kontrakt in beiderseitigem Einverständnis vorzeitig aufgelöst, da der Verteidiger den Klub zum Saisonende ohnehin verlassen hätte.  g
TuS Geretsried
Fritz – T. Karpouzidis, Ch. Herberth, L. Kellner, Buchmair, Kubica, Bahnmüller, Baumgartner, Latanskij, Schrills, Kikuchi, N. Karpouzidis, Rauch, Sevcovic, Doqaj, Saibou.
Schiedsrichter: Yannick Eberhardt (FV Burgberg).

06.04.2019 – VFR Neuburg – TUS Geretsried 1:1 (0:1)

Neuburg/Geretsried – Dass der TuS Geretsried beim Tabellendritten VfR Neuburg 1:1 (0:1)-Unentschieden spielte und einen Punkt mit nach Hause nahm, ist eine beachtliche Leistung. Gemessen an der Vielzahl von vergebenen hochkarätigen Chancen hätte es aber ein Dreier sein müssen. „Vor dem Spiel hätte ich jederzeit das 1:1 unterschrieben. Für das, was wir aber an erstklassigen Möglichkeiten vergeben haben, war die Ausbeute zu wenig“, befand Geretsrieds Co-Trainer Christian Steeb auf der Heimfahrt im Mannschaftsbus.

Nach knapp zwei Minuten scheiterte Sebastian Schrills freistehend nach einem Zuspiel von Benjamin Fister mit einem Schuss über das Tor. In der Folgezeit überzeugte der TuS mit gutem Pressing und gezielter Balleroberung, sodass der starke Aufsteiger kaum zur Entfaltung kam. Nach einem von Arthur Kubica ausgeführten Freistoß verlängerte Fister den Ball per Kopf an den Innenpfosten, von dem dieser zur 1:0-Führung (37.) am verdutzten VfR-Torsteher Dominik Jozinovic über die Linie kullerte. Kurz vor der Pause vergab Ryosuke Kikuchi eine Superchance, bei der das Leder knapp über das Torgebälk strich. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Geretsrieder wieder ein dickes Ding aus. Johann Latanskij spielte einen Pass (64.) auf den völlig frei postierten Kikuchi, der den Ball haarscharf am langen Pfosten vorbeischob. Nach etwas mehr als einer Stunde wurden die Donaustädter stärker. „Wir haben das zugelassen, aber zuvor vergessen, den Sack zuzumachen. Normal müssen wir einen Zwei-Tore-Abstand herstellen. Dass wir dann den Ausgleich kassieren, haben wir uns komplett selbst zuzuschreiben“, rekapitulierte TuS-Trainer Martin Grelics. Ausgangspunkt zum 1:1 (78.) war ein Freistoß, der bei Marco Friedl landete. Eher als Flanke gedacht, beförderte der Torjäger das Spielgerät per Bogenlampe über TuS-Keeper Kai Fritz. Die letzte Großchance besaß Stürmer Schrills, der auf Rechtsaußen mit viel Zug zum Tor an Schlussmann Jozinovic scheiterte. Eine Ballabgabe an den mit aufgerückten und ebenso völlig unbewachten Maximilian Baumgartner wäre hier vermutlich die bessere Option gewesen.

„Ich bin nicht wirklich enttäuscht. Sicherlich wäre von den Chancen her mehr möglich gewesen. Wenn man das Ergebnis tabellarisch betrachtet, geht das Unentschieden gegen einen Aufstiegskandidaten schwer in Ordnung. Zumal uns Torwart Fritz in der Schlussphase viel rettete“, zeigte sich TuS-Coach Grelics beeindruckt.

VfR Neuburg/Donau – TuS Geretsried 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 (37.) Fister, 1:1 (78.) Friedl. – Schiedsrichter: Benjamin Wagner (SV Germania Kirchehrenbach). – Gelbe Karten: Schittler, Denz, Riedelsheimer (alle VfR), L. Kellner, Bahnmüller, Kubica, Baumgartner (alle TuS).– Zuschauer: 210.

TuS: Fritz – Rosina, Ch. Herberth, Fister, Buchmair, L. Kellner (46. N. Karpouzidis), Kubica, Bahnmüller (86. Saibou), Kikuchi, Schrills, Latanskij (64. Baumgartner).

Vorbericht

Geretsried – Wieder mit einem Top-Team der Landesliga Südwest bekommen es die Fußballer des TuS Geretsried an diesem Samstag zu tun. Der Tabellenachte reist zum VfR Neuburg (15 Uhr), der mit drei Erfolgen gegen Gilching (1:0), Garmisch-Partenkirchen (3:0) und Kaufbeuren (3:2) sowie zwei Unentschieden (Illertissen/2:2 und Egg an der Günz/1:1) gut aus der Winterpause gekommen ist.
„Wir wollen weiter Punkte sammeln – egal, gegen wen. Die vier Siege aus den letzten fünf Spielen sind sehr positiv und sorgen im Kopf für ein gutes Befinden. Die gute Serie wollen wir so lange wie möglich aufrecht erhalten“, meint Geretsrieds Co-Trainer Christian Steeb, der am Donnerstag im Abschlusstraining den beruflich verhinderten Coach Martin Grelics vertrat.
Die drittplatzierten Neuburger um ihren Coach Christian Krzyzanowski, der den Klub in nur vier Jahren von der Kreisliga in die Landesliga führte, hat bei zwei noch ausstehenden Spielen gute Chancen auf die Bayernliga-Relegation. Augenblicklicher Teilnehmer wäre Türkspor Augsburg, das derzeit fünf Punkte Vorsprung aufweisen. Selbst Spitzenreiter TSV Landsberg hat man noch nicht ganz aus den Augen verloren.
Der VfR verfügt allerdings über einen Kader, in dem viele Akteure bereits höherklassig aktiv waren. Die Toptorjäger Sebastian Habermeyer (11 Treffer) und Marco Friedl (9) sowie Matthias Riedelsheimer spielten für den TSV Rain in der Regionalliga Süd. Neuzugang Abdul Abou Kahlil (6 Spiele/3 Tore) stand beim VfR Neumünster und SV Wilhelmshaven (Regionalliga Nord) unter Vertrag und Rainer Meisinger (9 Tore) stürmte einst für den Bayernligisten VfB Eichstätt. Über jede Menge Routine verfügt auch Michael Denz, der bereits für Pipinsried, Rosenheim, Oldenburg und Ingolstadt II in Deutschlands vierthöchsten Ligen kickte.
Nahezu komplett ist der Geretsrieder Kader, in dem nur die verletzten Srdjan Ivkovic und Meriton Alasani sowie Lucas Häusler, Jean Monty Mendama und Ziad Saibou fehlen. „Wir haben derzeit ein gutes Selbstvertrauen. Aber wir wissen, dass wir an unsere Grenzen gehen müssen, um einen Punkt mitzunehmen. Das heißt, geduldig spielen und die Chancenverwertung effektiv nutzen“, erklärt der 28-jährige Christian Steeb, der selbst viele Jahre für den TSV Peiting stürmte.
TuS Geretsried: Fritz – Rosina, Ch. Herberth, L. Kellner, Buchmair, T. Karpouzidis, Fister, Kubica, Latanskij, Schrills, Kikuchi, N. Karpouzidis, Bahnmüller, Rauch, Baumgartner, Sevcovic, Doqaj, Voß.
Schiedsrichter: Benjamin Wagner (TSV Germania Kirchehrenbach).
Busabfahrt: 11.15 Uhr, Isarau-Stadion.

30.03.2019 – TUS Geretsried – SV Illertissen II  2:0 (0:0)

Geretsried – Der TuS Geretsried nimmt beharrlich Kurs auf das erste Etappenziel „40-Punkte-Marke“. Der 2:0 (0:0)-Heimsieg über den FV Illertissen II war bereits der vierte Erfolg im fünften Landesliga-Match nach der Winterpause unter der Leitung des neuen Trainers Martin Grelics. „So eine Serie hatten wir lang nicht. Wir haben uns gefunden, weil ein System dahintersteckt. Die jungen Spieler ziehen voll mit, und es macht Spaß. Vor allem haben wir heute bewiesen, dass wir auch auf Rasen ein entsprechendes Niveau haben“, befand TuS-Spielführer Christoph Herberth.

Allerdings ließen die Gastgeber die Zuschauer am Samstag wieder lange zappeln, bis der erste Treffer fiel. Ryosuke Kikuchi (4.), Taso Karpouzidis (19.) sowie zweimal Plator Doqaj (32./38.) vergaben in aussichtsreicher Position in Durchgang eins. Die einzige Chance hatte Illertissens Regionalligareserve durch einen Freistoß (28.), der allerdings weit über die Latte strich. TuS-Keeper Kai Fritz verlebte insgesamt einen geruhsamen Nachmittag, musste nach der Pause (56.) nur einmal ernsthaft gegen den durchgestarteten Torjäger Yannick Glessing eingreifen. Noch nicht einmal zehn Minuten war Johann Latanskij auf dem Feld, als er die 1:0-Führung (63.) selbst einleitete. Das Zuspiel des Routiniers landete beim mit aufgerückten Ludwig Buchmair. Der linke Außenverteidiger flankte maßgenau auf den durchgestarteten Stürmer, der mit einem gezielten Kopfball ins lange Eck erfolgreich war. Eine knappe Viertelstunde später wurde der Japaner Kikuchi, der kurz zuvor im Stile von „Karate-Kid“ eine Großchance vergab, im Strafraum zu Fall gebracht. Wie schon zuletzt in Oberweikertshofen ein Fall für den dienstältesten Akteur, Benjamin Fister. Der 35-Jährige hämmerte das Leder unhaltbar für FVI-Torsteher Tizian Fendt zum 2:0 ins Netz.

„Spielerisch war die Partie auf diesem Geläuf kein Leckerbissen. Wir hatten aber wieder eine sehr gute Einstellung und haben clever verteidigt. Deshalb ist dieser Sieg gerechtfertigt. Man sieht, dass die Mannschaft großen Willen zeigt, und das ist eine schöne Basis, um sich noch weiter zu entwickeln“, freute sich TuS-Coach Grelics. Geknickt zeigte sich Timo Räpple. „Zum Spiel gibt es heute keine zwei Meinungen. Geretsried hat absolut verdient gewonnen. Wir hatten im Prinzip keine einzig echte Chance. Das ist traurig, denn wir wussten, das nach dem 0:1-Rückstand für unsere junge Truppe nur schwer was zu holen ist“, erklärte Illertissens Co-Trainer bei der Pressekonferenz.

TuS Geretsried – FV Illertissen II 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 (63.) Latanskij, 2:0 (76./FE) Fister. – Schiedsrichter: Felix Grund (SV Haidlfing). – Gelbe Karten: Kubica, T. Karpouzidis, Latanskij (alle TuS), Voß, Allgaier, Peter (alle FVI). – Gelb-Rot: Kubica (90.+1/TuS – wiederholtes Foulspiel). – Zuschauer: 200.

TuS: Fritz – Rosina, Ch. Herberth, Fister, Buchmair, N. Karpouzidis (70. L. Kellner), T. Karpouzidis (80. Alasani), Kubica, Doqaj (54. Latanskij), Schrills, Kikuchi.

Vorbericht

Geretsried – Die Vorgabe von Martin Grelics für das Heimspiel der Geretsrieder Fußballer an diesem Samstag gegen den FV Illertissen II ist klar. „Das ist das nächste große Match, das wir gewinnen wollen. Dass wir uns in der Tabelle weiter absetzen, muss unser Ziel sein. Auch wenn viel Arbeit auf uns zukommt“, sagt der TuS-Trainer. Ob ab 15 Uhr im Isarau-Stadion oder witterungsbedingt doch auf dem Kunstrasenareal gespielt wird, entscheidet sich kurzfristig.
Nach einem zweiten und dritten Platz in den Vorjahren hängt die Truppe von Markus Schaich heuer seit dem 13. Spieltag auf einem der Relegationsplätze fest. Zwar überzeugten die Kicker aus dem Landkreis Neu-Ulm nach der Winterpause mit zwei Unentschieden in Neuburg (2:2) und Garmisch-Partenkirchen (1:1) sowie einem Heimerfolg gegen Kaufbeuren (4:1). Jedoch gab es am Mittwoch in der Nachholpartie gegen Egg an der Günz trotz der Verstärkung von Moritz Nebel und Volkan Celiktas aus dem eigenen Regionalligakader eine 2:4-Niederlage.
Bei den Geretsriedern sieht es personell kaum besser aus als in der Vorwoche. Torjäger Srdjan Ivkovic ist immer noch verletzt; Maximilian Baumgartner und Ziad Saibou haben sich krank gemeldet. Johannes Bahnmüller sowie Jean Monty Mendama fehlen aus privaten Gründen und Michael Rauch befindet sich noch im Aufbautraining. Dafür stehen Arthur Kubica, Johann Latanskij und Lucas Häusler wieder zur Verfügung. „Das ergibt für mich wieder neue Optionen. Wie ich das für die Startaufstellung lösen werde, muss ich mir noch überlegen. Bisher bin ich zufrieden, weil wir die Ausfälle dank unseres ausgeglichenen Kaders immer kompensieren konnten“, erklärt Grelics.
Der 32-Jährige möchte mit seinen Schützlingen möglichst rasch das erste große Ziel von 40 Punkten erreichen. Das heißt, dass man immer auf die nächste Begegnung schaut, die ansteht. „Bei einer Reservemannschaft wie Illertissen weiß man nie, was passiert. Wir wollen das Spiel annehmen, immer aktiv sein und agieren“, lautet das Credo des Trainers. Ahnlich wie zuletzt beim knappen 1:0-Auswärtssieg des TuS beim Landesliga-Schlusslicht Oberweikertshofen, wo allerdings ein Quäntchen Glück dabei war.

TuS Geretsried: Fritz – Rosina, Ch. Herberth, L. Kellner, Buchmair, T. Karpouzidis, Fister, Kubica, Latanskij, Schrills, Kikuchi, N. Karpouzidis, Häusler, Sevcovic, Alasani, Doqaj.
Schiedsrichter: Felix Grund (SV Haidlfing).

23.03.2019 – SC Oberweikertshofen – TUS Geretsried 0:1 (0:0)

Oberweikertshofen/Geretsried – Sieg Nummer drei im vierten Spiel nach der Winterpause haben die Fußballer des TuS Geretsried am Samstag beim SC Oberweikertshofen eingefahren. Mit 1:0 (0:0) blieb der Landesligist beim Tabellenschlusslicht erfolgreich, auch wenn die drei Punkte nur einem von Benjamin Fister verwandelten Foulelfmeter zu verdanken waren. Für Martin Grelics war es das erwartet schwere Match. „Flachpässe waren auf dem Rasen nur schwer möglich. Das Ganze glich eher einem Ping-Pong-Spiel. Und was Oberweikertshofen spielerisch aufgeboten hatte, glich einer Wundertüte“, sagt der Geretsrieder Coach.

Das SCO-Trainergespann Nico und Riccardo Basta bot mit Bozo Plavsic, Goran Kozomora sowie dem Ex-Profi Dario Tomic (NK Krsko/Slowenien) gleich drei Winterneuzugänge in der Startelf auf. Und die wehrte sich verzweifelt gegen den drohenden Direktabstieg nach sechs Jahren in der Landesliga Südwest, hat trotz zweier Nachholpartien bereits 14 Zähler Rückstand auf die Relegationsplätze. Nur wenig Zählbares gibt es von Durchgang eins zu vermelden. Oberweikertshofen klammerte sich an jeden Strohhalm und hatte kurz vor der Pause zweimal die Möglichkeit in Führung zu gehen. Zunächst ließ Claudio Sevkovic den Ball ohne Berührung unter dem Fuß passieren in der Annahme, Torhüter Kai Fritz würde das Leder aufnehmen. Der junge Innenverteidiger, mit dem Rücken zum Keeper, übersah jedoch zwei Oberweikertshofener. Dabei schnappte sich Mehmet Ayvaz das Leder und zog ab. Mit einer Glanzparade faustete der Geretsrieder Schlussmann zur Ecke (44.). Sekunden später hämmerte Verteidiger Tomic den Ball knapp über das Kreuzeck.

Auch nach dem Wiederanpfiff kam kein großer Glanz auf. Als Sebastian Schrills sich beim Dribbling im Strafraum zweimal um die eigene Achse drehte, wurde der Stürmer zu Fall gebracht. Benjamin Fister, mit 35 Jahren Dienstältester im Gästeteam, ließ SCO-Torwarthüne Maximilan Knobloch mit einen platzierten Schuss rechts unten keine Chance. Die Platzherren riskierten noch einmal alles, spielten hart und handelten sich in der Folge vier Verwarnungen ein. Deshalb gab es in der Schlussminute auch noch eine Ampelkarte gegen Fabian Friedl.

„Wir haben das Spiel im ersten Teil nicht angenommen. Danach wurde es besser. Wir haben uns dann das Glück hart erarbeitet und ich glaube, dann auch relativ verdient gewonnen“, urteilte TuS-Coach Grelics nach dem erlösenden Schlusspfiff.

SC Oberweikertshofen – TuS Geretsried 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 (65.) Fister (Foulelfmeter). – Schiedsrichter: Florian Ziegler (TSV Hohenpeißenberg). – Gelbe Karten: Sevkovic, Saibou (beide TuS), Jurkovic, Gonschor, Greif, Friedl, Mulic (alle SCO). – Gelb-Rot: Friedl (90./SCO wegen Foulspiel und Reklamieren). – Zuschauer: 220.

TuS: Fritz – Rosina, Ch. Herberth, Sevkovic (46. Fister), Buchmair, L. Kellner (46. Saibou), Bahnmüller, T. Karpouzidis (46. N. Karpouzidis), Doqaj, Schrills, Kikuchi.

Vorbericht

Geretsried – Mit den beiden Heimsiegen gegen Memmingen (3:1) und Olching (2:1) aus den ersten drei Spielen nach der Winterpause ist der TuS Geretsried gut aus den Startlöchern gekommen und hat die Relegationszone mittlerweile in Richtung Tabellenmittelfeld verlassen. Drei weitere Zähler kann der Landesligist an diesem Samstag beim SC Oberweikertshofen (16 Uhr) einfahren, der seit dem 10. Spieltag ununterbrochen Inhaber der roten Laterne ist.
Vom Papier her eine vermeintlich lösbare Aufgabe. „Das wird ein hart umkämpftes und ekeliges Match werden. Für Oberweikertshofen ist jede Partie ein Endspiel, der letzte Strohhalm. Und das macht es für uns nicht leichter“, warnt TuS-Trainer Martin Grelics. Nach Platz sechs in der abgelaufenen Saison kamen die Gastgeber heuer überhaupt nicht in die Spur. Trainer Sven Kresin musste nach zehn Begegnungen seinen Hut nehmen. Kurzfristig übernahm Ömer Kanca das Kommando, ehe dieser von Riccardo und Nico Basta abgelöst wurde.
Um den Ligaerhalt zu bewerkstelligen, holte der sportliche Leiter Uli Bergmann – er ist auch als Manager für den TSV Pipinsried tätig – vier Neuzugänge. So wurde mit Dario Tomic ein 31-jähriger Ex-Profi ablösefrei unter Vertrag genommen, der zuletzt bei NK Krsko in Slowenien kickte. Eldar Mulic kam vom U 19-Team des SV Wacker Burghausen und Bozo Plavsic (Sportno Drustvo/Slowenien) sowie Goran Kozomora (OFK Vrbs/Serbien) genossen ihre fußballerische Grundausbildung in der Jugendakademie des serbischen Erstligisten Novi Sad.
Weil die beiden Begegnungen in Egg an der Günz und in Kaufbeuren abgesagt wurden, war der SCO erst einmal im Einsatz. Dabei gelang zu Hause ein 4:0-Erfolg über Aufsteiger FC Garmisch, was beim Tabellenletzten natürlich Hoffnungen schürt. „Da steht viel auf dem Spiel. Aber wir brauchen keine Angst zu haben, weil wir gut aufgestellt sind“, sagt Martin Grelics, der nach den bekannten Ausfällen von Johann Latanskij, Srdjan Ivkovic, Michael Rauch und Lucas Häusler auch noch auf den erkrankten Arthur Kubica verzichten muss. „Aufgrund des großen Kaders kann bei uns jede Position individuell besetzt werden“, betont der Geretsrieder Trainer. „Wir müssen nur die Einstellungen der letzten Wochen an den Tag legen.“ Das Hinspiel im Isarau-Stadion gewann der TuS damals am 25. August mit 2:0.
TuS Geretsried
Fritz – Rosina, Ch. Herberth, Sevkovic, Buchmair, T. Karpouzidis, L. Kellner, Kikuchi, Baumgartner, Schrills, Bahnmüller, N. Karpouzidis, Fister, Alasani, Doqaj, Saibou.

Schiedsrichter: Florian Ziegler (TSV Hohenpeißenberg).

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20.03.2019 – MTV Berg – TUS Geretsried 1:2 (0:1)

Tore: Ziad Saibou, Ryosuke Kikuchi

Interview mit Arthur Kubica aus dem Geretsrieder Merkur vom 19.03.2019

Geretsried – Gerade erst in der Winterpause ist Arthur Kubica vom Bayernliga-Schlusslicht TuS Holzkirchen zum TuS Geretsried gewechselt. Mit dem Fußballspielen begonnen hat der gebürtige Münchner beim SV Neuperlach. In der E-Jugend folgte der Wechsel zum TSV 1860 München, später zur U19-Mannschaft der SpVgg Unterhaching. Erste Station im Seniorenbereich war dann der SV Pullach. Weiter ging es über den SV Heimstetten, FC Pipinsried und FC Unterföhring nach Holzkirchen. Für den Klub aus dem Nachbarlandkreis bestritt der 28-Jährige in dieser Spielzeit 16 Einsätze (zwei Tore). Nach dem jüngsten Geretsrieder 2:1-Heimerfolg gegen den SC Olching sprach unser Mitarbeiter Eduard Hien mit dem in München wohnenden Sportlehrer.

Herr Kubica, der zweite Sieg des TuS bei ihrem dritten Einsatz, wobei Sie wieder einer der Aktivposten waren. Eine Spielanalyse von Ihnen zur ersten Halbzeit?

Wir sind super ins Spiel gekommen, hatten zwei, drei große Chancen in der ersten Viertelstunde. Danach haben wir etwas den Zugriff verloren, dann aber doch noch das 1:0 kurz vor der Pause erzielt.

Wie beurteilen Sie das Match nach dem Wiederanpfiff?

Die zweite Halbzeit war hart umkämpft. Vor allem die spielerischen Elemente kamen nicht mehr so zur Geltung. Mit einem schönen Tor von Johannes Bahnmüller zum 2:0 haben wir uns belohnt. Beim Anschlusstreffer in der Nachspielzeit waren wir allerdings nicht konzentriert genug. Wichtig waren in jedem Fall die drei Punkte. Denn wir wollen aus dem Tabellenkeller raus und schielen immer mehr in Richtung gesichertes Mittelfeld.

Wenn man als Betroffener folgende Schlagzeile liest: „TuS Holzkirchen wirft drei Spieler raus. Weder Arthur Kubica noch die Brüder Tayfun und Attila Arkadas hatten je auch nur ansatzweise ihr volles Potenzial über längere Zeit abgerufen“ – tut einem so etwas in der Seele weh oder ist man da brüskiert?

Diese Darstellung ist eine Unwahrheit. Das Potenzial und die Bereitschaft bei der Mannschaft und bei mir waren da. Aber es herrschte während der Vorrunde viel Unruhe, weil sich die Vorstandschaft in viele Belange des Teams einmischte. und es außerdem einen Trainerwechsel gab. Bezüglich solcher Meldungen stehe ich aber über den Dingen. Denn ich weiß, was ich kann.

Wie kam dann der Wechsel nach Geretsried zustande?

Ich kenne Martin Grelics vom Studium her und habe ihm zu seiner Amtsübernahme beim TuS gratuliert. Nachdem ich dann in Holzkirchen ausgemustert wurde, haben wir zusammen telefoniert. Ich sagte ihm, dass ich einen neuen Verein suche und war vom Konzept in Geretsried gleich angetan. Ein bisschen Probleme gab es dann hinsichtlich der Ablösesumme. Denn die Vereinbarung über die Freigabe wurde von der Holzkirchner Vorstandschaft etwas anders als besprochen ausgelegt.

Sie haben sich in der Vorbereitung gut akklimatisiert und in den ersten drei Punktspielen nach der Winterpause mit trickreichem Spiel voll überzeugt. Wo sehen Sie Ihre Stärken?

Ich will meine Stärken besonders in der Offensive einbringen. Den genauen Pass in die Schnittstelle spielen oder das finale Zuspiel liefern – diese Art und Weise liegt mir.

Ihre Meinung: Welches Potenzial steckt in der Mannschaft?

Ich glaube, die Kadermischung ist gut. Es sind viele junge und vor allem technisch starke Spieler dabei sowie erfahrene Akteure, die lange genug im Geschäft sind. So etwas tut der Mannschaft gut.

Welchen Tabellenplatz wird der TuS am Saisonende einnehmen?

Wenn wir weiter so erfolgreich spielen, werden wir mit Sicherheit im Mittelfeld landen. Ich denke, eine Platzierung zwischen Rang acht und zehn ist möglich. Jedenfalls werden wir nicht absteigen.

Der Fußball in der Landesliga erfordert einen großen Zeitaufwand. Bleibt Ihnen da noch Zeit für andere Hobbys?

Ich liebe den Bergsport allgemein, gehe gerne zum Skifahren oder zum Mountainbiken.

16.03.2019 – TUS Geretsried – SC Olching 2:1 (1:0)

Geretsried – Einen weiteren Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld haben die Landesliga-Fußballer des TuS Geretsried mit ihrem 2:1 (1:1)-Heimerfolg gegen den SC Olching gemacht. „Der Sieg war verdient. Man hat aber auch gesehen, dass wir uns noch stärker entwickeln und mehr Dominanz an den Tag legen müssen“, befand TuS-Coach Martin Grelics auf der Pressekonferenz.

Beide Teams mussten auf einige Akteure verzichten. So fehlten bei den Platzherren mit Michael Rauch, Lukas Kellner, Johann Latanskij und Meriton Alasani gleich vier Spieler, die noch gegen Türkspor Augsburg in der Startelf standen. Dafür waren von Beginn an Sebastian Rosina, Ludwig Buchmair, Ryosuke Kikuchi und Claudio Sevkovic dabei. Die Geretsrieder begannen recht ordentlich, haderten in der ersten Viertelstunde aber mit ihrer miserablen Chancenverwertung. Der Japaner Kikuchi setzte das Leder nur knapp neben den Pfosten (4.), Maximilian Baumgartner schoss von Arthur Kubica mustergültig bedient freistehend über die Latte (8.) und Sebastian Schrills köpfte nach Flanke von Buchmair über das Quergebälk (15.). „Wann belohnen wir uns endlich für diese Tormöglichkeiten?“, fragte sich Grelics kopfschüttelnd auf der Trainerbank. Seine Schützlinge ließen sich bis kurz vor der Pause Zeit, ehe die 1:0-Führung unter Dach und Fach war: Aus einem Gewühl im Strafraum brachte Taso Karpouzidis mit einem Schlenzer per Innenrist den Ball im Gehäuse unter. Die Gäste traten zuvor nur zweimal ernsthaft in Erscheinung. Roman Fuchs traf den Pfosten (21.), und Kapitän Ender Dag köpfte nach einer Ecke knapp neben das Tor.

Engagiert kämpfte der TuSnach der Pause weiter. Lohn der Bemühungen war das 2:0 durch Johannes Bahnmüller. Der 20-Jährige kam nach einem Pressschlag in Ballbesitz, düpierte einen Verteidiger und schob den Ball überlegen ins lange Eck (75.). Olching versuchte immer wieder Standardsituationen wie Eckbälle oder Freistöße zu erzwingen. So führte auch eine Ecke in der Nachspielzeit zum 1:2-Anschlusstreffer durch den eingewechselten Lois Frank.

„Geretsried hatte während der Partie die klareren Chancen und ist besser in die zweiten Bälle reingekommen. Das war in rund 80 Prozent aller Situationen der Fall und heute auch der Schlüssel zum Erfolg. Außerdem haben wir die Zweikämpfe nicht so wie gewohnt angenommen“, bemängelte SCO-Coach Dario Casiola, der zum Saisonende beim Tabellendritten seine Arbeit beendet.

TuS Geretsried – SC Olching 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 (41.) T. Karpouzidis, 2:0 (75.) Bahnmüller, 2:1 (90.+3) Frank. – Schiedsrichter: Florian Garr (SV Wendelskirchen). – Gelbe Karten: Kubica, Baumgartner, T. Karpouzidis (alle TuS), Kopyciok, Fuchs, Riepen, Frank (alle SCO). – Zuschauer: 130.

TuS Geretsried: Fritz – Rosina, Ch. Herberth, Sevkovic, Buchmair, Kubica, Bahnmüller (77. Saibou), T. Karpouzidis (84. Alasani), Baumgartner, Schrills, Kikuchi (62. Doqaj).

Vorbericht

Geretsried – Nach den Heimspielen gegen den Tabellensechsten Memmingen (3:1) und Spitzenreiter Türkspor Augsburg (1:4) wartet auf die Fußballer des TuS Geretsried an diesem Samstag erneut eine kniffelige Hausaufgabe: Um 15 Uhr ist der Landesliga-Dritte SC Olching auf dem Kunstrasenplatz im Isarau-Stadion zu Gast. Martin Grelics erwartet jedoch eher eine ausgeglichene Partie. „Olching hat einen gewissen Druck, muss gewinnen, um die Chancen für die ersten beiden Plätze zu wahren“, sagt der Geretsrieder Trainer und ergänzt: „Aber auch wir möchten punkten, weil wir über dem Relegationsstrich stehen wollen und dieses Vorhaben vorerst oberste Priorität genießt.“
Nachdem die Gäste kurz nach dem Saisonstart einen kleinen Durchhänger hatten, überzeugte die Truppe von Dario Casola ab dem siebten Spieltag bis zur Winterpause mit einer unglaublichen Konstanz. Und auch nach der Wiederaufnahme der Punktrunde ließen die Amperstädter in den ersten beiden Partien nichts anbrennen. Mit 2:1 siegten sie bei Aufsteiger Garmisch-Partenkirchen und feierten gegen Kaufbeuren zuletzt einen 2:1-Erfolg. Mit dabei waren die beiden Neuzugänge Ritvan Maloku vom TSV Oberalting-Seefeld und David Riepen vom TSV Grünwald. Sie sollen die Lücken von Mikolaj Simon (zurück in die USA) und Urgestein Martin Held schließen, der sich zum Jahreswechsel dem SV Sulzemoos angeschlossen hat.
Beim TuS gibt es einige Fragezeichen. So muss A-Lizenz–Inhaber Grelics nach den bekannten Absagen von Srdjan Ivkovic (Innenbandteilanriss im Knie) und Benjamin Fister (Muskelverletzung) mit Lucas Häusler (krank) sowie den verletzten Michael Rauch und Johann Latanskij vermutlich auf weitere Kräfte verzichten. „Solche Ausfälle sind natürlich keine schönen Nachrichten. Denn da fällt einfach eine gewisse Qualität weg“, stellt der 32-Jährige fest. Er vertraut dennoch auf das Selbstvertrauen, das sich seine Schützlinge wieder aufgebaut haben: „Wir haben einen großen Kader und einen sichtbaren Konkurrenzkampf im Training, wo sich jeder anbieten kann.“ Wie die vakanten Positionen besetzt werden, ließ der Trainer noch offen: „Es gibt da ein paar Varianten, die ich gedanklich durchspiele.“
Ausgeglichen ist bislang die Bilanz beider Klubs. In elf Aufeinandertreffen – davon allein zehn in der Bezirksliga Süd – gab es jeweils fünf Siege und Niederlagen sowie ein Remis. In der Vorrunde verlor der TuS mit 0:3 bei den Kickern aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck.

TuS Geretsried: Fritz – T. Karpouzidis, Ch. Herberth, Buchmair, Rosina, Alasani, L. Kellner, Kubica, Baumgartner, Schrills, Bahnmüller, Mendama, N. Karpouzidis, Doqaj, Kikuchi, Sevkovic, Saibou, Voß.
Schiedsrichter: Florian Garr (SV Wendelskirchen).

09.03.2019 – TUS Geretsried – SV Türkspor Augsburg 1:4 (1:1)

Geretsried – Das Ergebnis war am Ende deutlich. Mit 1:4 (1:1) unterlagen die Fußballer des TuS Geretsried Türkspor Augsburg, bleiben aber weiter über dem Relegationsstrich in der Landesliga-Tabelle. Dass die Hausherren dem ältesten in Bayern bestehenden türkischen Fußballverein fast eine Stunde lang Kopfschmerzen bereiteten, gab Manfred Bender offen zu. „Die Begegnung war enger, als es das Ergebnis aussagt“, so der ehemalige Bundesliga-Profi und Türkspor-Coach. „Es war ein Kampfspiel, und wir haben gut dagegen gehalten. Mit unserer Qualität haben wir in der zweiten Halbzeit die Partie entschieden.“

Trotz der ungemütlichen Windverhältnisse ging der TuS mit 1:0 (9.) in Führung. Meriton Alasani (19), der erstmals in der Startelf stand, bediente Arthur Kubica. Der Ex-Holzkirchner – wiederum ein absoluter Aktivposten – ließ bei seinem Dribbling im Strafraum zwei Gegenspieler aussteigen und schob das Leder überlegen ins lange Eck. In der 28. Minute setzte sich dann Borna Katanic auf der linken Seite durch und besorgte – ebenfalls ins lange Eck – den 1:1-Ausgleich für die Augsburger.

Gleich zwei verletzungsbedingte Wechsel gab es zur Pause bei den Platzherren. Michael Rauch und Lukas Kellner waren angeschlagen und von Sebastian Rosina und Johannes Bahnmüller ersetzt. Mit einem Doppelschlag schockte das mit vielen bayern- und regionalligaerfahrenen Akteuren gespickte Gästeteam dann den TuS. Zunächst markierte Fatih Baydemir mit seinem 20. Saisontreffer auf Vorlage des kurz zuvor eingewechselten Hakan Kocakahya die 2:1-Führung (57.). Yildirim Dönmez ließ kurz darauf Augsburgs dritten Treffer folgen. Danach hatten die Geretsrieder mehr als eine Handvoll Chancen, um das Ergebnis zu korrigieren. Aber Maximilian Baumgartner, der Mazedonier Alasani, Spielführer Christoph Herberth, Johann Latanskij, Johannes Bahnmüller und Kubica trafen neben das Tor, ans Außennetz oder scheiterten an Türkspors gutem Schlussmann und Kapitän Stefan Brunner.

„Was müssen wir noch alles probieren, um den Anschluss herzustellen?“, klagte Martin Grelics angesichts der Flut von verpassten Gelegenheiten. Der TuS-Trainer sah dann noch den vierten Treffer des neuen Tabellenführers: Nach einer Flanke fälschte Lucas Häusler den Ball ab, und das Spielgerät sprang von Kocakahyas Schienbein direkt über die Torlinie (84.). „Es war ein offenes Spiel, und das Ergebnis hätte in beide Richtungen ausfallen können“, befand Grelics. „Türkspor war aber einfach effektiver und eiskalter bei der Chancenverwertung. Das war der große Unterschied, denn spielerisch waren wir sicherlich nicht schlechter.“

TuS Geretsried – Türkspor Augsb. 1:4 (1:1)

Tor: 1:0 (9.) Kubicka, 1:1 (28.) Katanic, 1:2 (57.) Baydemir, 1:3 (59.) Dönmez, 1:4 (84.) Kocakahya. – Schiedsrichter: Pfister (Oberbergkirchen). – Gelbe Karten: L. Kellner, Alasani, Häusler, T. Karpouzidis (alle TuS), Baydemir, Heikenwälder, Katanic, Wurm (alle Türk). – Zuschauer: 150. – TuS: Fritz – T. Karpouzidis, Ch. Herberth, Häusler, Rauch (46. Rosina), Alasani, L. Kellner (46. Bahnmüller), Kubica, Baumgartner, Latanskij (72. Kikuchi), Schrills.

Vorbericht

Geretsried – Ein gewaltiger Prüfstein wartet an diesem Samstag auf den TuS Geretsried. Zu Gast auf dem engen Kunstrasenplatz (Beginn 15 Uhr) ist mit Türkspor Augsburg der Tabellenzweite, ausgestattet mit der besten Auswärtsbilanz. Lediglich die Partie beim Aufsteiger VfR Neuburg ging für die 1972 gegründete und überwiegend türkischstämmige Mannschaft mit 0:2 verloren. „Türkspor ist ein Gegner, der für uns zur richtigen Zeit kommt. Das Team hat eine hohe, individuelle Qualität“, berichtet TuS-Trainer Martin Grelics. „Wir haben Respekt, aber keine Angst, weil wir auf unsere Stärken vertrauen.“ Immerhin waren die TuS-Kicker in der Vorrunde noch unter der Regie von Florian Beham in der Haunstettener Fußballarena mit 2:1 erfolgreich.
Allerdings verfügt Türkspor Augsburg über zahlreiche Akteure wie Emre Kurt und Patrick Wurm (beide FC Augsburg II), Tobias Heikenwälder und Dominic Robinson (beide FC Memmingen) oder Emre Arik (FC Pipinsried), die bereits in der Regionalliga spielten. Äußerst erfahren ist auch Moustapha Salifou. Der Togolese spielte für Rot-Weiß Oberhausen in der 2. Bundesliga und stand bei Aston Villa unter Vertrag. Allerdings kam der Mittelfeldakteuer zu keinem Einsatz in der Premier League.
Absolutes Aushängeschild ist Fatih Baydemir mit 19 Saisontreffern. Nach der Ausbildung in Ingolstadt folgten Engagements beim Berliner AK, Unterhaching und Unterföhring; 2012 wechselte der Stürmer in die Türkei nach Manisaspor. Von Payasspor ging es zu Saisonbeginn für den 29-Jährigen nach Augsburg. Auch bei der Trainerbesetzung sorgte Türkspor für Schlagzeilen. Nachdem Erfolgscoach Serdar Dayat – er blieb in 15 Spielen bis zur Winterpause ohne Niederlage – ein lukratives Angebot als hauptamtlicher Jugendkoordinator beim Istanbuler Traditionsklub Fenerbahce Instanbul erhielt, wechselte der 49-Jährige im Januar mit der UEFA-Pro-Lizenz ausgestattet an den Bosporus. Nachfolger wurde Manfred Bender, der nach nur dreimonatiger Amtszeit Anfang Dezember beim FC Pipinsried entlassen wurde. Der ehemalige Bundesligaprofi (FC Bayern München, Karlsruher SC, TSV 1860 München) hat zunächst einen bis Saisonende befristeten Vertrag unterschrieben. „Gut möglich, dass die Mannschaft unter dem neuen Coach etwas anders spielt und sich vielleicht erst finden muss. Aufgrund unseres Erfolgs gegen Memmingen habe ich ein gutes Gefühl. Ziel ist es, mit noch mehr Mut in die Partie zu gehen. Dazu gehört eine gewisse Form, um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen um letztlich etwas Zählbares zu erreichen“, zeigt sich Grelics optimistisch. Bis auf Ludwig Buchmair und die beiden verletzten Srdjan Ivkovic (Innenbandteilanriss im Knie) und Benjamin Fister (Muskelprobleme) ist der Geretsrieder Kader komplett.

TuS Geretsried
Fritz – T. Karpouzidis, Ch. Herberth, L. Kellner, Rauch, Häusler, Baumgartner, Kubica, Schrills, Bahnmüller, Latanskij, Mendama, N. Karpouzidis, Alasani, Doqaj, Rosina, Kikuchi, Sevkovic, Voß. – Schiedsrichter: Vinzenz Pfister (SV 66 Oberbergkirchen).

02.03.2019 – TUS Geretsried – FC Memmingen II  3:1 (1:1)

Geretsried – Nach fast fünfeinhalb Monaten und einer Serie von neun sieglosen Spielen sind die Fußballer des TuS Geretsried am Samstag erstmals wieder auf der Gewinnerseite gestanden: Im ersten Match nach der Winterpause besiegte der Landesligist den FC Memmingen II am Ende völlig verdient mit 3:1 (1:1) und hat damit die Relegationszone der Tabelle verlassen.

Die Gäste, die ohne Verstärkungen aus ihrem Regionalligakader angereist waren, gingen nach 24 Minuten durch Torjäger Marco Nickel nach schneller Kombination über Luca Sirch und Roland Wohnlich in Führung. „Da sind wir ins Risiko gegangen und haben keinen Zugriff mehr gefunden. Das war definitiv nicht die richtige Entscheidung, aber so etwas passiert einfach“, räumte Martin Grelics ein. Wenig später durfte sich der Geretsrieder Trainer über den Ausgleich von Lukas Kellner freuen, der mit einem sehr gezielten Schuss aus 25 Metern – fast als Lupfer getarnt – FCM-Torsteher Marco Zettler überwand.

Während der Tabellensechste nach der Pause sehr zurückhaltend zu Werke ging, kamen die Gastgeber auf dem engen Kunstrasenareal immer besser in Schwung. Zunächst war es der zur Halbzeit für Ryosuke Kikuchi eingewechselte Maximilian Baumgartner, der die 2:1-Führung (69.) besorgte. Noch in der eigenen Hälfte startete der Ex-Raistinger auf der rechten Außenposition, steuerte Richtung Strafraumgrenze und ließ mit einem gezielten Schuss ins lange Eck Memmingens Schlussmann keine Chance. „Eine perfekte Kontersituation“, lobte Grelics den 23-Jährigen. Rund zehn Minuten später landete eine scharfe Vorlage Baumgartners von rechts bei dem im Strafraum lauernden Sebastian Schrills, der mit der Fußspitze das Leder über die Linie beförderte. Zwar hatten die Allgäuer in der Schlussphase noch zwei Chancen durch David Remiger und Sören Paul. Aber Geretsrieds Torhüter Kai Fritz ließ mit starken Paraden nichts mehr anbrennen.

„Wir haben einfach vergessen, Fußball zu spielen und uns die Hektik der Partie aufzwängen zu lassen“, nörgelte FCM-Coach Candy Decker nach dem Schlusspfiff. Umso glücklicher war TuS-Trainer Martin Grelics: „Dieser Sieg ist wichtig für das Selbstvertrauen. Wir sind mutig in die Partie gestartet und nach dem 0:1-Rückstand zurückgekommen. Egal, in welcher Situation wir waren – die Mannschaft hat an sich geglaubt und immer vor Augen gehabt, dass sie mit nur einem Punkt nicht zufrieden gewesen wäre.“

TuS Geretsried –  FC Memmingen II 3:1 (1:1)

Tore: 0:1 (24.) Nickel, 1:1 (28.) L. Kellner, 2:1 (69.) Baumgartner, 3:1 80.) Schrills.

Schiedsrichter: Florian Wildegger (FSV Wehringen). – Gelbe Karten: L. Kellner, Kubica, Schrills, Rauch (alle TuS), L. Sirch, Kotter (beide FCM). – Zuschauer: 150.

TuS Geretsried: Fritz – T. Karpouzidis, Ch. Herberth, Fister (77. Häusler), Rauch, Kikuchi (46. Baumgartner), L. Kellner, Kubica, Bahnmüller (71. Mendama), Latanskij, Schrills.

Vorbericht

Geretsried – Nach über drei Monaten Winterpause starten die Geretsrieder Fußballer an diesem Samstag wieder in die Punktrunde der Landesliga Südwest. Um 15 Uhr ist der FC Memmingen im Isarau-Stadion zu Gast, und der neue TuS-Coach Martin Grelics zeigt sich optimistisch: „Nach unseren letzten beiden Testspielen brauchen wir uns nicht verstecken. Die Einstellung ist gut. Zudem haben wir uns das nötige Selbstvertrauen erarbeitet und den Willen, einen Dreier zu holen.“
Dabei bekommt es der Tabellen-16. mit einem Gegner zu tun, der sich nach Rang drei im Abschlussklassement der vergangenen Spielzeit auch heuer im oberen Drittel auf Platz sechs behauptet. Zudem stellt die Truppe von Candy Decker das drittbeste Auswärtsteam und hat nur in Landsberg (0:5) und Olching (2:4) verloren. Mit André Braun vom Ligakonkurrenten FV Illertissen II wurde der Memminger Kader verstärkt; dafür muss Sören Paul eine Sperre absitzen. Was den Gästen möglicherweise in die Karten spielt, ist die Tatsache, dass das Regionalligateam erst am Montag im Einsatz ist. Gut möglich, dass die eine oder andere Unterstützung aus der 1. Mannschaft mit von der Partie ist. „Man weiß das, und da muss man immer erst einmal abwarten. Ich glaube nicht, dass der Trainer sein Team extrem durcheinanderwirbeln wird“, vermutet Grelics. Ebenso wie beim TuS (6:1 gegen VfB Hallbergmoos) ist auch dem schwäbischen Landesliga-Verein die Generalprobe gelungen: Zum Abschluss der sechs Spiele umfassenden Vorbereitung gab es ein 1:1-Unentschieden gegen Bayernligist TSV Kottern. Weil im Geretsrieder Aufgebot lediglich Srdjan Ivkovic (Bänderteilanriss im Knie) verletzungsbedingt fehlt, hat der Trainer angesichts eines 18-köpfigen Aufgebots alle Optionen.
Dass es endlich wieder los geht, freut auch Christoph Herberth. „Durch den Trainerwechsel wird jetzt ein neues Kapitel aufgeschlagen“, sagt der TuS-Kapitän. „Wir sind jedenfalls gut vorbereitet, wollen uns weiterentwickeln und müssen jetzt unseren Spiel durchziehen – egal, wer kommt.“

TuS Geretsried: Fritz – Ch. Herberth, Häusler, Kikuchi, Fister, Schrills, Baumgartner, Latanskij, Mendama, L. Kellner, Bahnmüller, Kubica, Buchmair, Rauch, T. Karpouzidis, N. Karpouzidis, Alasani, Doqaj. Schiedsrichter: Florian Wildegger (FSV Wehringen).

23.02.2019 – TUS Geretsried – VFB Halbergmoos 6:1 (3:1)

Geretsried – Für das letzte Vorbereitungsspiel konnte es für die Geretsrieder Landesliga-Fußballer nicht besser laufen: Am Samstag besiegte der TuS den VfB Hallbergmoos mit 6:1 (3:1) und ist damit für das erste Punktspiel am kommenden Samstag, 2. März, gegen den FC Memmingen II (15 Uhr, Isarau-Stadion) gut gerüstet. „Die Vorgabe und unser Ziel war, mutig zu spielen, gut mit dem Ball agieren und das Kombinationsspiel zu forcieren. Das haben wir trainiert und darauf waren wir fokussiert“, freute sich Trainer Martin Grelics.

Vor allem waren die Tore beim 2:1 durch Maximilian Baumgartner nach Vorlage von Ludwig Buchmair sowie der wuchtige Kopfballtreffer von Sebastian Schrills nach Flanke von Arthur Kubica sehenswert. Der 3:1-Pausenstand gegen den Tabellenneunten der Landesliga Südost war verdient. In Torlaune präsentierte sich inbesondere Schrills. Nach der Halbzeit sorgte der 23-jährige Stürmer mit seinen weiteren Treffern für das 4:1 und 5:1. Der eingewechselte Jean Monty Mendama setzte mit dem 6:1 in der 87. Minute den Schlusspunkt für den Kantersieg.

„Wir haben heute eine Lehrstunde erteilt bekommen. Vor allem die Zweikampfstärke von Geretsried hat mir imponiert. Uns steht jedenfalls noch einige Arbeit bevor“, meinte der neue VfB-Coach Gediminas Sugzda. Grelics zeigte sich zurückhaltend: „Ich kann sagen, dass das eine gute Leistung war. Mehr aber auch nicht.“ Der neue Geretsrieder Coach betonte, dass es „schon noch ein paar Baustellen gibt“, die es gilt, zu schließen. Trotzdem ist der 32-Jährige mit der Testspielbilanz und der Trainingsbeteiligung zufrieden. „Die Witterungsbedingungen waren zwar manchmal nicht optimal. Aber seit zwei Wochen können wir auf dem Platz richtig vernünftig arbeiten. Und personell kann ich ziemlich aus den Vollen schöpfen“, berichtet Grelics. Lediglich Srdjan Ivkovic wird erst in vier Wochen wieder zur Verfügung stehen: Der kroatische Torjäger laboriert an einem Innenband-Teilabriss im Knie.

Vorbericht

Geretsried – Mit einem Match gegen den VfB Hallbergmoos an diesem Samstag (14 Uhr, Isarau-Stadion) beenden die Fußballer des TuS Geretsried ihre Vorbereitungsphase. Bei den Gästen lief es bis zur Winterpause nicht gerade berauschend. Mit 34 Punkten rangiert der Klub im Mittelfeld der Landesliga Südost. Trainer Michael Schütz wurde nach seinem Rücktritt durch Interimscoach Anselm Küchle ersetzt; im Januar hat Gediminas Sugzda das Zepter übernommen. Der 50-jährige Litauer war zuletzt beim TuS Holzkirchen und kickte früher aktiv für den FC Carl Zeiss Jena (2. Bundesliga) und bei Lokomotive Moskau. Neben einigen Neuzugängen aus unterklassigen Vereinen baut man beim Klub aus dem Landkreis Freising insbesondere auf Neuerwerbung Philipp Betz: Der 28-jährige Mittelfeldakteur war für den oberfränkischen Landesligisten SV Friesen und zuvor für den Bayernligisten VfL Frohnlach im Einsatz und wurde beruflich nach Südbayern versetzt. Die Truppe um Torjäger Benjamin Held bestritt bislang sieben Vorbereitungsspiele und verlor zuletzt am Dienstag mit 1:3 beim Regionalligisten SV Heimstetten.
„Wir wollen mit einem guten Gefühl aus dem letzten Testspiel herausgehen. Deshalb sehe ich das Resultat schon ein wenig ergebnisorientiert“, meint TuS-Coach Martin Grelics, der sich am Donnerstag beim Training krankheitsbedingt von Christian Steeb vertreten ließ. „Wir sind jetzt in einer heißen Phase. Da kommt mit Hallbergmoos zum Abschluss ein absolut guter Gegner, gegen den ein positives Ergebnis zu erreichen das Ziel ist. Denn wir haben eine große Qualität im Kader und da wird es manchmal schwierig sein, den einen oder anderen Akteur zu streichen“, meint der neue Geretsrieder Co-Trainer. Verletzungsbedingt fehlen diesmal beim TuS Michael Rauch und Srdjan Ivkovic.

16.02.2019 – TUS Geretsried – TSV Wasserburg 0:0

Geretsried – Es war ein intensiver Fight, den sich die Fußballer des TuS Geretsried in ihrem vorletzten Testspiel vor der Wiederaufnahme der Punktrunde nach der Winterpause (3. März gegen Memmingen II) mit dem TSV 1880 Wasserburg lieferte. „Da war ordentlich Power drin“, stellte TuS-Coach Martin Grelics fest, der vor allem den verletzungsbedingten Ausfall von Torjäger Srdjan Ivkovic kurz vor der Pause beklagte. „Das hat nicht gut ausgesehen. Er hat einen mächtigen Schlag auf das Knie bekommen“, schilderte Grelics den Vorfall nahe der Mittellinie.

Der Aufsteiger und augenblickliche Tabellenführer der Landesliga Südost hatte nach 25. Minuten die Möglichkeit zur Führung, scheiterte jedoch mit einem Lattenschuss. Immer wenn die Innstädter die Gastgeber unter Druck setzten, versuchten diese, die Situation mit guten Kombinationen zu lösen. „Wir hatten in manchen Phasen mehr Ballbesitz, haben das aber nicht entscheidend erkannt und den Vorteil ausgespielt. Vor allem wenn wir gegen den Ball spielen, ist das oft noch sehr kräftezehrend“, bemerkte der 32-jährige Geretsrieder Trainer, der mit der Partie und vor allem dem „zu Null“ insgesamt sehr zufrieden war.

Zum Abschluss der Vorbereitungsphase gastiert am kommenden Samstag, 23. Februar, der VfB Hallbergmoos, Tabellenneunter der Landesliga Südost, auf dem Kunstrasenareal im Geretsrieder Isarau-Stadion.

12.02.2019 – TSV Grünwald – TUS Geretsried 2:6 (1:1)

Geretsried – In einem weiteren Vorbereitungsspiel haben die Geretsrieder Fußballer mit 6:2 (1:1) beim TSV Grünwald die Oberhand behalten. Auf dem Kunstrasen im Grünwalder Freizeitpark gingen die Hausherren durch Darko Dankic nach 22 Minuten in Führung. Sebastian Schrills gelang bis zur Pause der Ausgleich.

„In der zweiten Halbzeit haben wir unwahrscheinlich viele Räume bekommen, aber auch selbst zahlreiche Chancen kreiert“, befand TuS-Coach Martin Grelics angesichts der Treffer von Srdjan Ivkovic (52.), Maximilian Baumgartner (57.), Jean Monty Mendama (63./70.) und Benjamin Fister per Foulelfmeter in der 82. Minute. „Jedes Tor hat uns Selbstvertrauen gegeben“, freute sich Grelics, der von einem insgesamt „sehr ordentlichen Auftritt“ sprach.

Weiter getestet wird an diesem Samstag. Auf dem Kunstrasenareal im Isarau-Stadion ist um 14 Uhr der TSV 1880 Wasserburg, Tabellenführer der Landesliga Südwest, zu Gast. Die Innstädter gewannen unlängst mit 4:2 bei der SpVgg Unterhaching und wollen als Aufsteiger ihren Höhenflug weiter fortsetzen. Erklärtes Ziel ist über kurz oder lang die Bayernliga.

„Das wird für uns der stärkste Gegner in der Vorbereitung sein“, ist sich TuS-Coach Grelics sicher, der in diesem Match den Fokus bereits in Richtung Stammelf für den Punktspielauftakt gegen Memmingen richtet. Fehlen werden im Kader dieses Mal Johann Latanskij (Fußverletzung) sowie Niko (krank) und Taso Karpouzidis (Urlaub).

09.02.2019 – SE Freising – TUS Geretsried  4:2 (1:0)

Freising/Geretsried – Von einem „erkenntnisreichen Test“ sprach Martin Grelics nach der 2:4 (0:1)-Niederlage der Geretsrieder Fußballer bei der SE Freising. Der neue Trainer des TuS musste mit Kapitän Christoph Herberth, Torjäger Srdan Ivkovic und Neuzugang Arthur Kubica auf drei seiner wichtigsten Leistungsträger krankheits- und verletzungsbedingt verzichten. Vor allem im ersten Durchgang agierten die Hausherren überlegen und gingen nach elf Minuten durch Nureddin El Sayed in Führung.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Freising durch Miguel Fantl auf 2:0 (52.), doch nur zwei Minuten später gelang Maximilian Baumgartner der Anschlusstreffer. Didier Nguelefack stellte für den Tabellenzweiten der Landesliga Südost den alten Abstand wieder her (66.), ehe Taso Karpouzidis in der 78. Minute auf 2:3 verkürzte. Philip Urban machte dann für die Platzherren mit dem 4:2 (81.) alles klar. Grelics sah vor allem in der zweiten Halbzeit „etliche gute Chancen für uns“. Während er mit dem Defensivverhalten zufrieden war, gelte es nun, „das Spiel bei eigenem Ballbesitz zu verbessern“. Zu oft habe man zu hektisch agiert oder individuell falsche Entscheidungen getroffen. „Wir investieren und laufen viel, aber es ist insgesamt noch zu hektisch“, stellte der 32-Jährige fest. Aber bis zum Punktspielstart am 2. März daheim gegen Memmingen II „bleibt noch Zeit, uns zu entwickeln“.

Das nächste Vorbereitungsspiel bestreiten die Geretsrieder am Dienstag, 12. Februar, auf dem Kunstrasenplatz im Isarau-Stadion. „Falls uns nicht das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht“, so Grelics. Zu Gast ist dann um 19.30 Uhr der TSV Grünwald, momentan Tabellenvierte der parallelen Landesliga Südost.

07.02.2019 – TUS Geretsried – TSV Neuried 1:0 (0:0)

Geretsried – Am gestrigen Freitag war das Wetter endlich so, wie es sich Fußballtrainer während der Saisonvorbereitung eigentlich wünschen. „Endlich auf Grün trainieren“, freute sich Martin Grelics, meinte aber natürlich nicht Wiese, sondern Kunstrasen. Am Dienstag jedenfalls mussten seine Geretsrieder Fußballer den Test beim SV Aubing wegen des Schnees canceln. Dafür gab es dann am Donnerstag daheim gegen den Ost-Landesligisten SV Neuried einen 1:0 (1:0)-Sieg. „Das Spiel gegen den Ball war auf jeden Fall besser, und auch beim eigenen Spielaufbau gab es gute Ansätze“, berichtete der Coach. Vor allem in der zweiten Halbzeit habe man den Gegner gut im Griff gehabt; dem eingewechselten Doqaj Plator gelang dann nach 69 Minuten das Goldene Tor. Grelics wechselte wiederum fast die gesamte Mannschaft aus, „denn es geht mir immer noch darum, die Jungs fußballerisch kennen zu lernen“. Erste Erkenntnis des 32-Jährigen: „Ganz viele Spieler sind auf einem ähnlichen, guten Niveau.“ Zweite Beobachtung des hauptberuflichen Lehrers: „Ich möchte die Spieler dazu bringen, auch außerhalb des Platzes noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Dann klappt das auch auf dem Feld.“
Für das nächste Testmatch an diesem Samstag um 14 Uhr beim SE Freising wird der Trainer den Kader etwas verkleinern. „Das liegt aber vor allem daran, dass auch unsere zweite Mannschaft ab sofort im Einsatz ist“, erklärt Grelics. Er selbst hält wenig davon, eine strikte Grenze zwischen Landesliga- und Kreisklassen-Kader zu ziehen: „Bei mir gilt das Leistungsprinzip, zumal ja beide Mannschaften gemeinsam trainieren.“ Beim Tabellenzweiten der Landesliga Ost („Unser stärkster Gegner in der Vorbereitung“) erwartet sich der TuS-Coach nicht nur ein engagiertes Auftreten seiner Elf, sondern auch ein gutes Resultat: „Das ist auch für die Mannschaft wichtig nach den Rückschlägen vor der Winterpause.“

02.02.2019 – SpVgg Unterhaching (A-Junioren) – TUS Geretsried 3:1 (1:1)

Gute Verbindungen zu seinem Ex-Klub TSV Schäftlarn waren Martin Grelics hilfreich, damit das geplante Vorbereitungsspiel der Geretsrieder Fußballer gegen die U19 der SpVgg Unterhaching am Samstag stattfinden konnte. „Auf dem Kunstrasenplatz im Isarau-Stadion war das Feld in einigen Ecken schon noch vereist“, berichtete der TuS-Trainer. Auf dem geräumten Areal in Schäftlarn ließ es sich jedoch gut spielen, wobei die Hachinger Bayernliga-Junioren einen 3:1 (1:1)-Sieg davon trugen.

In der ersten Halbzeit agierten beide Mannschaften mit viel Tempo, so dass sich auf beiden Seiten gute Torchancen ergaben. Ryosuke Kikuchi brachte Geretsried nach sechs Minuten in Führung, Fabio Meikis glich für die SpVgg zum 1:1 (38.) aus. In der Pause wechselte Grelics seine komplette Elf aus, um möglichst vielen Akteuren zu Spielpraxis zu verhelfen. „Da war dann ein wenig die Luft raus“, stellte der neue Coach des Landesliga-Sechzehnten fest. Er habe in der Folge noch ein paar Punkte entdeckt, wo die Stellschrauben angezogen werden müssen. „Wir haben zu oft die Ordnung verloren“, kritisierte der 32-Jährige, zumal die Unterhachinger durch Finn Jöhren (66.) und Florian Deletioglu (90.) mit zwei weiteren Treffern einen 3:1-Erfolg perfekt machten.

Im Großen und Ganzen sei er jedoch mit dem Auftritt seiner Schützlinge zufrieden gewesen, „zumal auch einige Jungs dabei waren, die bislang nur in der Zweiten Mannschaft und noch nie in der Landesliga gespielt haben“. Für diese Woche hat Grelics gleich zwei weitere Vorbereitungspartien vereinbart. „Wir müssen so schnell wie möglich in den Wettkampfmodus kommen“, betonte der Coach, dessen Team am 2. März gegen den FC Memmingen II in die Landesliga-Rückrunde startet. Hier hat der TuS als 16. momentan zwei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

Am Dienstag, 5. Februar, treten die Geretsrieder um 19.30 Uhr zuerst beim Bezirksliga Süd-Verein SV Aubing an. Und am Donnerstag, 7. Februar, ist dann um 19.45 Uhr der Ost-Landesligist TSV Neuried zu Gast im Isarau-Stadion. Dessen Kunstrasenplatz bis dahin hoffentlich von Schnee und Eis befreit werden kann.

30.01.2019 – TSV Eintracht Karlsfeld – TUS Geretsried 0:3 (0:1)

Martin Grelics Der neue TuS-Trainer startete mit einem 3:0-Sieg.

Geretsried – Einen gelungenen Einstand feierte Martin Grelics bei den Fußballern des TuS Geretsried: Der Trainer gewann mit seiner neuen Mannschaft das erste Vorbereitungsspiel beim Landesliga-Ost-Vertreter TSV Eintracht Karlsfeld mit 3:0 (1:0). „Es war einfach gut, dass ich die Jungs mal spielen gesehen habe“, so der 32-Jährige, der zuletzt im Nachwuchsbereich der SpVgg Unterhaching und zuvor beim TSV Schäftlarn tätig war.
Seit dem 19. Januar trainieren die Geretsrieder – anfangs in der Halle, jetzt auch auf dem Kunstrasenplatz im Isarau-Stadion. „Wir harmonieren ganz gut miteinander“, so der Eindruck von Grelics nach den ersten Wochen, in denen sein Augenmerk darauf lag, „die Grundlagen zu erarbeiten“. Das zahlte sich auch im ersten Test aus. Der TuS hatte mehr Spielanteile und führte zur Pause durch einen Treffer von Maximilian Baumgartner mit 1:0 (42.). In der Halbzeit und danach wechselte der Coach fast die komplette Mannschaft aus. „Wir haben so einen großen Kader, da ist es wichtig, dass wir einen gesunden Konkurrenzkampf haben“, betonte Grelics. Seine Einschätzung: „Da sind etliche gute Jungs dabei, die ihre Chance bei mir bekommen werden.“ Zu diesen zählt offenbar auch Simon Voß. Der A-Jugend-Torhüter ist anstelle von Sebastian Untch (Auslandsaufenthalt) ab sofort Back-Up von Kai Fritz. In Karlsfeld hielt der junge Goalie jedenfalls auch im zweiten Durchgang seinen Kasten sauber. Und seine Vorderleute Patriot Lajqi (59.) und Sebastian Schrills (83.) sorgten mit ihren Toren für den verdienten 3:0-Endstand. Das Fazit des Übungsleiters: „Wir haben in der Defensive gut gegen den Ball gearbeitet. Aber die Chancenverwertung lässt sich noch verbessern.“
Zum Beispiel gleich im nächsten Vorbereitungsmatch, zu dem der TuS an diesem Samstag die U 19 der SpVgg Unterhaching empfängt (15 Uhr, Isarau-Stadion). Allzu große Erwartungen hat Grelics nicht: „Wir befinden uns immer noch in der Abtastphase.“ Gegen die Unterhachinger – momentan Tabellenzweiter in der A-Jugend-Bayernliga hinter Fürth – sollen beim abstiegsbedrohten Landesligisten wieder möglichst viele Akteure zum Einsatz kommen. „Ich werde nochmal viel durchwechseln“, betont der Trainer, der voraussichtlich auch auf Neuzugang Arthur Kubica vom Bayernligisten TuS Holzkirchen (wir berichteten) zurückgreifen kann. Die Resultate in den Vorbereitungsmatches seien ihm nicht wirklich wichtig – „aber nur zum Teil“.

Geretsried – Der TuS Geretsried hat sich für den Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga verstärkt. Wie Trainer Martin Grelics auf Anfrage mitteilte, kann er ab sofort mit Arthur Kubica auf der Sechserposition planen. „Das ist genau die Verstärkung, die wir fürs zentrale Mittelfeld benötigen“, sagt der neue TuS-Coach. Der 28-jährige Neuzugang, der beim TV Planegg-Krailling, dem TSV 1860 München und im U19-Bundesliga-Team der SpVgg Unterhaching ausgebildet worden ist, spielte von 2011 bis 2016 für den FC Pipinsried in der Landes- und Bayernliga. Nach zwei Jahren beim FC Unterföhring (Bayern- und Regionalliga) wechselte er im vergangenen Sommer zum TuS Holzkirchen. Für das Bayernliga-Schlusslicht absolvierte Kubica bis zur Winterpause insgesamt 16 Punktspiele (zwei Tore, eine Vorlage, drei gelbe Karten).

Weitere Verpflichtungen haben die Geretsrieder nicht mehr vorgesehen. „Das soll es dann auch mit den Personalien gewesen sein, der Kader ist groß genug“, so die Einschätzung von Grelics.

Bericht zum Vorbereitungsstart aus dem Geretsrieder Merkur

Geretsried – Nach dem 13. Spieltag kam der große Absturz. Gegen den FC Garmisch feierten die Fußballer des TuS Geretsried noch einen 2:0-Erfolg, dann folgten bis zur Winterpause sechs Niederlagen und zwei Unentschieden. Tiefpunkt der Landesliga-Herbstrunde war die 0:3-Pleite ausgerechnet im Derby beim BCF Wolfratshausen, in deren Folge der Verein und sein langjähriger Trainer Florian Beham getrennte Wege gingen. „Es ist in unserer jetzigen Situation ganz wichtig, dass jemand neue Ideen reinbringt“, sagte TuS-Abteilungsleiter Ibro Filan über Martin Grelics, den der Tabellen-16. mit Beginn der Winterpause als neuen Coach verpflichtet hatte. Der 32-Jährige war bis August beim TSV Schäftlarn und anschließend im Nachwuchs der SpVgg Unterhaching tätig gewesen.

Seit dem 19. Januar trainieren die Landesliga-Kicker wieder. „Los ging’s mit zwei Athletik-Einheiten in der Halle, damit die Jungs wieder fit werden“, berichtet Filan. Beschwerlich gestaltet sich das Üben im Freien, „denn der Kunstrasenplatz im Isarau-Stadion konnte leider nicht ganz vom Schnee freigeräumt werden“. Mit von der Partie sind auch alle Akteure, die vor der Winterpause verletzungsbedingt gefehlt haben – Torhüter Kai Fritz und Defensivspezialist Lukas Kellner beispielsweise. Dafür fehlt neben einigen Kickern aus der TuS-Reserve auch Torhüter Nummer zwei, Sebastian Untch. „Die Jungs sind gemeinsam für einige Zeit im Ausland unterwegs“, erklärt der Spartenchef. Neue Gesichter sucht man bislang vergebens. Es könnte sich jedoch im Laufe dieser Woche etwas ergeben. „Wir sind an zwei Leuten dran“, gibt sich Filan zugeknöpft. Entlocken lässt sich der Fußballboss lediglich die Hinweise, dass es sich sowohl um Kandidaten aus höheren Ligen, als auch um Neuzugänge aus der Umgebung handeln würde.

Neu beim TuS ist dagegen Co-Trainer Christian Steeb, frühere Bezirksliga-Kicker des TSV Peiting. „Es war der Wunsch von Martin Grelics, ihn als Assistenten zu bekommen. Dem haben wir entsprochen“, sagt Filan. Er erwartet, „dass mit dem neuen Coach auch neuer Schwung ins Team kommt“. Dies sei im Training ganz klar zu beobachten, „und ich hoffe, dass das so bleibt“. Eine Zielsetzung für die Rückrunde im eigentlichen Sinn gibt es nicht. „Wichtig ist nur der Klassenerhalt – egal, ob als Achter, Zehnter oder Zwölfter“, betont der Abteilungsleiter.

Im Gegensatz zu den Vorjahren absolvieren die Geretsrieder diesmal kein Frühjahrs-Trainingslager. Dafür hat man fünf Vorbereitungsspiele vereinbart; los geht’s am morgigen Mittwoch, 30. Januar, um 19.30 Uhr beim SC Eintracht Karlsfeld. Ernst wird es dann in viereinhalb Wochen, und der Spielplan meint es gut mit dem TuS: In drei Heimspielen in Folge gegen den FC Memmingen II (2. März), Türkspor Augsburg (9. März) und den SC Olching (16. März) kann der Landesligist Boden in der Tabelle gut machen.

Testspiele des TuS

Eintracht Karlsfeld – TuS (Mittwoch, 30. Januar, 19.30 Uhr), SV Aubing – TuS (Dienstag, 5. Februar, 19.30 Uhr), SE Freising – TuS (Samstag, 9. Februar, 14 Uhr), TuS – TSV Grünwald (Dienstag, 12. Februar, 19.30 Uhr), TuS – TSV Wasserburg (Samstag, 16. Februar, 14 Uhr).