Spielberichte 2. Mannschaft

18.05.2019 – TSV Bad Wiessee – TUS Geretsried 2:5 (1:3)

Tore: 4 x Christoph Klein, Fran Stanic

Vorbericht

Nach dem 3:2 gegen Darching kann die Geretsrieder Reserve den Saisonendspurt völlig entspannt angehen. „Der Sieg war wichtig. Jetzt können wir es locker ausklingen lassen“, betont Cem Acikbas. „In den letzten Spielen können wir befreit aufspielen und wollen Spaß haben“, sagt der TuS-Coach. Was jedoch nicht heißen soll, dass man beim Gastspiel gegen den fast nicht mehr zu rettenden Tabellenvorletzten in den Gaudi-Modus umschalte. Denn Spaß machen im Fußball bekanntlich in erster Linie Siege. „Das sollte unser eigener Anspruch sein“, sagt Acikbas, „immer das Beste draus zu machen und noch den einen oder anderen Sieg einfahren.“
TuS II: S. Untch – Bahnmüller, Januzi, Jurkovic, Klein, Krillmäuer, Lechner, Lehmann, Mendama, Sacher, Schneider, Stanic, Thiess, M. Untch.

11.05.2019 – TUS Geretsried – DJK Darching 3:2 (2:0)

Über weite Strecken beherrschte die Geretsrieder Reserve die Partie, spielte einen beruhigenden Drei-Tore-Vorsprung heraus und machte es am Schluss noch mal richtig spannend. Es begann mit zwei Pfostentreffern in den ersten Spielminuten und dauerte bis zur 16. Minute, ehe Jean Monty Mendama nach Zuspiel von Christoph Klein die verdiente Führung für die Gastgeber erzielte. 20 Minuten später erhöhte Mendama auf 2:0, was den Pausenstand bedeutete, weil zahlreiche weitere Chancen im ersten Durchgang nicht genutzt wurden. Als Johann Latanskij einen Abpraller nach einer guten Stunde Spielzeit zum 3:0 abstaubte, schien die Partie gelaufen. Doch ein Doppelschlag, in Form von Kopfballtoren nach einer Ecke und einen Freistoß (74., 75.) brachte die Gäste zurück ins Spiel. Am Ende hatte Darching sogar den Ausgleich auf dem Fuß: Aus elf Metern trat ein Angreifer den Ball in der Nachspielzeit übers Tor. „Da hatten wir Glück. Aber insgesamt haben wir heute eine gute Leistung gezeigt“, fasste TuS II-Trainer Cem Acikbas die Begegnung zusammen. „Ich bin absolut zufrieden.“

Vorbericht

Das 1:1 im Nachholspiel beim SV Bayrischzell war für die Geretsrieder Landesligareserve Gold wert. Denn die Gefahr, nochmal in die Nähe der hinteren Relegationsplätze zu geraten, ist jetzt nahezu ausgeschlossen. Um alle Rechnereien überflüssig zu machen, soll gegen Darching der letzte dafür nötige Punkt eingefahren werden. „Wir können uns mit einem Sieg etwas absetzen“, sagt Cem Acikbas vor dem Match gegen den unmittelbaren Tabellennachbar. „Und je schneller wir einen Sieg einfahren, desto eher sind wir auch rein rechnerisch gesichert“, hofft der TuS II-Coach auf einen entspannten Saisonabschluss.
TuS II: S. Untch – Januzi, Klein, Krillmäuer, Lajqi, Latanskij, Mendama, Rosina (?), Sacher, Schneider, Thiess, M. Untch, Wieland.

08.05.2019 – SV Bayrischzell – TUS Geretsried 1:1 (0:0)
Ungünstiger hätten die Bedingungen kurz vor Schluss kaum sein können. Starker Wind, schlechter Platz, ab der 73. Minute 0:1 hinten – und dann auch noch ein „absolut dummer Platzverweis“, der bei Aktiven wie Zuschauern kollektives Kopfschütteln hervorrief. In der 71. Minute eingewechselt, verabschiedete sich Ahmad Abu Swid nur zehn Minuten später wieder, weil er einen enteilten Gegenspieler an der Mittellinie mit einer Grätsche von den Beinen holte.
Bis dahin hatten beide Teams ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen hüben wie drüben abgeliefert. Die Gastgeber, die zuvor zwei Mal Aluminium getroffen hatten, gingen per Nachschuss nach einem Freistoß in Führung (73.). Trotz Unterzahl warf der TuS in der Schlussphase alles nach vorn und wurde belohnt. Bei einem Eckball hielt Matthias Stingl am Fünfmeterraum passend den Fuß hin – 1:1 mit der letzten Aktion des Spiels. „Das war wichtig, dass wir diesen Punkt noch geholt haben“, freute sich ein erleichterter TuS-Coach Cem Acikbas. „Zum Schluss hatten wir das Glück auf unserer Seite.“

Vorbericht

Nach drei Niederlagen am Stück würde der Geretsrieder Landesliga-Reserve ein Sieg mal wieder guttun. „Ich erhoffe mir schon noch einige Punkte, die ersten am besten gleich am Mittwoch“, sagt Trainer Cem Acikbas, der sich mit der Leistung seines Teams am Wochenende trotz der 0:1-Niederlage bei den Fußball-Freunden im Großen und Ganzen zufrieden zeigt. „Ich kann der Mannschaft keine großen Vorwürfe machen. Wenn wir in der zweiten Halbzeit unsere Angriffe besser ausspielen, hätte das Spiel auch anders ausgehen können.“ Bei dem in Abstiegsnöten schwebenden SV Bayrischzell wird die Aufgabe nicht leichter. „Man sieht, dass in der Liga alles passieren kann“, sagt Acikbas angesichts des jüngsten 2:1-Sieges von Bayrischzell bei Spitzenreiter Olympic Geretsried. „Wir sind gewarnt.“
TuS Geretsried: S. Untch – Abu Swid, Jurkovic, Klein, Krillmäuer, Lajqi, Lechner, Lehmann, Podunavac, Rosina, Sacher, Schneider, Stingl, Thiess, M. Untch.

04.05.2019 – FF Geretsried – TUS Geretsried 1:0 (0:0)
Mit ihrem Sieg im heiß umkämpften Stadtderby sind die Kicker vom Krötenteich weiterhin im Rennen um die Meisterschaft oder die mögliche Aufstiegsqualifikation dabei. „Wir waren anfänglich etwas von Formation und Auftritt des Gegners überrascht“, befand TuS II-Coach Cem Acikbas, der auf einige Urlaubsrückkehrer und Johann Latanskij aus dem Landesligakader bauen konnte. Die etwas besseren Chancen hatten jedoch die Gastgeber in Durchgang eins. Fabian Radosevic scheiterte mit einem Freistoß (24.) am aufmerksamen TuS-Keeper Sebastian Untch und Dominik Zelt setzte einen Nachschuss (42.) neben das Gehäuse. Zwar gut getimet, aber dennoch neben das Torgebälk setzte TuS-Kapitän Christoph Klein einen Kopfball.
Der TuS wirkte nach der Pause optisch stärker. Latanskij scheiterte zunächst mit einen Kopfball knapp über das Lattenkreuz (46.), und einen präzisen Freistoß (77.) entschärfte FFG-Torsteher Dominik Bamann mit einer Glanzparade. Kurz darauf gelang dem für David Dietzmann eingewechselten Costa Bozaris nach Flanke von Miklos Toth per Kopfball das Tor des Tages. Trotz der Ampelkarte gegen Dincer Aydin (86.) wollte der TuS-Reserve in der turbulenten Schlussphase der Ausgleich nicht mehr gelingen; auch deshalb, weil Bamann in der Schlussphase einen wuchtigen Kopfball von Abu Swid erneut sicher parierte. „Geretsried hat nach der Pause umgestellt. Aber wir sind damit gut klar gekommen, haben den Ball konzentriert laufen lassen und uns den Gegner zurechtgelegt. Dass wir dann so eine Chance wie beim 1:0 nutzen, zeichnet uns aus. Ich bin jedenfalls stolz auf meine Mannschaft“, freute sich FFG-Coach Christopher Chvalina nach dem Schlusspfiff.

Vorbericht

Für zwei junge Männer hat das Stadtderby eine ganz spezielle Note. „Ich liebe Derbys. Und Cem ist ein sehr guter Freund von mir. Ich freue mich darauf, mich mit ihm zu messen“, hält FFG-Coach Christopher Chvalina mit seiner Vorfreude auf das sportliche Kräftemessen mit Cem Acikbas nicht hinter dem Berg. „Wir sind zusammen bei den Fußball-Freunden groß geworden. Da ist das ein besonderes Spiel“, pflichtet der neue TuS II-Trainer seinem Kumpel bei. „Aber für diese 90 Minuten muss die Freundschaft zurückstehen.“
Auch darin sind sich beide einig. Die Gastgeber wollen Platz zwei verteidigen, auch wenn niemand das Wort Aufstieg öffentlich in den Mund nimmt. „Wir wollen natürlich dran bleiben“, sagt Chvalina. Aber vor allem „gut spielen, aktiv bleiben, unser Spiel durchbringen“. Die TuS-Reserve hat sich von den vorderen Tabellenplätzen zu weit entfernt, um noch einen Gedanken an den Aufstieg zu verschwenden. Im Gegenteil, „der Abstand nach unten ist geringer geworden“, stellt Acikbas fest. „Deshalb ist das Ziel, Siege einzufahren, um nach unten abgesichert zu sein. Wenn der Negativlauf anhält, könnten wir sonst womöglich noch in den Abstiegskampf geraten.“
Entspannung erfährt derweil der reduzierte Kader des TuS. Einige Weltreisende sind zurückgekehrt und nehmen im Derby wieder auf der Bank Platz. „Das tut uns gut“, so Acikbas. „Mit dem Kader wollen wir die Restsaison sauber zu Ende spielen.“ Und der Fitnessrückstand wirkt sich beim Derby vermutlich nicht so gravierend aus. „Das ist für jeden eine Extra-Motivation“, sind sich Chvalina und Acikbas einig.
FFG: Bamann, Wagner – Ludsteck, Paeplow, Pazdzierny, Kramski, Radosevic, Zuldt (?), Aydin, Bozaris (?), Sauer, D. Zelt, Herberth (?), Dietzmann, Heiduk.
TuS II: Nottbusch, S. Untch – Abu Swid, Barbir, Klein, Kloos, Krillmäuer, Lajqi, Lehmann, Podunavac, Sacher, Schneider, Thiess, M. Untch.

27.04.2019 – TUS Geretsried – Olympic Geretsried 1:2 (0:1)

Wenn man solche Spiele gewinnt, steht man am Ende auch oben“, nötigte die Leistung des Tabellenführers auch TuS II-Trainer Cem Acikbas nach 90 Minuten Respekt ab. Die Gastgeber waren verhalten in die Partie gestartet. „Wir wollten ihnen den Ball überlassen und sehen: Haben Sie dafür Lösungen?“, gab Acikbas Einblick in die Taktik seiner erneut bunt zusammengewürfelten Mannschaft. Das ging 20 Minuten auf, in denen Andre Maier zwei Mal das Ziel verfehlte. Dann leitete ein Fehler im Spielaufbau der Gastgeber die Gästeführung ein: Elvis Prekadinaj scheiterte noch an TuS-Torhüter Dieter Kloos, doch der mitgelaufene Selim Alas vollendete zum 1:0.
Kurz nach dem Seitenwechsel verhinderte Kloos gegen Prekadinaj einen höheren Rückstand – dann übernahm die TuS-Reserve zunehmend die Regie. So war der 1:1-Ausgleich durch Robin Reiter, der die einzige Unsicherheit des ansonsten souveränen Olympic-Torhüters Marvin Bauer ausnutzte, nur die logische Konsequenz. Die Gäste blieben mit schnellen Kontern gefährlich, jubelten in der 72. Minute zu früh, weil der Unparteiische einem Treffer von Niko Pllumbi die Anerkennung verweigerte. Drei Minuten später spielte Prekadinaj Ioannis Moustopoulos frei, der Kloos aus kurzer Distanz keine Chance ließ. „Das Spiel hat sich so entwickelt, wie wir es erwartet hatten, mit mehr Spielanteilen für den TuS. Aber wir hatten mehr und die klareren Chancen. Deshalb ist der Sieg nicht unverdient“, so Olympic-Coach Vassilios Iosifoglou. „Die haben einfach einen Lauf“, stellte Cem Acikbas fest. „Insgesamt wäre ein Unentschieden ein gerechteres Ergebnis gewesen.“

Vorbericht

Die einen haben ihr Saisonziel bereits erreicht, während sich die anderen seit der Winterpause ein gutes Stück davon entfernt haben. Der TuS II braucht im Derby einen Sieg, um den Kontakt zu den vorderen Plätzen nicht abreißen zu lassen. Die Gäste haben sich mit sechs Siegen in Folge in eine Position gespielt, von der selbst ihr Trainer überrascht ist. „Wenn wir auch dieses Spiel nicht verlieren, ist die Chance zum Aufsteigen da“, sagt Vassilios Iosifoglou. „Aber auch wenn sie keinen Punkt mehr machen würde, bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft und sehr zufrieden mit der Saison.“
Bei den Gastgebern sind von der Startelf beim 2:1-Sieg im Hinspiel nur noch vier Spieler dabei. Das unterstreicht die Personalmisere bei der Landesligareserve. „Die Situation ist im Moment nicht einfach. Mit dem aktuellen Kader wäre es vermessen, über Aufstieg zu sprechen“, sagt Interimstrainer Cem Acikbas, der sein Team wieder mit einigen A-Junioren auffüllen muss. „Wir werden die Punkte trotzdem auf keinen Fall herschenken, sondern versuchen so gut es geht dagegen zu halten.“ Derweil kann sich Vassilios Iosifoglou entspannt den Höhenflug seiner Mannschaft genießen. „Die Jungs sind heiß, sie wollen mehr“, sagt der Olympic-Coach. „Aber ich habe ihnen gesagt: Das liegt jetzt an Euch.“
TuS II: Nottbusch – Celebic, Januzi, Jurkovic, Klein, Kloos, Krillmäuer, Lajqi, Lechner, Lehmann, Sacher, Schneider, Stingl, Abu Swid.
Olympic: Bauer – Toska, Derek, Karamnos, Klauser, J. Saiti (?), B. Saiti, Prekadinaj, Kutzmutz, Iosifoglou, Alas, Maier, Moustopoulos, Pllumbi, Ates, Sayin (?).

20.04.2019 – SC Gaißach – TUS Geretsried 4:0 (1:0)

Rundherum zufrieden war Gaißachs Trainer Helmut Schenk nach der Partie gegen die Geretsrieder Reserve. „Nach langer Zeit war das mal wieder ein richtig souveräner Sieg“, lautete sein Fazit. Ausschlaggebend war die Gaißacher Stärke beim Standard-Situationen – gleich drei Treffer fielen nach Eckbällen oder Freistößen. Den Anfang machte Adi Floßmann, der nach einer präzise geschlagenen Ecke den Ball per Kopf zum 1:0 ins Netz wuchtete. „So ein Tor macht nicht jeder Spieler in dieser Liga“, kommentierte der beeindruckte TuS-Trainer Cem Acikbas. Für den dritten und vierten Gaißacher Treffer war Matthias Beutelrock verantwortlich, der Freistöße aus 25 und 30 Metern ins Tor zirkelte (55., 77.): „Sensationelle Schüsse“, schwärmte Schenk. Den einzigen Treffer aus dem Spielverlauf heraus erzielte Florian Sedlmaier nach einer sehenswerten Kombination (48.). „Geretsried war spielerisch stärker, aber meine Mannschaft hat hervorragend gekämpft“, lobte Schenk. „Wir wollten den Geretsriedern mit einem Kampf Mann gegen Mann die Lust und Laune am Spiel nehmen – das haben wir geschafft.“ Darüber hinaus habe sein Team zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Der Gaißacher Sieg sei verdient, gab Cem Acikbas zu. „Ihre Standards sind eine Waffe, und in der Abwehr sind sie auch sehr gut gestanden.“ Seine Mannschaft habe gut begonnen, „doch dann haben wir uns zu viele individuelle Fehler geleistet. Zum Schluss haben wir total den Faden verloren“.

Vorbericht

Beim Nord- Süd- Derby treffen zwei Clubs aufeinander, die den Platz nicht als Verlierer verlassen sollten. Die Hausherren benötigen mit Blick auf den Verbleib in der Kreisklasse jeden Punkt und die Gäste befinden sich im Geretsrieder Titel-Dreikampf mit Olympic und den Fußballfreunden. Für SCG-Sprecher Georg Simon ist der TuS II die absolut spielstärkste Mannschaft der Kreisklasse 2 und somit auch klarer Favorit in Hinblick auf die Meisterschaft. „Das haben wir bei der 0:4-Hinspielniederlage bereits deutlich zu spüren bekommen“, erinnert sich Simon. Er hat auch ein Rezept parat, wie dem Klassenprimus eventuell ein Bein gestellt werden könnte: „Mit ganz viel Kampf und Einsatz.“ Beim 2:2-Unentschieden am vergangenen Wochenende haben die Mannen von Trainer Helmut Schenk bereits gut Ansätze gezeigt. Jetzt soll die Fortsetzung folgen und zudem die Fehlerquote auf ein Minimum reduziert werden.
Nicht ohne Respekt kommen die Geretsrieder nach Obergries. Trainer Cem Acikbas weiß: „In Gaißach tut sich jede Mannschaft schwer. Das ist schon eine ganz besondere Atmosphäre.“ Damit meint er neben der Unterstützung des heimischen Teams durch die Zuschauer auch den von Simon angesprochenen Kampfgeist und Einsatzwillen. „Die werden sich richtig reinhauen, davon bin ich überzeugt. Schließlich geht es ja auch um den Klassenerhalt“, meint Acikbas. Dennoch sind drei Auswärtspunkte sein Ziel. Alles andere wäre ein Rückschlag im Titelrennen. Fehlen wird bei den Gästen neben Allrounder Dieter Kloos auch der dribbelstarke Patriot Lajqi auf der Außenbahn. Auch Maxi Baumgartner, am vergangenen Wochenende beim 4:0-Erfolg gegen Irschenberg mit dabei, kehrt in den Kader der ersten Mannschaft zurück.

13.04.2019 – TUS Geretsried – TSV Irschenberg 4:0 (1:0)

Mit einem Treffer der Marke „Tor des Monats“ leitete Christian Sacher den Sieg der TuS-Reserve gegen den Tabellenletzten ein: An der Strafraumlinie, seitlich zum Tor stehend, trat der Schütze den Ball nach einer zu kurz abgewehrten Ecke per Seitfallzieher volley diagonal in den entfernteren Torwinkel (14.) – 1:0. Das war der Höhepunkt einer von den Gastgebern dominierten ersten Halbzeit. „Wir waren zwar überlegen, aber wenig zwingend im Torabschluss“, räumte Interimstrainer Cem Acikbas nach Spielschluss ein. Das änderte sich mit Beginn der zweiten Halbzeit: Aus 18 Metern drosch Patriot Lajqi, einer der fünf erfahreneren Spieler in dem mit sieben A-Junioren bestückten TuS-Ensemble, zum 2:0 (48.) ins Netz. Als Emrah Celebic den Ball nach einem Alleingang cool ins lange Eck schlenzte (54.), war die Partie entschieden. Ahmad Abu Swid erhöhte kurz nach seiner Einwechslung noch auf 4:0 (69.). „Das war eine schwierige Ausgangssituation nach dem letzten Spiel und den Ereignissen unter der Woche. Aber die Jungs haben ihre Sache super gemacht“, freute sich Cem Acikbas über einen gelungenen Einstand.

Vorbericht

Nach der peinlichen 0:6-Klatsche in Helfendorf, die in der fristlosen Kündigung von Trainer Stephan Leitner mündete, sind nun die Spieler gefordert. „Es gibt einiges gutzumachen“, bestätigt Teamsprecher Christian Sacher. Eine erneut so lustlose Vorstellung könnte sich auch gegen den Tabellenletzten fatal auswirken. „Wir sind gewarnt“, erinnert Sacher an das Hinspiel, das die Landesligareserve nach einem 0:2-Rückstand erst in der Schlussphase in einen 3:2-Sieg umwandeln konnte. Er sei sich sicher, so Sacher, „dass wir von der Einstellung her eine ganz andere Mannschaft sehen.“
TuS II: Nottbusch – Auer, Stingl, Jurkovic, Ajdari, Sacher, Klein, Schneider, Mendama, Krillmäuer, Januzi, Lajqi, Celebic, Lechner.

Cem Acikbas übernimmt TuS II

Nach dem Rücktritt von Coach Stephan Leitner bei der Zweiten Mannschaft des TuS Geretsried (wir berichteten) baut man auf eine interne Lösung. Ab sofort wird in enger Absprache mit Landesligacoach Martin Grelics bis zum Saisonende Cem Acikbas das Kommando beim Kreisklassisten übernehmen. Der 27-Jährige ist derzeit Trainer der Geretsrieder U 17-Mannschaft und sportlicher Leiter der U 19. „Wir wollen in die Mannschaft wieder eine Struktur reinbringen und sie in die richtige Spur führen“, erklärt Grelics, der zudem noch von Christian Sacher unterstützt wird.
11.04.2019 – Bericht aus dem Geretsrieder Merkur zum Trainerrücktritt von Stephan Leitner
Geretsried – Es hatte sich abgezeichnet, nun ging es fix: Stephan Leitner hat seinen Trainerjob beim TuS Geretsried II mit sofortiger Wirkung gekündigt. Die Art und Weise, wie seine Mannschaft sich beim 0:6-Debakel am Sonntag in Helfendorf präsentierte, brachte das Fass, das sich offenbar in den vergangenen Wochen aus verschiedenen Gründen rasch bis zum Rand gefüllt hatte, endgültig zum Überlaufen.
Nach einer Nacht drüber schlafen habe er Ibro Filan am Montag um ein Gespräch gebeten und ihm mitgeteilt: „So geht’s nicht weiter.“ Er könne die Entscheidung nachvollziehen, sagt der TuS-Abteilungsleiter. Deshalb sei man „völlig vernünftig“ auseinander gegangen. „Ich brauche keinen Trainer, der mit seinem Job unglücklich ist“, sagt der Geretsrieder Fußballchef, dem die Gründe für die Entwicklung nicht verborgen geblieben waren.
Bis zum Winter befand sich die zweite Mannschaft, die mit einem für ihre Verhältnisse üppigen Kader und eigenständigem Training in die Saison gestartet war, auf dem erhofften Kurs. Die Landesligareserve überwinterte als Tabellenführer der Kreisklasse 2. Aber nach der Winterpause sei das Konstrukt „ziemlich zerbröselt, da ist jeder Teamspirit verloren gegangen“, stellt Leitner fest. Schule, Ausbildung, Urlaube, Langzeitreisen und Verletzungen hatten den Kader ziemlich ausgedünnt. Eine ordentliche Vorbereitung sei nicht möglich gewesen, wie auch Filan einräumt. „So ist ein nach vorn gerichtetes Arbeiten nicht möglich“, meint Leitner. „Und dann ist es besser, die Sache zu beenden.“
Noch ist für die TuS-Reserve mit fünf Punkten Rückstand auf die Spitze und einem Spiel weniger alles drin. „Ich möchte es nicht zur Vorgabe machen, aber den Aufstieg auch nicht einfach herschenken“, betont Filan. „Wir werden die zweite Mannschaft nicht absaufen lassen. Jetzt müssen alle zusammenrücken.“
Am kommenden Wochenende sollen Chef-Coach Martin Grelics und dessen Co-Trainer Christian Steeb die Reserve im Heimspiel gegen den TSV Irschenberg betreuen. Für den Rest der Saison habe man „eine interne Lösung im Kopf“, sagt Filan. Diese sei jedoch noch nicht spruchreif. Für Leitner, der bei seinen bisherigen erfolgreichen Engagements, unter anderem in Waldram und Eurasburg immer die Cheftrainer-Position innehatte, ist das Intermezzo in Geretsried ein gescheiterter Versuch, der mit der Erkenntnis endet: Einmal zweite Mannschaft, nie mehr zweite Mannschaft.

07.04.2019 – SV Helfendorf – TUS Geretsried 6:0 (0:0)

Richtig Feuer auf dem Dach ist dagegen bei der Reserve des TuS. Die junge ersatzgeschwächte Truppe bot nach Aussage ihres Trainers eine ordentliche Vorstellung. „Wir waren allerdings nicht bissig genug und haben den nötigen Zug zum gegnerischen Tor vermissen lassen“, so Stephan Leitner. Ein bis zwei Treffer hätte sich der Coach in dieser Phase schon von seinen Schützlingen erwartet. Für den zweiten Durchgang nahmen sich die Gäste deshalb einiges vor – doch der Schuss ging nach der Helfendorfer 1:0-Führung in Folge eines Standards nach hinten los. „Zum weiteren Verlauf des Spiels möchte ich mich nicht äußern“, sagte ein stocksaurer Stephan Leitner, dessen Elf zwischen der 60. und 89. Minute noch fünf weitere Gegentreffer kassierte. Der Trainer deutete an, möglicherweise aus dieser Pleite persönliche Konsequenzen zu ziehen. „Aber ich bin nicht der Typ für Kurzschlussreaktionen, sondern werde mir das in Ruhe überlegen.“

Vorbericht

Das Leben ist eine Wundertüte, speziell für Trainer einer Zweiten Mannschaft. „Momentan läuft es anders, als geplant. Das ist keine schöne Situation“, deutet Stephan Leitner an, dass er das ständige Improvisieren, wie es der ausgedünnte Kader derzeit erfordert, als unbefriedigend empfindet. „Kontinuierliches Aufbauen und ein geordnetes Training ist da nicht möglich.“ So ist auch der endgültige Kader für die Reise nach Helfendorf davon abhängig, welcher A-Junior oder Landesliga-Akteur am Sonntag ergänzend dazu stößt. Beim Tabellenzehnten, gegen den man sich im Hinspiel mit 7:5 durchsetzte, erwartet den TuS II eine schwierige Aufgabe. Erschwerend hinzukommt, dass Leitner mit Meriton Alasani seinen in letzter Zeit besten Torschützen ebenso ersetzen muss.

30.03.2019 – TUS Geretsried – SC Wörnsmühl 1:1 (1:0)

Die personell „ein bisschen zusammengewürfelte“ Mannschaft der Gastgeber brauchte einige Zeit, um sich zu finden – wie Trainer Stephan Leitner feststellte. Das gelang zunehmend besser, nachdem Meriton Alasani einen Konter mit der 1:0-Führung (14.) vollendete. „Leider haben wir es versäumt, sein zweites Tor zu machen“, bemängelte Leitner. So fand Wörnsmühl zusehends besser ins Spiel und bereitete dem TuS II vor allem durch Standardsituationen Probleme. So auch in der 83. Minute, als Lucas Häusler beim Klärungsversuch unglücklich ins eigene Tor traf. Zuvor hatte Jean Monty Mendama zwar den Ball im Tor versenkt: Der Treffer zählte nicht, weil der Unparteiische den Schützen im Abseits sah. „Übers gesamte Spiel gesehen, ist das Ergebnis nicht mal ungerecht“, so Leitners Fazit. „Wörnsmühl war mit seinen Standards immer wieder gefährlich.“

Vorbericht

Viele Verletzte und Langzeiturlauber haben beim TuS II die Personaldecke ausgedünnt. „Das ist nun mal das Un-Wesen einer Zweiten Mannschaft“, versucht Stephan Leitner die Situation mit Humor zu nehmen. „Große Eingespieltheit darf man deshalb nicht erwarten, aber mit solchen Improvisationen müssen wir leben.“ Dennoch ist gegen Wörnsmühl ein Erfolgserlebnis Pflicht. Hat der Gegner doch auch noch Chancen, vorne mitzumischen. Leitner: „Jeder versucht, seine Möglichkeiten wahrzunehmen – wir natürlich auch.“
TuS Geretsried II: Nottbusch – Celebic, Januzi, Klein, Kloos, Krillmäuer, Lehmann, Mendama (?), Podunavac, Sacher, Saibou (?), Schneider, Zappe.

16.03.2019 – TUS Geretsried – SC Maisach 4:5 (3:3)

Tore: Dominik Podunavac, Maximilian Lechner, Niko Karpouzidis, Emrah Celebic

09.03.2019 – TUS Geretsried – SV Ohlstadt 0:2 (0:1)

02.03.2019 – TUS Geretsried – SV Eurasburg-Beuerberg 4:3 (2:1)

Tore: 2 x Plator Doqaj, Patriot Laiqi, Robert Barbir

23.02.2019 – TUS Geretsried – MTV Dießen 13:1 (6:0)

Geretsried – Voll im Soll sind die Fußballer des TuS Geretsried II mit ihrer Vorbereitung auf die Rest-Saison. Zumindest, wenn man die nackten Zahlen bewertet. Drei Testspiele absolvierte der Tabellenführer der Kreisklasse 2, seit er am 4. Februar das Training wieder aufgenommen hat. 2:2 (gegen Ascholding-Thanning), 9:0 (gegen die SG Baiernrain/Dietramszell) und 13:1 (gegen den MTV Dießen) lauten die Ergebnisse. „Das waren dreimal Mannschaften aus der A-Klasse, die wohl noch nicht so weit im Training waren wie wir und vielleicht auch nicht die beste Besetzung dabei hatten“, ist Trainer Stephan Leitner bemüht, die Resultate ins rechte Licht zu rücken. Um im nächsten Atemzug festzustellen: „Trotzdem muss man die Tore erst schießen, und wenn man streng ist, waren es noch zu wenige, weil viele Chancen leichtfertig vertändelt wurden.“ Deshalb ist der TuS-Coach auch weit davon entfernt, aus der Tore-Flut voreilige Rückschlüsse zu ziehen. „Es gibt noch keinen Grund, zufrieden zu sein. Ein richtiger Gradmesser war noch nicht dabei“, sagt Leitner. Vor allem die Abwehr sei „noch nicht gefordert“ worden.
Das könnte sich in den verbleibenden Partien ändern. Dann geht es gegen den SV Eurasburg-Beuerberg (Samstag, 2. März, 17 Uhr), mit dem Leitner vor zweieinhalb Jahren in die Kreisliga aufgestiegen war, sowie die Kreisligisten SV Ohlstadt (Samstag, 9. März, 17 Uhr) und SC Maisach (Samstag, 16. März, 17 Uhr).
Tore: 2 x Christoph Klein, 3 x Jean Monty Mendama, 3 x Plator Doqaj, 2 x Meriton Alasani, Dieter Kloos, 2 x Claudio Sevkovic

16.02.2019 – TUS Geretsried – SV Baiernrain-Linden /TSV Dietramszell 9:0 (5:0)

Tore: Plator Doqai, 2 x Llorent Januzi, 2 x Meriton Alasani, 4 x Patriot Lajqi

10.02.2019 – TUS Geretsried – SV Ascholding 2:2 (1:2)

Tore: Jena Monty Mendama, Florian Schneider

10.11.2018 – BCF Wolfratshausen – TUS Geretsried 0:4 (0:3)

„Das Ergebnis täuscht“, war das erste, was Lulzim Kuqi zur Niederlage gegen den TuS II einfiel. „Das sieht aus, als hätten sie uns aus dem Stadion geschossen, aber so war es nicht“, so der Farcheter Coach, für den die 14. Spielminute eine Schlüsselszene der Partie war. Die Gastgeber verloren in aussichtsreicher Position im Geretsrieder Strafraum den Ball, die Gäste konterten über drei Stationen und gingen prompt durch Dominik Podunavac in Führung. „Das war klasse herausgespielt“, applaudierte Kuqi, „aber wenn wir vorher das 1:0 machen, weiß ich nicht, wie das Spiel verläuft.“ Tatsächlich dominierte die BCF-Reserve vor allem in der ersten Halbzeit optisch. „Wir haben sie das Spiel machen lassen, sind selbst aber sehr kompakt gestanden und haben gute Konter gesetzt“, erläuterte Stephan Leitner die Strategie der Gäste. Die profitierten in der 35. Minute von einem Farcheter Eigentor, Laurin Walter köpfte beim Klärungsversuch ins eigene Netz, ehe erneut Podunavac zum 3:0-Halbzeitstand traf. „Drei Tore kannst du gegen die Mannschaft nicht aufholen“, räumte Kuqi ein. „Wir waren mit dem Kopf nicht richtig bei der Sache.“ Sein Geretsrieder Kollege Leitner hatte dieses Mal am Auftritt seiner Elf, für die Jean Monty Mendama kurz vor Schluss den 4:0-Endstand besorgte, nichts auszusetzen. „Das war eine ganz andere Einstellung, als im Hinspiel. Dieses Mal haben wir es etwas mehr gewollt“, sagte der TuS-Coach. In einem Punkt gab er Kuqi Recht: „Unser Sieg ist in Ordnung, ist aber um zwei Tore zu hoch ausgefallen.“

Vorbericht

Der 12. September weckt sehr unterschiedliche Gefühle in den Trainern der beiden Kontrahenten. „Das war unser bestes Saisonspiel, definitiv“, erinnert sich Lulzim Kuqi gerne an den 3:1-Sieg in Geretsried. „Ich habe den Spielern alles noch einmal in Erinnerung gerufen und deutlich gemacht, dass es da einer Nachbesserung bedarf“, sagt indessen TuS-Coach Stephan Leitner. „Ich denke, sie sind sich bewusst, dass der Auftritt vor zwei Monaten nicht so toll war, und sie es dieses Mal besser machen müssen.“ An Spannung fehlt es also im zweiten Derby der benachbarten Landesligareserven nicht. „Die Zuschauer können sich freuen“, verspricht Kuqi, der auf ein „spielerisch sehr gutes Niveau“ hofft. Ob es seiner Mannschaft gelingt, die Leistung aus dem Hinspiel zu wiederholen, hängt „davon ab, wie das Team im Kollektiv funktioniert“. Die richtige Einstellung ist für sein Gegenüber von entscheidender Bedeutung. „Mit ein bisschen Ball-durch-die-Gegend-schieben werden wir nichts erreichen“, sagt Leitner. „Wir müssen mindestens so auftreten wie der BCF im Hinspiel. Dann haben wir vielleicht eine Chance“, so der TuS-Coach.   r
BCF II: Klinkmüller – Walter, Mair, T. Stingl, Heringer, Ratte, Räß, Rose, D. Reumuth, Nummer, Cemalovic, M. Stingl, Rappel, Bares, Kone (?).
TuS II: Placentra – Sacher, Lajqi, Januzi, Untch, Podunavac, Schneider, Klein, Sevkovic, Bahnmüller, Krillmäuer, Thiess, Mendama, Alasani, M. Stingl.

03.11.2018 – TUS Geretsried – SF Egling-Straßlach 4:1 (0:1)

Mit einem verdienten Sieg rückt die Geretsrieder Reserve bis auf zwei Zähler an den Tabellenführer heran. Dessen Matchplan war eine knappe Stunde lang aufgegangen. „Wir wollten ihnen ein zähes Spiel anbieten“, gab Herbert Mühr einen Einblick ins taktische Konzept der Sportfreunde, die ebenso wie die Gastgeber einige personelle Änderungen vornehmen mussten. Die Gäste stemmten sich mit Mann und Maus gegen die Angriffsversuche der Gastgeber, die um ein Haar schon in der ersten Minute in Führung gegangen wären: Dominik Podunavac drückte den Ball gegen den Außenpfosten. In der 20. Minute nutzte auf der Gegenseite Tim Sedlaczek einen Patzer von Torhüter Gianluca Placentra zur überraschenden Gästeführung. Die hatte bis zur 56. Minute Bestand, dann fand ein abgefälschter Ball von Patriot Lajqi den Weg ins Tor zum 1:1. Zwei Minuten später klärte ein Eglinger Abwehrspieler bei einem Schuss von Claudio Sevkovic auf der Linie, der Nachschuss des eingewechselten Marc Thiess landete krachend am Pfosten. Im Gegenzug trat Callum Hatsell den Ball übers Geretsrieder Tor. Die Vorentscheidung fiel in der 70. Minute, als Christoph Klein nach Freistoß von Christian Sacher aus kurzer Distanz einnetzte. Hatsell mit einem unglücklichen Eigentor (85.) und Florian Schneider aus zwölf Metern mit der Pike (90.) stellten den Endstand her. „Wir wussten, wenn wir hinten liegen wird’s schwierig“, nahm SF-Trainer Mühr die Niederlage unaufgeregt zur Kenntnis. TuS II-Coach Stephan Leitner hielt fest: „Wir waren in der ersten Halbzeit ungefährlich. Am Ende haben wir verdient gewonnen – das ist das richtige Ergebnis.“

Vorbericht

Fünf Punkte trennen die Sportfreunde als Spitzenreiter vom Gastgeber. Da ergibt sich die Zielsetzung für den Verfolger von allein. „Eine Niederlage wäre nicht gut“, sagt Stephan Leitner. „Wir sollten zumindest den Abstand nicht größer werden lassen“, fordert der TuS II-Trainer ein Unentschieden als Minimum. Dazu hat es im Hinspiel zum Saisonauftakt nicht gereicht. Damals unterlag die Landesligareserve 1:2, mit einer „grenzwertigen Aufstellung“ (Leitner), die so nie wieder zusammen gespielt hat. So gesehen sind die Rollen fürs Rückspiel vertauscht.
Diesmal muss sich vor allem der Gästetrainer Gedanken um die Aufstellung machen, da Torhüter Tobias Soyer, Markus Gämmerler, Stephan Artinger, Maximilian Heinrich und Martin Lindermayer nicht zur Verfügung stehen. Zudem sei der eine oder andere Aktive am selben Tag auf einer Hochzeit eingeladen – „bei denen stößt das Spiel natürlich nicht auf Begeisterung“, stellt Herbert Mühr fest. „Deshalb wird es sicher kein Spiel auf Augenhöhe“, so der SF-Coach, der die Partie als Lehrstunde für seine „extrem junge Mannschaft“ einstuft. „Das ist ein Gegner, der jedes Spiel gewinnen kann. Das haben sie in vielen knappen Spielen bewiesen“, mahnt Stephan Leitner dennoch zur Vorsicht. „Ich erwarte jedenfalls als ganz offenes Spiel.“
TuS II: Placentra – Thiess (?), Saibou (?), Sacher, Untch, Alasani, Schneider, Klein, Sevkovic, Mendama, Bahnmüller, Lajqi, Januzi, Krillmäuer.
SFES: Schalk – Schneider, Hatsell, Kochan, M. Beierbeck, T. Beierbeck, M. Dissinger, N. Heinrich, Ettenberger, Schwarz, Häusler, Gaigl, F. Dissinger, Schuster, Sedlacek.

27.10.2018 – TUS Geretsried – SV Sachsenkam 3:2 (2:2)

Nach fünf Minuten war die Partie entschieden – eigentlich. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gastgeber nach Toren von Florian Schneider (2.) und Marc Thiess (4.) mit 2:0 vorn. „Da hat mir Böses geschwant“, gab Gästetrainer Siegi Saller zu, dessen Team kurzfristig die Ausfälle von Martin Geisreiter und Korbinian Haberl verkraften musste. Doch zehn Minuten später war der Aufsteiger wieder im Spiel: Benedikt Flossmann hatte auf 1:2 (8.) verkürzt. Dann traf TuS-Torhüter Gianluca Placentra beim Versuch, einen weiten Ball mit dem Fuß zu klären, den heraneilenden Bernhard Reiter, von dessen Körper der Ball aus 14 Metern zum Ausgleich (16.) ins Tor prallte. Der TuS brauchte ein paar Minuten, um sich zu erholen und die anfängliche Dominanz wieder herzustellen. Thiess traf nach einer halben Stunde nur den Pfosten. SVS-Torhüter Max Böckler war bei Schüssen von Jean Monty Mendama und einem Freistoß von Christian Sacher (52.) auf dem Posten. Zwei Minuten später erzielte Florian Schneider per direkt verwandeltem Freistoß die erneute Führung. Dabei blieb es, weil Reiter bei einer der wenigen Gästechancen an Placentra scheiterte, und Böckler zweimal stark gegen den eingewechselten Emrah Celebic klärte. Während Geretsrieds Trainer Stephan Leitner kopfschüttelnd feststellte, dass seine Elf es sich durch „unglaublich fahrlässige Gegentore“ einmal mehr „unnötig schwer gemacht“ habe, war SVS-Coach Saller trotz der Niederlage angetan. „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Beste gegeben.“

Vorbericht

Magere vier Punkte konnten sich beide Klubs im Oktober bisher gutschreiben. Das hat die Gastgeber im Kampf um einen Aufstiegsplatz zurückgeworfen. Und die Remiskönige aus Sachsenkam rutschten bedrohlich an die Abstiegsrelegation heran. „Deshalb sind die Rollen klar verteilt“, weist SVS-Trainer Sigi Saller dem TuS II den Favoritenstatus zu. Zumal sein eigenes Team einiges zu tun hatte, um die letzte 3:4-Schlappe (nach 3:1-Führung) zu verarbeiten. „Jetzt geht es darum, daraus zu lernen und die Fehler abzustellen“, hofft Saller, dass die Gespräche fruchten. Ähnlich klingt Stephan Leitner. „Fehler passieren, gerade bei einer jungen Mannschaft. Aber so geballt – das muss ja nicht sein“, sagt der TuS-Coach nach der 2:3-Niederlage in Weyarn. „Jetzt sollten sie langsam zeigen, dass sie lernfähig sind und nicht wieder in denselben Trott verfallen.“ Leitners Warnung: „Sachsenkam hat bisher wenig verloren. Die Mannschaft hat sich in der Liga etabliert und ist ein ernst zu nehmender Gegner.“ Das wollen die Gäste nachhaltig untermauern. „Der TuS macht im Augenblick keinen so stabilen Eindruck. Vielleicht können wir daraus Kapital schlagen“, sagt Saller.
TuS II: Placentra – Thiess, Sacher, Lajqi, M. Untch, Alasani, Schneider, Klein, Sevkovic, Mendama, Bahnmüller, Januzi, Celebic, Krillmäuer.
SVS: Böckler – Geisreiter, P. Haberl, L. Kappelsberger, Kronwitter, Schubert, M. Adler, M. Haberl, Reiter, A. Kappelsberger, K. Haberl, Eberl, Floßmann, H. Kappelsberger, Pfatrisch (?), Gast.

21.10.2018 – TSV Weyarn – TUS Geretsried 3:2 (1:0)

Stephan Leitner war der Sonntagabend gründlich versaut. „Da hat nix funktioniert“, kommentierte er den Auftritt in Weyarn. Zwar zeigten sich die Gäste in der ersten Halbzeit „spiel- und feldüberlegen“ – jedoch ohne zwingende Chancen. „Das war brotlos.“ Die Gastgeber erzielten nach einem fahrlässig verteidigten Einwurf die Führung (12.). Ein an der Mittellinie vertändelter Ball und ein weiter Ball ins Weyarner Angriffszentrum gingen den Weyarner Toren zwei (56.) und drei (74.) voraus, bei denen TuS-Torhüter Gianluca Placentra sich allein einem Angreifer gegenübersah. Die letzte Viertelstunde gehörte den Gästen, die durch zwei Tore des eingewechselten Emrah Celebic auf 2:3 herankamen und kurz vor Schluss fast den Ausgleich erzielt hätten. Doch der Kopfball von Claudio Sevkovic sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück. Leitner: „Das passte zum Tag.“

Vorbericht

Lieblingsgegner, das ist wohl die Geretsrieder Reserve für den TSV Weyarn. Zumindest auf eigenem Platz. Seit dem Abstieg aus der Kreisliga kassierte der TuS II im Sportpark am Mangfallweg nur deftige Niederlagen: Vorige Saison hieß es 1:5 aus Sicht der Gäste, die im Jahr zuvor mit einer 0:6-Klatsche die Heimreise antreten mussten. „Das sollte sich nicht wiederholen“, sagt TuS-Trainer Stephan Leitner, dessen Team sich zuletzt in Darching mit einem 3:3 begnügen musste. Die Gegend an der Salzburger Autobahn scheint den Geretsrieder Youngsters nicht zu behagen. Dennoch sind in diesem Jahr drei Punkte eingeplant. „Ich bin zuversichtlich, dass wir uns gut präsentieren“, sagt Leitner. Ein Grund für seinen Optimismus: „Wir haben inzwischen einen relativ konstanten Kader, die Mannschaft spielt sich immer besser ein“, so der Coach.
TuS Geretsried II: Placentra – Thiess, Sacher, M. Untch, Alasani, Schneider, Klein, Sevkovic, Mendama, Bahnmüller, Celebic, Lajqi, Januzi, Saibou, Krillmäuer.

13.10.2018 – TUS Geretsried – TSV Bad Wiessee 2:0 (2:0)

Hausaufgaben erfolgreich erledigt: Das ist das Fazit eines Sieges, der den Gastgebern lange schwerzufallen schien. „Es war keine Augenweide“, beschreibt Stephan Leitner die holprige Anfangsphase der Partie, in der die im Tabellenkeller festsitzenden Gäste mit einem Lattentreffer die klarste Chance für sich verbuchten. Erst nach einer halben Stunde fand der TuS besser ins Spiel. Nach Vorarbeit von Jean Monty Mendama traf Plator Doqaj zum 1:0 (34.) und erhöhte sechs Minuten später per Elfmeter auf 2:0. Eine weitere Wiesseer Chance vor der Pause vereitelte TuS-Keeper Sebastian Untch. „Hauptsache gewonnen“, so Stephan Leitner, der lachend zusammenfasste: „Das war kein Spiel, über das man Jahre später noch spricht.“

Vorbericht

Auf den ersten Blick ist die Partie zwischen dem Tabellenzweiten und den auf Position 13 platzierten Wiesseern eine klare Angelegenheit. Der zweite Blick lässt ahnen, dass es für die Gastgeber kein Selbstläufer wird. Trotz sieben Niederlagen kassierten die Gäste vom Tegernsee bisher lediglich 16 Gegentore, vier weniger als der TuS. „Das ist ein unangenehmer Gegner, das sieht man an den knappen Ergebnissen“, sagt Stephan Leitner. Seine Elf ließ nach einer 0:1-Niederlage gegen die Fußball-Freunde zuletzt zwei weitere Punkte beim 3:3 in Darching liegen. „Deshalb ist das Ziel, gegen Wiessee zu gewinnen“, so der TuS-Coach. „Das ist das wichtigste.“
TuS II: S. Untch – Bahnmüller, Sacher, Saibou, Schneider, M. Untch, Thiess, Alasani, Krillmäuer, Klein, Januzi, Mendama, Sevkovic, Lajqi, Doqaj.

07.10.2018 – DJK Darching – TUS Geretsried 3:3 (1:1)

Auch wenn der TuS-Reserve erst in der 85. Minute durch Christoph Klein der Ausgleich zum 3:3-Endstand gelang, war Trainer Stephan Leitner mit dem Resultat nicht so richtig glücklich: „Vom Spielverlauf her, hätten wir einen Sieg verdient gehabt. Spielerisch war das alles okay, aber die Chancenwertung lässt zu wünschen übrig.“ Die Gäste begannen gut und gingen durch Meriton Alasani (7.) in Führung. Mit dem ersten Angriff gelang Darching jedoch das 1:1. Für den zweiten Durchgang hatte sich der TuS II viel vorgenommen, doch es klappte nicht so recht. Immerhin glich man die zweimalige Darchinger Führung durch Patriot Lajqi (78.) und eben Klein aus. In den Schlussminuten vergaben die Geretsrieder noch zwei klare Chancen zum möglichen Sieg. Leitner: „Da sind wir oft noch zu verspielt oder leichtfertig.“

Vorbericht

Der Zweiplatzierte ist zu Gast beim Liganeunten – für TuS II-Coach Stephan Leitner wird das Match in Darching „eine enge Kiste“. Nur vier Punkte trennen die Geretsrieder von den Hausherren, die seit fünf Partien ungeschlagen sind. „In dieser Liga kann jeder gegen jeden gewinnen. Da geht es wahnsinnig eng zu“, glaubt Leitner. Der Fahrplan für den Auswärtstrip ist also aufgelegt: „Wenn wir 100 Prozent auf den Platz bringen, haben wir eine gute Chance.“ Ein Herzenswunsch wäre es für den Trainer, dass seine Mannschaft nicht gegen einen Rückstand anrennen muss. „Wir kassieren zu oft das 0:1 und müssen das mühsam aufholen.“ So wie im Derby gegen die FF Geretsried am Mittwoch (0:1). Eklatante taktische Defensivmängel habe seine Mannschaft aber nicht, betont der Übungsleiter. Manchmal fehle bloß die Konzentration. In Darching soll das anders laufen – und die Landesliga-Reserve mit drei Punkten nach Hause fahren.
TuS II: Placentra – Thiess, Sacher, M. Untch, Saibou, Lajqi, Klein, Mendama, Bahnmüller, Sevkovic, Januzi, Alasani, Krillmaeuer.

03.10.2018 – TUS Geretsried – FF Geretsried 0:1 (0:1)

Im Stadtderby haben es die Gastgeber gegen die Fußball-Freunde versäumt, sich an der Tabellenspitze festzusetzen. Vor 200 Besuchern unterlagen sie ohne Trainer Stephan Leitner (Fußoperation), dafür mit Maximilian Baumgartner vom Landesligateam. Gleich die erste dicke Chance der Gäste (12.) war die Führung. Dincer Aydin bediente den leicht abseitsverdächtigen Costa Bozaris, der auf rechts sprintete und den Ball im langen Eck versenkte. „Das hat uns in die Karten gespielt. Trotzdem muss man bei der Qualität des TuS immer wach sein“, befand FFG-Coach Guido Herberth, dessen Team ideenreicher wirkte, mehr Biss zeigte und in der Defensive sehr diszipliniert stand. Nach der Pause hätten die FF den Sack frühzeitig zumachen können. Nachdem Verteidiger Maximilian Untch sich vertreten hatte, und der Rückpass zu seinem Bruder Sebastian im Kasten zu kurz geriet, schnappte sich Marcel Ludsteck das Leder und zielte neben das leere Gehäuse (55.). David Dietzmann verfehlte eine Hereingabe nur knapp mit dem Kopf (76.), und Fabian Radosevic konnte allein vor dem Tor Keeper Untch nicht überlisten (89.). „Bei uns war zu wenig Tempo drin. Und die paar Chancen haben wir nicht genutzt“, meint Christoph Klein. Der Geretsrieder Spielführer verwies auf die gute Einschussmöglichkeit von Florian Schneider, der aus knapper Entfernung über das Torgebälk donnerte und den möglichen Ausgleich vergab.

Vorbericht

„Das wird eine heiße Geschichte“, sieht Stephan Leitner der „harten Nuss“ Fußball-Freunde mit einer gewissen Spannung entgegen. Die Gäste kassierten in ihren letzten beiden Spielen jeweils erst in der Nachspielzeit die Ausgleichstreffer. „Sonst hätten sie vier Punkte mehr auf dem Konto und wären vorne mit dabei“, rechnet Leitner vor. Zudem hat ihm wohl imponiert, wie der Ortsrivale zuletzt gegen Egling einen 1:4-Rückstand in eine zwischenzeitliche 5:4-Führung umwandelte. „Mit so einem Chancenwucher und einer so ungenauen Spielweise wie wir sie gegen Olympic gezeigt haben werden wir da Probleme kriegen“, so der TuS II-Coach.
Problemvermeidung ist derweil die Devise bei den Gästen, die trotz nominell starker Besetzung in der Defensive bei Bällen, die aus dem Halbfeld oder von der Ecke hoch vors Tor segeln, oft ähnlich hilflos agieren, wie F-Junioren. „Das ist mir unerklärlich“, rätselt Guido Herberth über die unerwarteten Probleme, die ihm und seinem Team in jüngster Zeit regelmäßig die gute Laune verderben, weil sicher geglaubte Punkte sich urplötzlich in Luft auflösen. Trotzdem mag er sich dem WM-Trend „Tore durch Standards“, der offenbar auch in den Niederungen des Amateurfußballs Fuß populär wird, nicht anschließen, sondern weiterhin auf das spielerische Element setzen. „Aber irgendwann müssen wir mal wieder drei Punkte holen“, sagt der FFG-Trainer.
TuS II: Placentra, S. Untch – Thiess, Sacher, Lajqi, M. Untch, Saibou, Alasani, Schneider, Klein, Mendama, J. Bahnmüller, Januzi, Hörl, Krillmäuer.
FFG: Bamann, Wagner – Ludsteck, Tot, Aydin, D.Zelt, Radosevic, Zuldt, Sattler, Bozaris, Aust, Herberth, Kramski, M. Zelt, Dietzmann, Ettenberger.

30.09.2018 – Olympic Geretsried – TuS Geretsried 1:2 (1:0)

Der Trainer hatte es geahnt. „Ich habe es Dir gesagt“, schimpfte Vassilios Iosifoglou, als Florian Meindl in der 65. Minute die gelb-rote Karte sah. In der Pause hatte der Olympic-Coach seinen mit Gelb vorbelasteten Verteidiger ermahnt, aufzupassen. Die Warnung war vergessen, als der bis dahin beste Akteur der Gastgeber mit TuS-Kapitän Christoph Klein zusammenrumpelte. „Als er ging, haben wir das Spiel verloren“, so Iosifoglou. „Da haben wir angefangen zu wackeln.“
Mit ihrer starken kämpferischen Leistung gestalteten die Gastgeber die Partie eine Stunde lang ausgeglichen, wenngleich sie nach vorne wenig gefährlich waren. Per Elfmeter brachte Andre Maier sein Team in Führung (12.), aus dem Spiel heraus gelang Olympic über 90 Minuten keine einzige echte Torchance. Auf der Gegenseite blieben viele Chancen ungenutzt, weil das letzte Zuspiel meist unpräzise war. Der Gipfel der Nachlässigkeiten war ein Strafstoß, den Meriton Alasani Olympic-Aushilfstorhüter Stavros Iosifoglou lässig in die Arme kickte (44.). Mit offensichtlicher Wut im Bauch drosch Alasani jedoch den Ball nach Wiederbeginn aus 16 Metern zum 1:1 (46.) ins Netz. Die Entscheidung fiel in der 77. Minute, als Jakob Bahnmüller beim Eckball mutterseelenallein am langen Pfosten stand. „Gottseidank haben wir noch das Siegtor erzielt. Es wären mehr Tore drin gewesen“, stellte TuS-Trainer Stephan Leitner fest. „Aber das hat gereicht, mehr als drei Punkte hätten wir für mehr Tore auch nicht gekriegt.“

Vorbericht

Sie teilen sich den Fußballplatz seit der GFVG Olympic 1989 gegründet worden ist. Aber dass sie jemals in einem Punktspiel aufeinandergetroffen wären, daran erinnert sich niemand. Entsprechend groß ist die Vorfreude bei den Gastgebern. „Ich hoffe, dass es ein richtig schönes Derby wird“, sagt Kosta Papadopoulos, der die Rollen klar verteilt sieht. „Der TuS ist natürlich Favorit, aber wir wollen für uns das Beste herausholen.“ Für Selbstvertrauen und Stimmung vor dem Stadtderby tat die zweite Halbzeit bei der SG Egling-Straßlach gut, als man einen Fünf-Tore-Rückstand zwischenzeitlich auf 3:5 verkürzen konnte. „Daran müssen wir anknüpfen. Wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit gehen wir gegen den TuS unter“, sagt der Olympic-Teamsprecher.
Davon wollen sich die Gäste nicht blenden lassen. „Den leichten Hänger, den Olympic da hatte, werde ich nicht bewerten“, sagt TuS II-Coach Stephan Leitner, der sich von seiner eigenen Mannschaft erhofft, dass sie „zeigt, dass sie nicht nur zu Null spielen, sondern dass sie auch Derby kann.“ Zuletzt gelang der TuS-Reserve beim 4:0-Erfolg gegen den SC Gaißach das erste Zu-Null-Spiel der Saison, während das Heimspiel zuvor gegen Nachbar BCF Wolfratshausen II mit 1:3 verloren ging. „Wir haben defensiv nichts zugelassen und sind ab und zu vorne ja für ein Tor gut“, sagt Leitner und kann das Schmunzeln nicht verbergen. Mit 23 Toren verfügt der TuS II bisher über die mit Abstand beste Offensive der Liga. „Wenn die in Fahrt kommen, das ist gewaltig. Die laufen wie Maschinen“, zeigt sich Papadopoulos beeindruckt. Aber, ergänzt er mit einem Augenzwinkern, „Olympic ist immer für eine Überraschung gut.“
Olympic Geretsried: Gotthalmseder (?) – Derek, Klauser, Pllumbi, Meindl, Nadler (?), Sayin, Panajot, Karamnos, Kutzmutz, Totzauer, J. Saiti, Tsigkouriotis, Moustopoulos, Prekadinaj, Alas, Maier, Iosifoglou (?).
TuS Geretsried II: Placentra – Alasani, J. Bahnmüller, Hörl, Januzi, Krillmäuer, Klein, Lajqi, Mendama, Sacher, Saibou, Schneider, Untch, Thiess.

22.09.2018 – TUS Geretsried – SC Gaißach 4:0 (0:0)

Die Geretsrieder starteten beherzt, ließ zwei dicke Dinger in Form von Alleingängen von Jean Monty Mendama (18.) und Meriton Alasani (21.) liegen. Nach einer halben Stunde kamen die Gäste besser ins Spiel, hatte bis zum Pausenpfiff sogar ein leichtes Übergewicht. Benjamin Norrenberg und Adi Flossmann prüften TuS-Keeper Sebastian Untch, der einen Schuss erst im Nachfassen gerade noch unter Kontrolle brachte. Gaißach erlaubte sich im zweiten Spielabschnitt einige Flüchtigkeitsfehler, die die Platzherren gnadenlos ausnutzten. Weit vor der Mittellinie setzte Alasani zu einem Sprint an. Der Pass landete beim aufgerückten Verteidiger Marc Thiess, der mühelos die 1:0-Führung (48.) besorgte. Mit einem Doppelschlag setzte Geretsried die Obergrieser dann schachmatt. Thiess leitete einen Kopfball weiter zu Alasani, der SCG-Torsteher David Lang noch umspielte und zum 2:0 (60.) einnetzte. Mit einer schönen Einzelaktion tankte sich Sekunden später Mendama durch bis in den Strafraum und vollendete zum 3:0 (61.). „Wir haben leider den Schwung vom Ende der ersten Halbzeit nicht mitnehmen können und das Spiel aus der Hand gegeben. Der TuS war zu clever und hat brutal zugeschlagen, weil wir die Ordnung verloren haben“, ärgerte sich Gaißachs Coach Helmut Schenk. Nach einer Ecke von Christian Sacher markierte Florian Schneider in der Nachspielzeit per Kopfball schließlich den 4:0-Endstand. Zuvor parierte Schlussmann Lang vor 150 Besuchern einen Foulelfmeter von Ziad Saibou. „Unser Zusammenspiel wird immer besser. Wir haben dem Gegner wenig Räume geboten, unsere Chancen genutzt und bewiesen, dass wir auch zu Null spielen können“, freute sich TuS II-Coach Stephan Leitner.

Vorbericht

An die Begegnungen in der vorigen Saison haben beide Kontrahenten gute und schlechte Erinnerungen. Die Geretsrieder nahmen im Rückspiel den SCG auf dessen Platz mit 6:0 regelrecht auseinander. Weniger schön verlief aus Sicht der heutigen Gastgeber das Hinspiel, als die Elf von Trainer Helmut Schenk beim 4:2 die Punkte entführte. „An das Auswärtsspiel würden wir gerne anknüpfen“, sagt Stephan Leitner, der damals nur als Zuschauer beteiligt war. „Aber das wird schwierig“, mutmaßt der TuS II-Coach, der Gaißach zu den „Top-3 der Liga“ zählt und beide Teams „etwas unter Zugzwang“ sieht. An Selbstbewusstsein mangelt es dem Gastgeber nicht, nachdem er zuletzt in Irschenberg aus einem 0:2-Rückstand einen 3:2-Sieg gemacht hat. „Da war die Mannschaft spürbar erleichtert“, berichtet Leitner.

16.09.2018 – TSV Irschenberg – TUS Geretsried 2:3 (1:0)

Mehr als 60 Minuten lang war die Partie aus Gästesicht „kein Spaß“, wie Trainer Stephan Leitner bekannte. Zur Pause hätte sein Team deutlich führen können, lag jedoch 0:1 zurück. Zehn Minuten später hieß es sogar 0:2. Einmal mehr hatte es sich die TuS-Reserve durch mangelhafte Chancenverwertung unnötig schwer gemacht. „Dann hat die Mannschaft sich aufgerafft, Moral gezeigt und drei sehr gut herausgespielte Tore erzielt – rechtzeitig und in ausreichender Zahl“, sagt Leitner. Claudio Sevkovic, Meriton Alasani und Christoph Klein hatten das Spiel gedreht. „Es wäre höchst ärgerlich gewesen, wieder Punkte liegen zu lassen.“

Vorbericht

Zwischen der Leistung, die man anhand der Aufstellung erwarten dürfte und dem, was am Ende rauskommt, liegen dummerweise 90 manchmal entlarvende Minuten. Das wurde der Geretsrieder Reserve in dem mit 1:3 verlorenen Derby gegen den BCF II wieder einmal vor Augen geführt. „Es wird jeder eingesehen haben, dass das nicht optimal war“, hofft Stephan Leitner. „Ich verstehe nicht, wie man so eine Einstellung zu so einem Spiel haben kann“, ärgert sich der TuS-Coach. Nun geht es nach Irschenberg, wo man auf einen Gegner trifft, der nach vier Spielen noch ohne Sieg ist und mit dem Rücken schon nah an der Wand steht. „Wenn wir dort wieder so auftreten, werden wir wieder verlieren“, so Leitner, dessen Kader auf dem Papier auch für das Spiel in Irschenberg wieder gut ausschaut.
TuS Geretsried II: Placentra – J. Bahnmüller, Hörl, Sacher, Saibou, M. Untch, Thiess, Alasani, Krillmäuer, Januzi, Mendama, Celebic (?), Klein, Fister (?), Sevcovic (?), Lajqi.

12.09.2018 – TUS Geretsried – BCF Wolfratshausen 1:3 (0:2)

Zum dritten Mal in Folge erzielte die Farcheter Reserve in einem Spiel drei Tore. Zum ersten Mal reichte das der Elf von Trainer Lulzim Kuqi für drei Punkte, weil sie im Derby vor gut 200 Zuschauern über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leistung ablieferte. „Ich habe gefordert, dass wir heute mal über 90 Minuten fokussiert sind. Das hat die Mannschaft gemacht“, freute sich BCF-Coach Kuqi. „Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen“, stellte TuS-Trainer Stephan Leitner nach Spielschluss enttäuscht fest.
Da passten die „bitteren Gegentore“ irgendwie ins Bild. Das 1:0 für die Gäste erzielte Adnan Cemalovic, indem er nach einer Ecke den zentral abgewehrten Ball aus 25 Metern in den Winkel beförderte. Das 2:0 markierte David Rose vier Minuten vor der Pause aus spitzem Winkel nahe der Torauslinie. Die Vorentscheidung fiel acht Minuten nach Wiederbeginn: Per Elfmeter erhöhte Lars Nummer auf 3:0. Als Marc Thiess postwendend auf 1:3 (54.) verkürzte, witterten die Hausherren ihre Chance. „Aber ganz zwingend waren wir nicht mehr“, musste Leitner eingestehen. „Wir waren in der ersten Halbzeit die besser Mannschaft. Die zweite war dann ausgeglichen, aber wir haben verdient gewonnen“, so das Fazit von Lulzim Kuqi.
Am Ende verhinderte Geretsrieds Torhüter Sebastian Untch, der in den letzten 20 Minuten drei Mal gegen Markus Rappel Sieger blieb und einen Torversuch von Fabio Ratte souverän vereitelte, eine deutlichere Niederlage. Das Chancenplus der Gäste spiegelt die Erkenntnis von Leitner wieder: „Der Gegner wollte eindeutig mehr als wir das Spiel gewinnen.“

Vorbericht

Man könnte viele Prognosen abgeben vor dem ersten Pflichtspiel-Derby der Landesligareserven seit einer gefühlten Ewigkeit. Der Blick auf die Tabelle suggeriert leichtes Spiel für die Gastgeber. Die verloren zwar zum Saisonauftakt mit 1:2 bei den Sportfreunden Egling-Straßlach. Seither weist die Formkurve des TuS II aber nach oben. Die Gäste warten hingegen nach drei Partien noch auf den ersten Sieg. Der war zwar zuletzt gegen die DJK Darching zum Greifen nah. Am Ende blieb den Farcheter Kickern jedoch nur viel Lob für 60 starke Minuten. Die Punkte entführten die Gäste mit einem 4:3-Sieg nach 1:3-Rückstand. Die TuS-Reserve rettete sich gegen Helfendorf gerade noch zu einem 7:5-Sieg, nachdem sie beinahe einen Vier-Tore-Vorsprung eingebüßt hätte.
Dennoch gehen die Platzherren für Gästetrainer Lulzim Kuqi als „haushoher Favorit“ ins Spiel. „Wir nehmen die Rolle als Außenseiter gerne an und schauen mal, was wir ausrichten können“, sagt der BCF-Coach. Wie dessen Mannschaft dieses Mal die letzte halbe Stunde (in der sie in den vorangegangen zwei Spielen sieben ihrer zehn Gegentore kassierte) übersteht, ist ebenso spannend wie die Aufstellung, die Kuqi auf den Kunstrasen schickt.
Mit Verstärkung aus dem Landesligakader rechnet jedenfalls Stephan Leitner, der von einer Favoritenrolle nichts wissen will. „Derby ist Derby, da kann man die Tabelle ausblenden“, sagt der TuS-Coach. „In dem Spiel wird jeder alles geben, vor allem die, die sich für die Schwächeren halten.“  rst
TuS Geretsried II: S. Untch – Thiess, Sacher, Saibou, M. Untch, Alasani, Fister, Schneider, Klein, Mendama, Sevkovic, Januzi, Podunavac, Hörl, Krillmäuer, Garkov, Celebic, J. Bahnmüller, Lajqi
BCF Wolfratshausen II: Klinkmüller – Bares, Mair, Heringer, Nummer, Ratte, Räß, Rose, Reumuth, Cemalovic, Rappel, Kone, Bauer, Rödl (?).

08.09.2018 – TUS Geretsried – SV Helfendorf 7:5 (2:1)

Als Jean Monty Mendama in der 65. Minute sein zweites Tor erzielt hatte, war der Sack mit den drei Punkte zugeschnürt. 6:2 führte der TuS II, nachdem zuvor Meriton Alasani und Marc Thiess ebenfalls je zwei Mal getroffen hatten. Die Gäste hatten zwischenzeitig auf 1:2 (22.) und 2:3 (55.) verkürzen können. Was die Landesligareserve in den letzten 20 Minuten ablieferte, brachte ein Helfendorfer Spieler auf den Punkt. „Jungs, die san vogelwild“, motivierte er seine Mitspieler, nachdem die Gäste mit drei Treffern zwischen der 73. und 89. Minute auf 5:6 herangekommen waren. „Wir waren vorne konsequenter, dafür haben wir mit Nachlässigkeiten in der Abwehr Spannung reingebracht“, fasste TuS II-Coach Stephan Leitner die nervenaufreibende Schlussphase, in der Thiess mit seinem dritten Tor (90.+3) alles klar machte, zusammen.

Vorbericht

Der Trainer ist von der Palme, auf die ihn seine Mannschaft vorigen Samstag mit einem Übermaß an nachlässig vergebenen Torchancen getrieben hatten, wieder herunten. „Es war ja nicht alles schlecht“, relativiert Stephan Leitner seine Kritik nach dem 1:1 in Wörnsmühl. „Wir haben wenige gegnerische Chancen zugelassen. Das ist positiv.“ Und eine Basis für die Partie gegen den Vorjahreszweiten Helfendorf, der in der Relegation zur Kreisliga denkbar knapp an Antdorf gescheitert ist. „Da werden wir auch körperlich stärker gefordert sein“, weist der TuS-Coach seine jungen Spieler auf den nächsten Lernprozess hin. Dabei hofft er, dass sie aus dem jüngsten Match gelernt haben. „So viele Chancen werden wir diesmal nicht bekommen“, sagt Leitner, „da müssen wir vor dem Tor effektiver sein.“

01.09.2018 SC Wörnsmühl – TUS Geretsried 1:1 (0:1)

Der Samstagabend war Stephan Leitner gründlich vermiest. „Da fehlen mir noch einige Worte“, gestand der Geretsrieder Trainer, dass er mit der Leistung seiner Elf überhaupt nicht einverstanden war. „Der Chancenwucher hat sich heute gerächt.“ Zwar führten die Gäste zur Pause durch einen Treffer von Jean Monty Mendama (39.), was gemessen an den Gelegenheiten schon zu diesem Zeitpunkt zu wenig war. „Viel zu viele Einzelaktionen, nur ab und zu mal Kombinationen“, monierte der TuS-Coach. Deutlich effizienter waren die Gastgeber, „aus zweieinhalb Chancen ein Tor machen“. Bis zum 1:1-Ausgleich in der 63. Minute hätte das Spiel längst entschieden sein müssen“, ärgerte sich Leitner über zwei unnötig hergeschenkte Punkte und kündigte Konsequenzen an. „So kann man es nicht belassen.“

Vorbericht

Die TuS-Reserve nimmt allmählich Fahrt auf. Das darf man aus dem 6:2-Sieg gegen den SV Bayrischzell schlussfolgern. Stephan Leitner sah seine Elf „am Anfang auf dem richtigen Weg“, doch nach der frühen Führung schlichen sich Nachlässigkeiten ein, die ihm nicht gefallen haben. „Da fehlt noch eine gewisse Konstanz“, so der Coach. „Wenn wir das auf ein höheres Level bringen können, ist es gut. Sonst kann man in so einem Spiel auch mal geschlagen werden.“ Sein Team erwartet in Wörnsmühl „eine gestandene Kreisklassen-Mannschaft, die schwer zu spielen ist“. Deshalb hofft Leitner auf die Lernfähigkeit seiner Elf: „Wenn wir die nötige Konzentration mitbringen und unser Spiel über 90 Minuten durchziehen, können wir auch in Wörnsmühl gewinnen.“
TuS Geretsried II: S. Untch, Hörl, Sacher, Schneider, M. Untch, Thiess, Zappe, Alasani, Barbir (?), Krillmäuer, Januzi, Mendama, Celebic, Garkov, Fister, Sevcovic.

25.08.2018 – TUS Geretsried – SV Bayrischzell 6:2 (3:0)

Eine furiose erste halbe Stunde mit einem nicht gegebenen und drei vom Unparteiischen akzeptierten Toren durch Christoph Klein und Marc Thiess (2), dazu zwei Pfosten- und ein Lattentreffer, bescherten dem TuS II eine äußerst komfortable Ausgangslage. „Dann haben wir uns ohne Not in Not gebracht“, kritisierte Trainer Stephan Leitner die anschließenden Nachlässigkeiten, durch die Bayerischzell bis zur 59. Minute auf 2:3 herankam. Zum Glück habe sich seine Mannschaft in der Schlussphase „dann doch noch entschlossen, die eine oder andere Chance zu nutzen“. Erneut Klein sowie der eingewechselte Emrah Celebic, der zwei Erfolgserlebnisse hatte, sorgten für den am Ende doch klaren Sieg.

Vorbericht

TuS Geretsried II – SV Bayrischzell (Sa., 17 Uhr) – Auch zwei Wochen nach der 1:2-Niederlage in Egling stößt Stephan Leitner der misslungene Saisonstart noch sauer auf. „Im Nachhinein gesehen, hätten wir das Spiel verlegen sollen. So starten wir jetzt mit einem Negativerlebnis“, sagt der Coach der TuS-Reserve, für die die Saison mit dem Heimspiel gegen Bayrischzell erst richtig beginnt. Die Pause hat ein Gutes: „Wir sind personell besser aufgestellt“, sagt Leitner, dem dennoch ein halbes Dutzend Spieler fehlen. Aber der Coach gibt sich optimistisch beim Anblick des verbleibenden Kaders: „Das ist eine Mannschaft, die das Spiel erfolgreich gestalten sollte.“ Wobei der Gegner nicht zu unterschätzen sei. Das letzte Heimspiel verlor der TuS II mit 2:4. Leitner: „Das sollte uns Warnung genug sein.“
TuS Geretsried II: S. Untch, Placentra – Alasani, Bahnmüller, Barbir, Celebic, Garkov, Hörl, Klein, Krillmäuer, Sacher, Schneider, Thiess, M. Untch.

10.08.2018 – SF Egling – TUS Geretsried 2:1 (1:0)

Einen Start nach Maß erwischten die Sportfreunde gegen die Reserve des TuS Geretsried. Und das in doppeltem Sinne. Erst drei Minuten waren gespielt, als Maximilian Heinrich von der linken Seite flach und scharf ins Zentrum passte, TuS-Torhüter Simon Voß den Ball durch die Hände gleiten ließ und Maximilian Dissinger zur 1:0-Führung einnetzte. „Das frühe Tor hat uns natürlich in die Karten gespielt“, sagte SF-Trainer Herbert Mühr, dessen Team in der Folge mit einer starken Defensivleistung den Gästen das Leben schwer machte. Im ersten Durchgang kam die Landesligareserve nicht zu einer zwingenden Torchance. Auf der Gegenseite scheiterte Markus Gämmerler kurz vor der Pause mit einem Kopfball an Voß. Unmittelbar nach Wiederbeginn zielte Maximilian Gaigl aus fünf Metern knapp vorbei. Zehn Minuten später traf Niklas Heinrich von halbrechts freistehend zum 2:0. Doch fast im Gegenzug verkürzte Christian Sacher, der einen zu kurz abgewehrten Eckball von der Strafraumgrenze ins Netz wuchtete, auf 1:2 (58.). Ab dem Moment lief das Spiel fast nur noch in eine Richtung, nämlich auf das Tor der Gastgeber. Die warfen sich jedoch immer wieder erfolgreich in die Geretsrieder Schüsse und hatten kurz vor Schluss das Glück des Tüchtigen: Als der ansonsten souverän agierende Torhüter Jany Schalk den Ball einmal aus den Händen gelassen hatte, rettete der Pfosten. „Wir waren nicht clever genug. Die Gegentore waren zu einfach, und wir sind zu spät aufgemacht“, befand nach Spielschluss TuS-Coach Stephan Leitner, während sein Gegenüber Herbert Mühr „sehr zufrieden“ war mit dem ersten Auftritt seiner Elf.

Vorbericht

Eine heiße Partie beschert der Spielplan zum Auftakt der Kreisklasse 2, die wegen der Hochzeit des Eglinger Kapitäns Max Beierbeck auf den heutigen Freitag vorgezogen wurde. „Das ist kein angenehmer Gegner“, findet TuS-Coach Stephan Leitner, der der letzten Begegnung der Kontrahenten noch als Zaungast beiwohnte. Damals siegten die Sportfreunde im Isarau-Stadion mit 2:1 und hatten so ihren Anteil daran, dass der TuS die Aufstiegsrelegation am Ende um einen Punkt verpasste. „Sie verstehen, zu verteidigen“, zollt Leitner dem Gastgeber Respekt.
Die Sportfreunde sehen der „reizvollen Aufgabe“ entspannt entgegen. „Wir freuen uns, dass es wieder losgeht und wollen im ersten Heimspiel zeigen, was wir können“, sagt Trainer Herbert Mühr. „Der TuS gehört zu den Titelfavoriten. Es ist für uns kein Nachteil, dass die Mannschaft noch nicht so eingespielt ist“, rechnet sich der SF-Coach insgeheim erneut Chancen aus.
Sein Gegenüber hofft auf ein baldiges Ende der „Zeit des Grauens für Trainer“. Wegen Urlaubs und Verletzungen steht ihm nur knapp die Hälfte seines 23 Spieler umfassenden Kaders zur Verfügung. „Da muss man improvisieren“, sagt Leitner. Hoffnung auf Hochzeitsgeschenke für ihren pausierenden Kapitän müssen sich die SF deswegen jedoch nicht machen.
SF Egling-Straßlach: Schalk – Artinger, Schneider, Gämmerler, Scheiter, Ettenberger, Gaigl, M. Dissinger, Schuster, T. Beierbeck, M. Heinrich, Hatsell, N. Heinrich, Oberhauser, Lindermayer, F. Dissinger
TuS Geretsried II: Voß – Bahnmüller, Hörl, Sacher, Saibou, Schneider, Thiess (?), Auerbach (?), Krillmäuer, Januzi, Garkov, Klein.

Vorbericht zur Kreisklassensaison aus dem Geretsrieder Merkur vom 09.08.2018

Geretsried – Zweite Mannschaften führen meist ein unberechenbares Eigenleben: Man weiß nicht recht, was drinsteckt – vor allem, wenn sie den Unterbau höherklassiger Klubs bilden. Stephan Leitner hatte mit diesem Phänomen bisher nur aus der Perspektive des Gegners zu tun. Nun coacht der Ex-Trainer der DJK Waldram und des SV Eurasburg-Beuerberg zum ersten Mal selbst ein Reserveteam und muss erleben, dass die eigene Mannschaft oft eine Elf mit vielen Fragezeichen sein wird.
Zwar bekam der in den Vorjahren oft viel zu dünn besetzte Kader für die kommende Saison reichlich Zuwachs aus der eigenen U 19. Doch wegen etlicher urlaubs- und verletzungsbedingter Ausfälle sowohl in der Zweiten wie in der Ersten Mannschaft ist hinsichtlich Trainingsgestaltung und Aufstellungen Improvisation gefragt. Deshalb gibt sich Leitner, der mit dem Auftrag, die jungen Spieler an die Landesliga-Mannschaft heranzuführen und die Zweite Mannschaft zeitnah in die Kreisliga zu hieven, in Geretsried angetreten ist, mit Prognosen zurückhaltend. Die Vorbereitungspartien verliefen zwar mit fünf Siegen und einer Niederlage rein von den Ergebnissen her betrachtet einigermaßen zufriedenstellend. „Die ersten Spiele haben wir aus dem Vollen geschöpft, dann sind wir mit dem Kader an unsere Grenzen gestoßen. Dass das so heftig kommt, hätte ich nicht gedacht“, hadert Leitner mit den Personalproblemen.
Von einem eingespielten Team könne somit beileibe noch nicht die Rede sein. Deshalb richtet sich sein Augenmerk auf die ersten Punktspiele. „Man kann das ja nicht am Reißbrett planen, aber es sollte sich bald ein Kern herauskristallisieren.“ Das Niveau, um die gesteckten Ziele zu erreichen, sei zweifellos vorhanden. Ob es für ganz oben reicht, müsse sich im Laufe der Vorrunde zeigen, so Leitner wohlwissend, dass in der vorigen Saison der Aufstieg in der Hinrunde verspielt worden war.
Auch wenn sich der Coach angesichts der Unwägbarkeiten derzeit mit Platzierungen, die erst im nächsten Frühjahr Relevanz bekommen, nicht befassen mag, ist das Ziel klar gesteckt. „Wir wollen den Abstand zwischen Erster und Zweiter Mannschaft verringern“, sagt Leitner und ergänzt schmunzelnd: „Womit nicht gemeint ist, dass die Erste uns entgegenkommen soll.“

02.08.2018 – SV Baiernrain/Linden – TUS Geretsried 2:3

28.07.2018 – SV Eurasburg-Beuerberg – TUS Geretsried 7:3 (3:1)

Tore: Florian Schneider, Emrah Celebic, Robert Barbir

21.07.2018 – TUS Geretsried – TSV Schäftlarn 4:1 (3:1)

Tore: 2 x Lorent Januzi, Christoph Klein, Milan Miskei

14.07.2018 – WSV Unterammergau – TUS Geretsried 0:3 (0:2)

Tore: Jean Monty Mendama, Nikolay Garkov, Marco Walter

12.07.2018 – SV Bad Heilbrunn – TUS Geretsried 1:6 (1:2)

Bad Heilbrunn/Geretsried – „Vielleicht kam dieser Warnschuss gerade zur rechten Zeit“, meinte Hermann Forster angesichts der bösen 1:6 (1:2)-Pleite, die sich der SV Bad Heilbrunn am Donnerstagabend in einem Testspiel gegen den TuS Geretsried II abholte. Und HSV-Coach Walter Lang grummelte: „Das war eine richtige Klatsche. Vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch, aber wir haben heute absolut verdient verloren.“
Auch wenn man zur Ehrenrettung der Hausherren sagen muss, dass da vermutlich nicht die Reserve des TuS auf dem Platz stand, sondern eine Mischung aus der Ersten und Zweiten Mannschaft mit einiger gerade der A-Jugend (Landesliga) entwachsenen Akteuren. „Auch wenn es das erste Match unserer Vorbereitungsphase war, so war das schon ganz ansehnlich“, grinste da TuS II-Coach Stephan Leitner verschmitzt.
Eröffnet hatte das Schützenfest Meriton Alasani (25.), der insgesamt dreifache Torschütze Jean Monty Mendama erhöhte (34.), ehe Maxi Specker noch vor der Pause der Anschlusstreffer (39.) gelang. Es war schon eine kuriose Slapstick-Einlage, die sich HSV-Keeper Christoph Hüttl leistete, welche letztlich zum dritten Geretsrieder Treffer durch erneut Mendama führte (47.). Da knurrte Lang nur noch: „Die ersten drei Treffer, die wir kassiert haben, waren eigentlich Eigentore.“
Doch das änderte wenig am eher schläfrigen Auftritt der Hausherren: Sie standen meist zu weit weg vom Gegenspieler, kamen immer einen Schritt zu spät und kaum zu konstruktivem Spielaufbau. So folgten noch die Treffer durch Christoph Klein (73.), Mendama (84.) und Emrah Celebic (88.). Schließlich erteilte Leitner seinem erst 17-jährigen Torhüter Simon Voß noch ein Sonderlob und Lang meinte anerkennend: „Wenn der TuS II mit diesem Team in der Kreisklasse antritt, schaffen sie einen glatten Durchmarsch.“
SV Bad Heilbrunn – TuS Geretsried II 1:6 (1:2)
Tore: 0:1 (25.) Alasani, 0:2 (34.) Mendama, 1:2 (39.) M. Specker, 1:3 (47.) Mendama, 1:4 (73.) Klein, 1:5 (84.) Mendama, 1:6 (88.) Celebic.
HSV: Hüttl – Forster, Fl. Schnitzlbaumer, Mertens, Fr. Schnitzlbaumer – M. Schnitzlbaumer, Pföderl, Keller, M. Specker – Schmöller, Klaar – Krinner, B. Specker, Gritzuhn, Haslinger.
TuS II: Voß – Walter, Sacher, Saibou, Januzi – Alasani, Podunavac, Klein, Sevkovic – Mendama, Garkov – Miskei, Celebic.