Spielberichte 2. Mannschaft

10.11.2018 – BCF Wolfratshausen – TUS Geretsried 0:4 (0:3)

„Das Ergebnis täuscht“, war das erste, was Lulzim Kuqi zur Niederlage gegen den TuS II einfiel. „Das sieht aus, als hätten sie uns aus dem Stadion geschossen, aber so war es nicht“, so der Farcheter Coach, für den die 14. Spielminute eine Schlüsselszene der Partie war. Die Gastgeber verloren in aussichtsreicher Position im Geretsrieder Strafraum den Ball, die Gäste konterten über drei Stationen und gingen prompt durch Dominik Podunavac in Führung. „Das war klasse herausgespielt“, applaudierte Kuqi, „aber wenn wir vorher das 1:0 machen, weiß ich nicht, wie das Spiel verläuft.“ Tatsächlich dominierte die BCF-Reserve vor allem in der ersten Halbzeit optisch. „Wir haben sie das Spiel machen lassen, sind selbst aber sehr kompakt gestanden und haben gute Konter gesetzt“, erläuterte Stephan Leitner die Strategie der Gäste. Die profitierten in der 35. Minute von einem Farcheter Eigentor, Laurin Walter köpfte beim Klärungsversuch ins eigene Netz, ehe erneut Podunavac zum 3:0-Halbzeitstand traf. „Drei Tore kannst du gegen die Mannschaft nicht aufholen“, räumte Kuqi ein. „Wir waren mit dem Kopf nicht richtig bei der Sache.“ Sein Geretsrieder Kollege Leitner hatte dieses Mal am Auftritt seiner Elf, für die Jean Monty Mendama kurz vor Schluss den 4:0-Endstand besorgte, nichts auszusetzen. „Das war eine ganz andere Einstellung, als im Hinspiel. Dieses Mal haben wir es etwas mehr gewollt“, sagte der TuS-Coach. In einem Punkt gab er Kuqi Recht: „Unser Sieg ist in Ordnung, ist aber um zwei Tore zu hoch ausgefallen.“

Vorbericht

Der 12. September weckt sehr unterschiedliche Gefühle in den Trainern der beiden Kontrahenten. „Das war unser bestes Saisonspiel, definitiv“, erinnert sich Lulzim Kuqi gerne an den 3:1-Sieg in Geretsried. „Ich habe den Spielern alles noch einmal in Erinnerung gerufen und deutlich gemacht, dass es da einer Nachbesserung bedarf“, sagt indessen TuS-Coach Stephan Leitner. „Ich denke, sie sind sich bewusst, dass der Auftritt vor zwei Monaten nicht so toll war, und sie es dieses Mal besser machen müssen.“ An Spannung fehlt es also im zweiten Derby der benachbarten Landesligareserven nicht. „Die Zuschauer können sich freuen“, verspricht Kuqi, der auf ein „spielerisch sehr gutes Niveau“ hofft. Ob es seiner Mannschaft gelingt, die Leistung aus dem Hinspiel zu wiederholen, hängt „davon ab, wie das Team im Kollektiv funktioniert“. Die richtige Einstellung ist für sein Gegenüber von entscheidender Bedeutung. „Mit ein bisschen Ball-durch-die-Gegend-schieben werden wir nichts erreichen“, sagt Leitner. „Wir müssen mindestens so auftreten wie der BCF im Hinspiel. Dann haben wir vielleicht eine Chance“, so der TuS-Coach.   rst
BCF II: Klinkmüller – Walter, Mair, T. Stingl, Heringer, Ratte, Räß, Rose, D. Reumuth, Nummer, Cemalovic, M. Stingl, Rappel, Bares, Kone (?).
TuS II: Placentra – Sacher, Lajqi, Januzi, Untch, Podunavac, Schneider, Klein, Sevkovic, Bahnmüller, Krillmäuer, Thiess, Mendama, Alasani, M. Stingl.

03.11.2018 – TUS Geretsried – SF Egling-Straßlach 4:1 (0:1)

Mit einem verdienten Sieg rückt die Geretsrieder Reserve bis auf zwei Zähler an den Tabellenführer heran. Dessen Matchplan war eine knappe Stunde lang aufgegangen. „Wir wollten ihnen ein zähes Spiel anbieten“, gab Herbert Mühr einen Einblick ins taktische Konzept der Sportfreunde, die ebenso wie die Gastgeber einige personelle Änderungen vornehmen mussten. Die Gäste stemmten sich mit Mann und Maus gegen die Angriffsversuche der Gastgeber, die um ein Haar schon in der ersten Minute in Führung gegangen wären: Dominik Podunavac drückte den Ball gegen den Außenpfosten. In der 20. Minute nutzte auf der Gegenseite Tim Sedlaczek einen Patzer von Torhüter Gianluca Placentra zur überraschenden Gästeführung. Die hatte bis zur 56. Minute Bestand, dann fand ein abgefälschter Ball von Patriot Lajqi den Weg ins Tor zum 1:1. Zwei Minuten später klärte ein Eglinger Abwehrspieler bei einem Schuss von Claudio Sevkovic auf der Linie, der Nachschuss des eingewechselten Marc Thiess landete krachend am Pfosten. Im Gegenzug trat Callum Hatsell den Ball übers Geretsrieder Tor. Die Vorentscheidung fiel in der 70. Minute, als Christoph Klein nach Freistoß von Christian Sacher aus kurzer Distanz einnetzte. Hatsell mit einem unglücklichen Eigentor (85.) und Florian Schneider aus zwölf Metern mit der Pike (90.) stellten den Endstand her. „Wir wussten, wenn wir hinten liegen wird’s schwierig“, nahm SF-Trainer Mühr die Niederlage unaufgeregt zur Kenntnis. TuS II-Coach Stephan Leitner hielt fest: „Wir waren in der ersten Halbzeit ungefährlich. Am Ende haben wir verdient gewonnen – das ist das richtige Ergebnis.“

Vorbericht

Fünf Punkte trennen die Sportfreunde als Spitzenreiter vom Gastgeber. Da ergibt sich die Zielsetzung für den Verfolger von allein. „Eine Niederlage wäre nicht gut“, sagt Stephan Leitner. „Wir sollten zumindest den Abstand nicht größer werden lassen“, fordert der TuS II-Trainer ein Unentschieden als Minimum. Dazu hat es im Hinspiel zum Saisonauftakt nicht gereicht. Damals unterlag die Landesligareserve 1:2, mit einer „grenzwertigen Aufstellung“ (Leitner), die so nie wieder zusammen gespielt hat. So gesehen sind die Rollen fürs Rückspiel vertauscht.
Diesmal muss sich vor allem der Gästetrainer Gedanken um die Aufstellung machen, da Torhüter Tobias Soyer, Markus Gämmerler, Stephan Artinger, Maximilian Heinrich und Martin Lindermayer nicht zur Verfügung stehen. Zudem sei der eine oder andere Aktive am selben Tag auf einer Hochzeit eingeladen – „bei denen stößt das Spiel natürlich nicht auf Begeisterung“, stellt Herbert Mühr fest. „Deshalb wird es sicher kein Spiel auf Augenhöhe“, so der SF-Coach, der die Partie als Lehrstunde für seine „extrem junge Mannschaft“ einstuft. „Das ist ein Gegner, der jedes Spiel gewinnen kann. Das haben sie in vielen knappen Spielen bewiesen“, mahnt Stephan Leitner dennoch zur Vorsicht. „Ich erwarte jedenfalls als ganz offenes Spiel.“
TuS II: Placentra – Thiess (?), Saibou (?), Sacher, Untch, Alasani, Schneider, Klein, Sevkovic, Mendama, Bahnmüller, Lajqi, Januzi, Krillmäuer.
SFES: Schalk – Schneider, Hatsell, Kochan, M. Beierbeck, T. Beierbeck, M. Dissinger, N. Heinrich, Ettenberger, Schwarz, Häusler, Gaigl, F. Dissinger, Schuster, Sedlacek.

27.10.2018 – TUS Geretsried – SV Sachsenkam 3:2 (2:2)

Nach fünf Minuten war die Partie entschieden – eigentlich. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gastgeber nach Toren von Florian Schneider (2.) und Marc Thiess (4.) mit 2:0 vorn. „Da hat mir Böses geschwant“, gab Gästetrainer Siegi Saller zu, dessen Team kurzfristig die Ausfälle von Martin Geisreiter und Korbinian Haberl verkraften musste. Doch zehn Minuten später war der Aufsteiger wieder im Spiel: Benedikt Flossmann hatte auf 1:2 (8.) verkürzt. Dann traf TuS-Torhüter Gianluca Placentra beim Versuch, einen weiten Ball mit dem Fuß zu klären, den heraneilenden Bernhard Reiter, von dessen Körper der Ball aus 14 Metern zum Ausgleich (16.) ins Tor prallte. Der TuS brauchte ein paar Minuten, um sich zu erholen und die anfängliche Dominanz wieder herzustellen. Thiess traf nach einer halben Stunde nur den Pfosten. SVS-Torhüter Max Böckler war bei Schüssen von Jean Monty Mendama und einem Freistoß von Christian Sacher (52.) auf dem Posten. Zwei Minuten später erzielte Florian Schneider per direkt verwandeltem Freistoß die erneute Führung. Dabei blieb es, weil Reiter bei einer der wenigen Gästechancen an Placentra scheiterte, und Böckler zweimal stark gegen den eingewechselten Emrah Celebic klärte. Während Geretsrieds Trainer Stephan Leitner kopfschüttelnd feststellte, dass seine Elf es sich durch „unglaublich fahrlässige Gegentore“ einmal mehr „unnötig schwer gemacht“ habe, war SVS-Coach Saller trotz der Niederlage angetan. „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt und im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Beste gegeben.“

Vorbericht

Magere vier Punkte konnten sich beide Klubs im Oktober bisher gutschreiben. Das hat die Gastgeber im Kampf um einen Aufstiegsplatz zurückgeworfen. Und die Remiskönige aus Sachsenkam rutschten bedrohlich an die Abstiegsrelegation heran. „Deshalb sind die Rollen klar verteilt“, weist SVS-Trainer Sigi Saller dem TuS II den Favoritenstatus zu. Zumal sein eigenes Team einiges zu tun hatte, um die letzte 3:4-Schlappe (nach 3:1-Führung) zu verarbeiten. „Jetzt geht es darum, daraus zu lernen und die Fehler abzustellen“, hofft Saller, dass die Gespräche fruchten. Ähnlich klingt Stephan Leitner. „Fehler passieren, gerade bei einer jungen Mannschaft. Aber so geballt – das muss ja nicht sein“, sagt der TuS-Coach nach der 2:3-Niederlage in Weyarn. „Jetzt sollten sie langsam zeigen, dass sie lernfähig sind und nicht wieder in denselben Trott verfallen.“ Leitners Warnung: „Sachsenkam hat bisher wenig verloren. Die Mannschaft hat sich in der Liga etabliert und ist ein ernst zu nehmender Gegner.“ Das wollen die Gäste nachhaltig untermauern. „Der TuS macht im Augenblick keinen so stabilen Eindruck. Vielleicht können wir daraus Kapital schlagen“, sagt Saller.
TuS II: Placentra – Thiess, Sacher, Lajqi, M. Untch, Alasani, Schneider, Klein, Sevkovic, Mendama, Bahnmüller, Januzi, Celebic, Krillmäuer.
SVS: Böckler – Geisreiter, P. Haberl, L. Kappelsberger, Kronwitter, Schubert, M. Adler, M. Haberl, Reiter, A. Kappelsberger, K. Haberl, Eberl, Floßmann, H. Kappelsberger, Pfatrisch (?), Gast.

21.10.2018 – TSV Weyarn – TUS Geretsried 3:2 (1:0)

Stephan Leitner war der Sonntagabend gründlich versaut. „Da hat nix funktioniert“, kommentierte er den Auftritt in Weyarn. Zwar zeigten sich die Gäste in der ersten Halbzeit „spiel- und feldüberlegen“ – jedoch ohne zwingende Chancen. „Das war brotlos.“ Die Gastgeber erzielten nach einem fahrlässig verteidigten Einwurf die Führung (12.). Ein an der Mittellinie vertändelter Ball und ein weiter Ball ins Weyarner Angriffszentrum gingen den Weyarner Toren zwei (56.) und drei (74.) voraus, bei denen TuS-Torhüter Gianluca Placentra sich allein einem Angreifer gegenübersah. Die letzte Viertelstunde gehörte den Gästen, die durch zwei Tore des eingewechselten Emrah Celebic auf 2:3 herankamen und kurz vor Schluss fast den Ausgleich erzielt hätten. Doch der Kopfball von Claudio Sevkovic sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück. Leitner: „Das passte zum Tag.“

Vorbericht

Lieblingsgegner, das ist wohl die Geretsrieder Reserve für den TSV Weyarn. Zumindest auf eigenem Platz. Seit dem Abstieg aus der Kreisliga kassierte der TuS II im Sportpark am Mangfallweg nur deftige Niederlagen: Vorige Saison hieß es 1:5 aus Sicht der Gäste, die im Jahr zuvor mit einer 0:6-Klatsche die Heimreise antreten mussten. „Das sollte sich nicht wiederholen“, sagt TuS-Trainer Stephan Leitner, dessen Team sich zuletzt in Darching mit einem 3:3 begnügen musste. Die Gegend an der Salzburger Autobahn scheint den Geretsrieder Youngsters nicht zu behagen. Dennoch sind in diesem Jahr drei Punkte eingeplant. „Ich bin zuversichtlich, dass wir uns gut präsentieren“, sagt Leitner. Ein Grund für seinen Optimismus: „Wir haben inzwischen einen relativ konstanten Kader, die Mannschaft spielt sich immer besser ein“, so der Coach.
TuS Geretsried II: Placentra – Thiess, Sacher, M. Untch, Alasani, Schneider, Klein, Sevkovic, Mendama, Bahnmüller, Celebic, Lajqi, Januzi, Saibou, Krillmäuer.

13.10.2018 – TUS Geretsried – TSV Bad Wiessee 2:0 (2:0)

Hausaufgaben erfolgreich erledigt: Das ist das Fazit eines Sieges, der den Gastgebern lange schwerzufallen schien. „Es war keine Augenweide“, beschreibt Stephan Leitner die holprige Anfangsphase der Partie, in der die im Tabellenkeller festsitzenden Gäste mit einem Lattentreffer die klarste Chance für sich verbuchten. Erst nach einer halben Stunde fand der TuS besser ins Spiel. Nach Vorarbeit von Jean Monty Mendama traf Plator Doqaj zum 1:0 (34.) und erhöhte sechs Minuten später per Elfmeter auf 2:0. Eine weitere Wiesseer Chance vor der Pause vereitelte TuS-Keeper Sebastian Untch. „Hauptsache gewonnen“, so Stephan Leitner, der lachend zusammenfasste: „Das war kein Spiel, über das man Jahre später noch spricht.“

Vorbericht

Auf den ersten Blick ist die Partie zwischen dem Tabellenzweiten und den auf Position 13 platzierten Wiesseern eine klare Angelegenheit. Der zweite Blick lässt ahnen, dass es für die Gastgeber kein Selbstläufer wird. Trotz sieben Niederlagen kassierten die Gäste vom Tegernsee bisher lediglich 16 Gegentore, vier weniger als der TuS. „Das ist ein unangenehmer Gegner, das sieht man an den knappen Ergebnissen“, sagt Stephan Leitner. Seine Elf ließ nach einer 0:1-Niederlage gegen die Fußball-Freunde zuletzt zwei weitere Punkte beim 3:3 in Darching liegen. „Deshalb ist das Ziel, gegen Wiessee zu gewinnen“, so der TuS-Coach. „Das ist das wichtigste.“
TuS II: S. Untch – Bahnmüller, Sacher, Saibou, Schneider, M. Untch, Thiess, Alasani, Krillmäuer, Klein, Januzi, Mendama, Sevkovic, Lajqi, Doqaj.

07.10.2018 – DJK Darching – TUS Geretsried 3:3 (1:1)

Auch wenn der TuS-Reserve erst in der 85. Minute durch Christoph Klein der Ausgleich zum 3:3-Endstand gelang, war Trainer Stephan Leitner mit dem Resultat nicht so richtig glücklich: „Vom Spielverlauf her, hätten wir einen Sieg verdient gehabt. Spielerisch war das alles okay, aber die Chancenwertung lässt zu wünschen übrig.“ Die Gäste begannen gut und gingen durch Meriton Alasani (7.) in Führung. Mit dem ersten Angriff gelang Darching jedoch das 1:1. Für den zweiten Durchgang hatte sich der TuS II viel vorgenommen, doch es klappte nicht so recht. Immerhin glich man die zweimalige Darchinger Führung durch Patriot Lajqi (78.) und eben Klein aus. In den Schlussminuten vergaben die Geretsrieder noch zwei klare Chancen zum möglichen Sieg. Leitner: „Da sind wir oft noch zu verspielt oder leichtfertig.“

Vorbericht

Der Zweiplatzierte ist zu Gast beim Liganeunten – für TuS II-Coach Stephan Leitner wird das Match in Darching „eine enge Kiste“. Nur vier Punkte trennen die Geretsrieder von den Hausherren, die seit fünf Partien ungeschlagen sind. „In dieser Liga kann jeder gegen jeden gewinnen. Da geht es wahnsinnig eng zu“, glaubt Leitner. Der Fahrplan für den Auswärtstrip ist also aufgelegt: „Wenn wir 100 Prozent auf den Platz bringen, haben wir eine gute Chance.“ Ein Herzenswunsch wäre es für den Trainer, dass seine Mannschaft nicht gegen einen Rückstand anrennen muss. „Wir kassieren zu oft das 0:1 und müssen das mühsam aufholen.“ So wie im Derby gegen die FF Geretsried am Mittwoch (0:1). Eklatante taktische Defensivmängel habe seine Mannschaft aber nicht, betont der Übungsleiter. Manchmal fehle bloß die Konzentration. In Darching soll das anders laufen – und die Landesliga-Reserve mit drei Punkten nach Hause fahren.
TuS II: Placentra – Thiess, Sacher, M. Untch, Saibou, Lajqi, Klein, Mendama, Bahnmüller, Sevkovic, Januzi, Alasani, Krillmaeuer.

03.10.2018 – TUS Geretsried – FF Geretsried 0:1 (0:1)

Im Stadtderby haben es die Gastgeber gegen die Fußball-Freunde versäumt, sich an der Tabellenspitze festzusetzen. Vor 200 Besuchern unterlagen sie ohne Trainer Stephan Leitner (Fußoperation), dafür mit Maximilian Baumgartner vom Landesligateam. Gleich die erste dicke Chance der Gäste (12.) war die Führung. Dincer Aydin bediente den leicht abseitsverdächtigen Costa Bozaris, der auf rechts sprintete und den Ball im langen Eck versenkte. „Das hat uns in die Karten gespielt. Trotzdem muss man bei der Qualität des TuS immer wach sein“, befand FFG-Coach Guido Herberth, dessen Team ideenreicher wirkte, mehr Biss zeigte und in der Defensive sehr diszipliniert stand. Nach der Pause hätten die FF den Sack frühzeitig zumachen können. Nachdem Verteidiger Maximilian Untch sich vertreten hatte, und der Rückpass zu seinem Bruder Sebastian im Kasten zu kurz geriet, schnappte sich Marcel Ludsteck das Leder und zielte neben das leere Gehäuse (55.). David Dietzmann verfehlte eine Hereingabe nur knapp mit dem Kopf (76.), und Fabian Radosevic konnte allein vor dem Tor Keeper Untch nicht überlisten (89.). „Bei uns war zu wenig Tempo drin. Und die paar Chancen haben wir nicht genutzt“, meint Christoph Klein. Der Geretsrieder Spielführer verwies auf die gute Einschussmöglichkeit von Florian Schneider, der aus knapper Entfernung über das Torgebälk donnerte und den möglichen Ausgleich vergab.

Vorbericht

„Das wird eine heiße Geschichte“, sieht Stephan Leitner der „harten Nuss“ Fußball-Freunde mit einer gewissen Spannung entgegen. Die Gäste kassierten in ihren letzten beiden Spielen jeweils erst in der Nachspielzeit die Ausgleichstreffer. „Sonst hätten sie vier Punkte mehr auf dem Konto und wären vorne mit dabei“, rechnet Leitner vor. Zudem hat ihm wohl imponiert, wie der Ortsrivale zuletzt gegen Egling einen 1:4-Rückstand in eine zwischenzeitliche 5:4-Führung umwandelte. „Mit so einem Chancenwucher und einer so ungenauen Spielweise wie wir sie gegen Olympic gezeigt haben werden wir da Probleme kriegen“, so der TuS II-Coach.

Problemvermeidung ist derweil die Devise bei den Gästen, die trotz nominell starker Besetzung in der Defensive bei Bällen, die aus dem Halbfeld oder von der Ecke hoch vors Tor segeln, oft ähnlich hilflos agieren, wie F-Junioren. „Das ist mir unerklärlich“, rätselt Guido Herberth über die unerwarteten Probleme, die ihm und seinem Team in jüngster Zeit regelmäßig die gute Laune verderben, weil sicher geglaubte Punkte sich urplötzlich in Luft auflösen. Trotzdem mag er sich dem WM-Trend „Tore durch Standards“, der offenbar auch in den Niederungen des Amateurfußballs Fuß populär wird, nicht anschließen, sondern weiterhin auf das spielerische Element setzen. „Aber irgendwann müssen wir mal wieder drei Punkte holen“, sagt der FFG-Trainer.  rst

TuS II: Placentra, S. Untch – Thiess, Sacher, Lajqi, M. Untch, Saibou, Alasani, Schneider, Klein, Mendama, J. Bahnmüller, Januzi, Hörl, Krillmäuer.

FFG: Bamann, Wagner – Ludsteck, Tot, Aydin, D.Zelt, Radosevic, Zuldt, Sattler, Bozaris, Aust, Herberth, Kramski, M. Zelt, Dietzmann, Ettenberger.

30.09.2018 – Olympic Geretsried – TuS Geretsried 1:2 (1:0)

Der Trainer hatte es geahnt. „Ich habe es Dir gesagt“, schimpfte Vassilios Iosifoglou, als Florian Meindl in der 65. Minute die gelb-rote Karte sah. In der Pause hatte der Olympic-Coach seinen mit Gelb vorbelasteten Verteidiger ermahnt, aufzupassen. Die Warnung war vergessen, als der bis dahin beste Akteur der Gastgeber mit TuS-Kapitän Christoph Klein zusammenrumpelte. „Als er ging, haben wir das Spiel verloren“, so Iosifoglou. „Da haben wir angefangen zu wackeln.“

Mit ihrer starken kämpferischen Leistung gestalteten die Gastgeber die Partie eine Stunde lang ausgeglichen, wenngleich sie nach vorne wenig gefährlich waren. Per Elfmeter brachte Andre Maier sein Team in Führung (12.), aus dem Spiel heraus gelang Olympic über 90 Minuten keine einzige echte Torchance. Auf der Gegenseite blieben viele Chancen ungenutzt, weil das letzte Zuspiel meist unpräzise war. Der Gipfel der Nachlässigkeiten war ein Strafstoß, den Meriton Alasani Olympic-Aushilfstorhüter Stavros Iosifoglou lässig in die Arme kickte (44.). Mit offensichtlicher Wut im Bauch drosch Alasani jedoch den Ball nach Wiederbeginn aus 16 Metern zum 1:1 (46.) ins Netz. Die Entscheidung fiel in der 77. Minute, als Jakob Bahnmüller beim Eckball mutterseelenallein am langen Pfosten stand. „Gottseidank haben wir noch das Siegtor erzielt. Es wären mehr Tore drin gewesen“, stellte TuS-Trainer Stephan Leitner fest. „Aber das hat gereicht, mehr als drei Punkte hätten wir für mehr Tore auch nicht gekriegt.“

Vorbericht

Sie teilen sich den Fußballplatz seit der GFVG Olympic 1989 gegründet worden ist. Aber dass sie jemals in einem Punktspiel aufeinandergetroffen wären, daran erinnert sich niemand. Entsprechend groß ist die Vorfreude bei den Gastgebern. „Ich hoffe, dass es ein richtig schönes Derby wird“, sagt Kosta Papadopoulos, der die Rollen klar verteilt sieht. „Der TuS ist natürlich Favorit, aber wir wollen für uns das Beste herausholen.“ Für Selbstvertrauen und Stimmung vor dem Stadtderby tat die zweite Halbzeit bei der SG Egling-Straßlach gut, als man einen Fünf-Tore-Rückstand zwischenzeitlich auf 3:5 verkürzen konnte. „Daran müssen wir anknüpfen. Wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit gehen wir gegen den TuS unter“, sagt der Olympic-Teamsprecher.
Davon wollen sich die Gäste nicht blenden lassen. „Den leichten Hänger, den Olympic da hatte, werde ich nicht bewerten“, sagt TuS II-Coach Stephan Leitner, der sich von seiner eigenen Mannschaft erhofft, dass sie „zeigt, dass sie nicht nur zu Null spielen, sondern dass sie auch Derby kann.“ Zuletzt gelang der TuS-Reserve beim 4:0-Erfolg gegen den SC Gaißach das erste Zu-Null-Spiel der Saison, während das Heimspiel zuvor gegen Nachbar BCF Wolfratshausen II mit 1:3 verloren ging. „Wir haben defensiv nichts zugelassen und sind ab und zu vorne ja für ein Tor gut“, sagt Leitner und kann das Schmunzeln nicht verbergen. Mit 23 Toren verfügt der TuS II bisher über die mit Abstand beste Offensive der Liga. „Wenn die in Fahrt kommen, das ist gewaltig. Die laufen wie Maschinen“, zeigt sich Papadopoulos beeindruckt. Aber, ergänzt er mit einem Augenzwinkern, „Olympic ist immer für eine Überraschung gut.“
Olympic Geretsried: Gotthalmseder (?) – Derek, Klauser, Pllumbi, Meindl, Nadler (?), Sayin, Panajot, Karamnos, Kutzmutz, Totzauer, J. Saiti, Tsigkouriotis, Moustopoulos, Prekadinaj, Alas, Maier, Iosifoglou (?).
TuS Geretsried II: Placentra – Alasani, J. Bahnmüller, Hörl, Januzi, Krillmäuer, Klein, Lajqi, Mendama, Sacher, Saibou, Schneider, Untch, Thiess.

22.09.2018 – TUS Geretsried – SC Gaißach 4:0 (0:0)

Die Geretsrieder starteten beherzt, ließ zwei dicke Dinger in Form von Alleingängen von Jean Monty Mendama (18.) und Meriton Alasani (21.) liegen. Nach einer halben Stunde kamen die Gäste besser ins Spiel, hatte bis zum Pausenpfiff sogar ein leichtes Übergewicht. Benjamin Norrenberg und Adi Flossmann prüften TuS-Keeper Sebastian Untch, der einen Schuss erst im Nachfassen gerade noch unter Kontrolle brachte. Gaißach erlaubte sich im zweiten Spielabschnitt einige Flüchtigkeitsfehler, die die Platzherren gnadenlos ausnutzten. Weit vor der Mittellinie setzte Alasani zu einem Sprint an. Der Pass landete beim aufgerückten Verteidiger Marc Thiess, der mühelos die 1:0-Führung (48.) besorgte. Mit einem Doppelschlag setzte Geretsried die Obergrieser dann schachmatt. Thiess leitete einen Kopfball weiter zu Alasani, der SCG-Torsteher David Lang noch umspielte und zum 2:0 (60.) einnetzte. Mit einer schönen Einzelaktion tankte sich Sekunden später Mendama durch bis in den Strafraum und vollendete zum 3:0 (61.). „Wir haben leider den Schwung vom Ende der ersten Halbzeit nicht mitnehmen können und das Spiel aus der Hand gegeben. Der TuS war zu clever und hat brutal zugeschlagen, weil wir die Ordnung verloren haben“, ärgerte sich Gaißachs Coach Helmut Schenk. Nach einer Ecke von Christian Sacher markierte Florian Schneider in der Nachspielzeit per Kopfball schließlich den 4:0-Endstand. Zuvor parierte Schlussmann Lang vor 150 Besuchern einen Foulelfmeter von Ziad Saibou. „Unser Zusammenspiel wird immer besser. Wir haben dem Gegner wenig Räume geboten, unsere Chancen genutzt und bewiesen, dass wir auch zu Null spielen können“, freute sich TuS II-Coach Stephan Leitner.

Vorbericht

An die Begegnungen in der vorigen Saison haben beide Kontrahenten gute und schlechte Erinnerungen. Die Geretsrieder nahmen im Rückspiel den SCG auf dessen Platz mit 6:0 regelrecht auseinander. Weniger schön verlief aus Sicht der heutigen Gastgeber das Hinspiel, als die Elf von Trainer Helmut Schenk beim 4:2 die Punkte entführte. „An das Auswärtsspiel würden wir gerne anknüpfen“, sagt Stephan Leitner, der damals nur als Zuschauer beteiligt war. „Aber das wird schwierig“, mutmaßt der TuS II-Coach, der Gaißach zu den „Top-3 der Liga“ zählt und beide Teams „etwas unter Zugzwang“ sieht. An Selbstbewusstsein mangelt es dem Gastgeber nicht, nachdem er zuletzt in Irschenberg aus einem 0:2-Rückstand einen 3:2-Sieg gemacht hat. „Da war die Mannschaft spürbar erleichtert“, berichtet Leitner.

16.09.2018 – TSV Irschenberg – TUS Geretsried 2:3 (1:0)

Mehr als 60 Minuten lang war die Partie aus Gästesicht „kein Spaß“, wie Trainer Stephan Leitner bekannte. Zur Pause hätte sein Team deutlich führen können, lag jedoch 0:1 zurück. Zehn Minuten später hieß es sogar 0:2. Einmal mehr hatte es sich die TuS-Reserve durch mangelhafte Chancenverwertung unnötig schwer gemacht. „Dann hat die Mannschaft sich aufgerafft, Moral gezeigt und drei sehr gut herausgespielte Tore erzielt – rechtzeitig und in ausreichender Zahl“, sagt Leitner. Claudio Sevkovic, Meriton Alasani und Christoph Klein hatten das Spiel gedreht. „Es wäre höchst ärgerlich gewesen, wieder Punkte liegen zu lassen.“

Vorbericht

Zwischen der Leistung, die man anhand der Aufstellung erwarten dürfte und dem, was am Ende rauskommt, liegen dummerweise 90 manchmal entlarvende Minuten. Das wurde der Geretsrieder Reserve in dem mit 1:3 verlorenen Derby gegen den BCF II wieder einmal vor Augen geführt. „Es wird jeder eingesehen haben, dass das nicht optimal war“, hofft Stephan Leitner. „Ich verstehe nicht, wie man so eine Einstellung zu so einem Spiel haben kann“, ärgert sich der TuS-Coach. Nun geht es nach Irschenberg, wo man auf einen Gegner trifft, der nach vier Spielen noch ohne Sieg ist und mit dem Rücken schon nah an der Wand steht. „Wenn wir dort wieder so auftreten, werden wir wieder verlieren“, so Leitner, dessen Kader auf dem Papier auch für das Spiel in Irschenberg wieder gut ausschaut.  rst
TuS Geretsried II: Placentra – J. Bahnmüller, Hörl, Sacher, Saibou, M. Untch, Thiess, Alasani, Krillmäuer, Januzi, Mendama, Celebic (?), Klein, Fister (?), Sevcovic (?), Lajqi.

12.09.2018 – TUS Geretsried – BCF Wolfratshausen 1:3 (0:2)

Zum dritten Mal in Folge erzielte die Farcheter Reserve in einem Spiel drei Tore. Zum ersten Mal reichte das der Elf von Trainer Lulzim Kuqi für drei Punkte, weil sie im Derby vor gut 200 Zuschauern über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leistung ablieferte. „Ich habe gefordert, dass wir heute mal über 90 Minuten fokussiert sind. Das hat die Mannschaft gemacht“, freute sich BCF-Coach Kuqi. „Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen“, stellte TuS-Trainer Stephan Leitner nach Spielschluss enttäuscht fest.

Da passten die „bitteren Gegentore“ irgendwie ins Bild. Das 1:0 für die Gäste erzielte Adnan Cemalovic, indem er nach einer Ecke den zentral abgewehrten Ball aus 25 Metern in den Winkel beförderte. Das 2:0 markierte David Rose vier Minuten vor der Pause aus spitzem Winkel nahe der Torauslinie. Die Vorentscheidung fiel acht Minuten nach Wiederbeginn: Per Elfmeter erhöhte Lars Nummer auf 3:0. Als Marc Thiess postwendend auf 1:3 (54.) verkürzte, witterten die Hausherren ihre Chance. „Aber ganz zwingend waren wir nicht mehr“, musste Leitner eingestehen. „Wir waren in der ersten Halbzeit die besser Mannschaft. Die zweite war dann ausgeglichen, aber wir haben verdient gewonnen“, so das Fazit von Lulzim Kuqi.

Am Ende verhinderte Geretsrieds Torhüter Sebastian Untch, der in den letzten 20 Minuten drei Mal gegen Markus Rappel Sieger blieb und einen Torversuch von Fabio Ratte souverän vereitelte, eine deutlichere Niederlage. Das Chancenplus der Gäste spiegelt die Erkenntnis von Leitner wieder: „Der Gegner wollte eindeutig mehr als wir das Spiel gewinnen.“

Vorbericht

Man könnte viele Prognosen abgeben vor dem ersten Pflichtspiel-Derby der Landesligareserven seit einer gefühlten Ewigkeit. Der Blick auf die Tabelle suggeriert leichtes Spiel für die Gastgeber. Die verloren zwar zum Saisonauftakt mit 1:2 bei den Sportfreunden Egling-Straßlach. Seither weist die Formkurve des TuS II aber nach oben. Die Gäste warten hingegen nach drei Partien noch auf den ersten Sieg. Der war zwar zuletzt gegen die DJK Darching zum Greifen nah. Am Ende blieb den Farcheter Kickern jedoch nur viel Lob für 60 starke Minuten. Die Punkte entführten die Gäste mit einem 4:3-Sieg nach 1:3-Rückstand. Die TuS-Reserve rettete sich gegen Helfendorf gerade noch zu einem 7:5-Sieg, nachdem sie beinahe einen Vier-Tore-Vorsprung eingebüßt hätte.
Dennoch gehen die Platzherren für Gästetrainer Lulzim Kuqi als „haushoher Favorit“ ins Spiel. „Wir nehmen die Rolle als Außenseiter gerne an und schauen mal, was wir ausrichten können“, sagt der BCF-Coach. Wie dessen Mannschaft dieses Mal die letzte halbe Stunde (in der sie in den vorangegangen zwei Spielen sieben ihrer zehn Gegentore kassierte) übersteht, ist ebenso spannend wie die Aufstellung, die Kuqi auf den Kunstrasen schickt.
Mit Verstärkung aus dem Landesligakader rechnet jedenfalls Stephan Leitner, der von einer Favoritenrolle nichts wissen will. „Derby ist Derby, da kann man die Tabelle ausblenden“, sagt der TuS-Coach. „In dem Spiel wird jeder alles geben, vor allem die, die sich für die Schwächeren halten.“  rst
TuS Geretsried II: S. Untch – Thiess, Sacher, Saibou, M. Untch, Alasani, Fister, Schneider, Klein, Mendama, Sevkovic, Januzi, Podunavac, Hörl, Krillmäuer, Garkov, Celebic, J. Bahnmüller, Lajqi
BCF Wolfratshausen II: Klinkmüller – Bares, Mair, Heringer, Nummer, Ratte, Räß, Rose, Reumuth, Cemalovic, Rappel, Kone, Bauer, Rödl (?).

08.09.2018 – TUS Geretsried – SV Helfendorf  7:5 (2:1)

Als Jean Monty Mendama in der 65. Minute sein zweites Tor erzielt hatte, war der Sack mit den drei Punkte zugeschnürt. 6:2 führte der TuS II, nachdem zuvor Meriton Alasani und Marc Thiess ebenfalls je zwei Mal getroffen hatten. Die Gäste hatten zwischenzeitig auf 1:2 (22.) und 2:3 (55.) verkürzen können. Was die Landesligareserve in den letzten 20 Minuten ablieferte, brachte ein Helfendorfer Spieler auf den Punkt. „Jungs, die san vogelwild“, motivierte er seine Mitspieler, nachdem die Gäste mit drei Treffern zwischen der 73. und 89. Minute auf 5:6 herangekommen waren. „Wir waren vorne konsequenter, dafür haben wir mit Nachlässigkeiten in der Abwehr Spannung reingebracht“, fasste TuS II-Coach Stephan Leitner die nervenaufreibende Schlussphase, in der Thiess mit seinem dritten Tor (90.+3) alles klar machte, zusammen.

Vorbericht

Der Trainer ist von der Palme, auf die ihn seine Mannschaft vorigen Samstag mit einem Übermaß an nachlässig vergebenen Torchancen getrieben hatten, wieder herunten. „Es war ja nicht alles schlecht“, relativiert Stephan Leitner seine Kritik nach dem 1:1 in Wörnsmühl. „Wir haben wenige gegnerische Chancen zugelassen. Das ist positiv.“ Und eine Basis für die Partie gegen den Vorjahreszweiten Helfendorf, der in der Relegation zur Kreisliga denkbar knapp an Antdorf gescheitert ist. „Da werden wir auch körperlich stärker gefordert sein“, weist der TuS-Coach seine jungen Spieler auf den nächsten Lernprozess hin. Dabei hofft er, dass sie aus dem jüngsten Match gelernt haben. „So viele Chancen werden wir diesmal nicht bekommen“, sagt Leitner, „da müssen wir vor dem Tor effektiver sein.“

01.09.2018 SC Wörnsmühl – TUS Geretsried 1:1 (0:1)

Der Samstagabend war Stephan Leitner gründlich vermiest. „Da fehlen mir noch einige Worte“, gestand der Geretsrieder Trainer, dass er mit der Leistung seiner Elf überhaupt nicht einverstanden war. „Der Chancenwucher hat sich heute gerächt.“ Zwar führten die Gäste zur Pause durch einen Treffer von Jean Monty Mendama (39.), was gemessen an den Gelegenheiten schon zu diesem Zeitpunkt zu wenig war. „Viel zu viele Einzelaktionen, nur ab und zu mal Kombinationen“, monierte der TuS-Coach. Deutlich effizienter waren die Gastgeber, „aus zweieinhalb Chancen ein Tor machen“. Bis zum 1:1-Ausgleich in der 63. Minute hätte das Spiel längst entschieden sein müssen“, ärgerte sich Leitner über zwei unnötig hergeschenkte Punkte und kündigte Konsequenzen an. „So kann man es nicht belassen.“

Vorbericht: 

Die TuS-Reserve nimmt allmählich Fahrt auf. Das darf man aus dem 6:2-Sieg gegen den SV Bayrischzell schlussfolgern. Stephan Leitner sah seine Elf „am Anfang auf dem richtigen Weg“, doch nach der frühen Führung schlichen sich Nachlässigkeiten ein, die ihm nicht gefallen haben. „Da fehlt noch eine gewisse Konstanz“, so der Coach. „Wenn wir das auf ein höheres Level bringen können, ist es gut. Sonst kann man in so einem Spiel auch mal geschlagen werden.“ Sein Team erwartet in Wörnsmühl „eine gestandene Kreisklassen-Mannschaft, die schwer zu spielen ist“. Deshalb hofft Leitner auf die Lernfähigkeit seiner Elf: „Wenn wir die nötige Konzentration mitbringen und unser Spiel über 90 Minuten durchziehen, können wir auch in Wörnsmühl gewinnen.“
TuS Geretsried II: S. Untch, Hörl, Sacher, Schneider, M. Untch, Thiess, Zappe, Alasani, Barbir (?), Krillmäuer, Januzi, Mendama, Celebic, Garkov, Fister, Sevcovic.

25.08.2018 – TUS Geretsried  – SV Bayrischzell 6:2 (3:0)

Eine furiose erste halbe Stunde mit einem nicht gegebenen und drei vom Unparteiischen akzeptierten Toren durch Christoph Klein und Marc Thiess (2), dazu zwei Pfosten- und ein Lattentreffer, bescherten dem TuS II eine äußerst komfortable Ausgangslage. „Dann haben wir uns ohne Not in Not gebracht“, kritisierte Trainer Stephan Leitner die anschließenden Nachlässigkeiten, durch die Bayerischzell bis zur 59. Minute auf 2:3 herankam. Zum Glück habe sich seine Mannschaft in der Schlussphase „dann doch noch entschlossen, die eine oder andere Chance zu nutzen“. Erneut Klein sowie der eingewechselte Emrah Celebic, der zwei Erfolgserlebnisse hatte, sorgten für den am Ende doch klaren Sieg.

Vorbericht

TuS Geretsried II – SV Bayrischzell (Sa., 17 Uhr) – Auch zwei Wochen nach der 1:2-Niederlage in Egling stößt Stephan Leitner der misslungene Saisonstart noch sauer auf. „Im Nachhinein gesehen, hätten wir das Spiel verlegen sollen. So starten wir jetzt mit einem Negativerlebnis“, sagt der Coach der TuS-Reserve, für die die Saison mit dem Heimspiel gegen Bayrischzell erst richtig beginnt. Die Pause hat ein Gutes: „Wir sind personell besser aufgestellt“, sagt Leitner, dem dennoch ein halbes Dutzend Spieler fehlen. Aber der Coach gibt sich optimistisch beim Anblick des verbleibenden Kaders: „Das ist eine Mannschaft, die das Spiel erfolgreich gestalten sollte.“ Wobei der Gegner nicht zu unterschätzen sei. Das letzte Heimspiel verlor der TuS II mit 2:4. Leitner: „Das sollte uns Warnung genug sein.“
TuS Geretsried II: S. Untch, Placentra – Alasani, Bahnmüller, Barbir, Celebic, Garkov, Hörl, Klein, Krillmäuer, Sacher, Schneider, Thiess, M. Untch.

10.08.2018 – SF Egling – TUS Geretsried 2:1 (1:0)

Einen Start nach Maß erwischten die Sportfreunde gegen die Reserve des TuS Geretsried. Und das in doppeltem Sinne. Erst drei Minuten waren gespielt, als Maximilian Heinrich von der linken Seite flach und scharf ins Zentrum passte, TuS-Torhüter Simon Voß den Ball durch die Hände gleiten ließ und Maximilian Dissinger zur 1:0-Führung einnetzte. „Das frühe Tor hat uns natürlich in die Karten gespielt“, sagte SF-Trainer Herbert Mühr, dessen Team in der Folge mit einer starken Defensivleistung den Gästen das Leben schwer machte. Im ersten Durchgang kam die Landesligareserve nicht zu einer zwingenden Torchance. Auf der Gegenseite scheiterte Markus Gämmerler kurz vor der Pause mit einem Kopfball an Voß. Unmittelbar nach Wiederbeginn zielte Maximilian Gaigl aus fünf Metern knapp vorbei. Zehn Minuten später traf Niklas Heinrich von halbrechts freistehend zum 2:0. Doch fast im Gegenzug verkürzte Christian Sacher, der einen zu kurz abgewehrten Eckball von der Strafraumgrenze ins Netz wuchtete, auf 1:2 (58.). Ab dem Moment lief das Spiel fast nur noch in eine Richtung, nämlich auf das Tor der Gastgeber. Die warfen sich jedoch immer wieder erfolgreich in die Geretsrieder Schüsse und hatten kurz vor Schluss das Glück des Tüchtigen: Als der ansonsten souverän agierende Torhüter Jany Schalk den Ball einmal aus den Händen gelassen hatte, rettete der Pfosten. „Wir waren nicht clever genug. Die Gegentore waren zu einfach, und wir sind zu spät aufgemacht“, befand nach Spielschluss TuS-Coach Stephan Leitner, während sein Gegenüber Herbert Mühr „sehr zufrieden“ war mit dem ersten Auftritt seiner Elf.

Vorbericht

Eine heiße Partie beschert der Spielplan zum Auftakt der Kreisklasse 2, die wegen der Hochzeit des Eglinger Kapitäns Max Beierbeck auf den heutigen Freitag vorgezogen wurde. „Das ist kein angenehmer Gegner“, findet TuS-Coach Stephan Leitner, der der letzten Begegnung der Kontrahenten noch als Zaungast beiwohnte. Damals siegten die Sportfreunde im Isarau-Stadion mit 2:1 und hatten so ihren Anteil daran, dass der TuS die Aufstiegsrelegation am Ende um einen Punkt verpasste. „Sie verstehen, zu verteidigen“, zollt Leitner dem Gastgeber Respekt.
Die Sportfreunde sehen der „reizvollen Aufgabe“ entspannt entgegen. „Wir freuen uns, dass es wieder losgeht und wollen im ersten Heimspiel zeigen, was wir können“, sagt Trainer Herbert Mühr. „Der TuS gehört zu den Titelfavoriten. Es ist für uns kein Nachteil, dass die Mannschaft noch nicht so eingespielt ist“, rechnet sich der SF-Coach insgeheim erneut Chancen aus.
Sein Gegenüber hofft auf ein baldiges Ende der „Zeit des Grauens für Trainer“. Wegen Urlaubs und Verletzungen steht ihm nur knapp die Hälfte seines 23 Spieler umfassenden Kaders zur Verfügung. „Da muss man improvisieren“, sagt Leitner. Hoffnung auf Hochzeitsgeschenke für ihren pausierenden Kapitän müssen sich die SF deswegen jedoch nicht machen.
SF Egling-Straßlach: Schalk – Artinger, Schneider, Gämmerler, Scheiter, Ettenberger, Gaigl, M. Dissinger, Schuster, T. Beierbeck, M. Heinrich, Hatsell, N. Heinrich, Oberhauser, Lindermayer, F. Dissinger
TuS Geretsried II: Voß – Bahnmüller, Hörl, Sacher, Saibou, Schneider, Thiess (?), Auerbach (?), Krillmäuer, Januzi, Garkov, Klein.

Vorbericht zur Kreisklassensaison aus dem Geretsrieder Merkur vom 09.08.2018

Geretsried – Zweite Mannschaften führen meist ein unberechenbares Eigenleben: Man weiß nicht recht, was drinsteckt – vor allem, wenn sie den Unterbau höherklassiger Klubs bilden. Stephan Leitner hatte mit diesem Phänomen bisher nur aus der Perspektive des Gegners zu tun. Nun coacht der Ex-Trainer der DJK Waldram und des SV Eurasburg-Beuerberg zum ersten Mal selbst ein Reserveteam und muss erleben, dass die eigene Mannschaft oft eine Elf mit vielen Fragezeichen sein wird.
Zwar bekam der in den Vorjahren oft viel zu dünn besetzte Kader für die kommende Saison reichlich Zuwachs aus der eigenen U 19. Doch wegen etlicher urlaubs- und verletzungsbedingter Ausfälle sowohl in der Zweiten wie in der Ersten Mannschaft ist hinsichtlich Trainingsgestaltung und Aufstellungen Improvisation gefragt. Deshalb gibt sich Leitner, der mit dem Auftrag, die jungen Spieler an die Landesliga-Mannschaft heranzuführen und die Zweite Mannschaft zeitnah in die Kreisliga zu hieven, in Geretsried angetreten ist, mit Prognosen zurückhaltend. Die Vorbereitungspartien verliefen zwar mit fünf Siegen und einer Niederlage rein von den Ergebnissen her betrachtet einigermaßen zufriedenstellend. „Die ersten Spiele haben wir aus dem Vollen geschöpft, dann sind wir mit dem Kader an unsere Grenzen gestoßen. Dass das so heftig kommt, hätte ich nicht gedacht“, hadert Leitner mit den Personalproblemen.
Von einem eingespielten Team könne somit beileibe noch nicht die Rede sein. Deshalb richtet sich sein Augenmerk auf die ersten Punktspiele. „Man kann das ja nicht am Reißbrett planen, aber es sollte sich bald ein Kern herauskristallisieren.“ Das Niveau, um die gesteckten Ziele zu erreichen, sei zweifellos vorhanden. Ob es für ganz oben reicht, müsse sich im Laufe der Vorrunde zeigen, so Leitner wohlwissend, dass in der vorigen Saison der Aufstieg in der Hinrunde verspielt worden war.
Auch wenn sich der Coach angesichts der Unwägbarkeiten derzeit mit Platzierungen, die erst im nächsten Frühjahr Relevanz bekommen, nicht befassen mag, ist das Ziel klar gesteckt. „Wir wollen den Abstand zwischen Erster und Zweiter Mannschaft verringern“, sagt Leitner und ergänzt schmunzelnd: „Womit nicht gemeint ist, dass die Erste uns entgegenkommen soll.“

02.08.2018 – SV Baiernrain/Linden – TUS Geretsried 2:3

28.07.2018 – SV Eurasburg-Beuerberg – TUS Geretsried 7:3 (3:1)

Tore: Florian Schneider, Emrah Celebic, Robert Barbir

21.07.2018 – TUS Geretsried – TSV Schäftlarn 4:1 (3:1)

Tore: 2 x Lorent Januzi, Christoph Klein, Milan Miskei

14.07.2018 – WSV Unterammergau – TUS Geretsried 0:3 (0:2)

Tore: Jean Monty Mendama, Nikolay Garkov, Marco Walter

12.07.2018 – SV Bad Heilbrunn – TUS Geretsried 1:6 (1:2)

Bad Heilbrunn/Geretsried – „Vielleicht kam dieser Warnschuss gerade zur rechten Zeit“, meinte Hermann Forster angesichts der bösen 1:6 (1:2)-Pleite, die sich der SV Bad Heilbrunn am Donnerstagabend in einem Testspiel gegen den TuS Geretsried II abholte. Und HSV-Coach Walter Lang grummelte: „Das war eine richtige Klatsche. Vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch, aber wir haben heute absolut verdient verloren.“
Auch wenn man zur Ehrenrettung der Hausherren sagen muss, dass da vermutlich nicht die Reserve des TuS auf dem Platz stand, sondern eine Mischung aus der Ersten und Zweiten Mannschaft mit einiger gerade der A-Jugend (Landesliga) entwachsenen Akteuren. „Auch wenn es das erste Match unserer Vorbereitungsphase war, so war das schon ganz ansehnlich“, grinste da TuS II-Coach Stephan Leitner verschmitzt.
Eröffnet hatte das Schützenfest Meriton Alasani (25.), der insgesamt dreifache Torschütze Jean Monty Mendama erhöhte (34.), ehe Maxi Specker noch vor der Pause der Anschlusstreffer (39.) gelang. Es war schon eine kuriose Slapstick-Einlage, die sich HSV-Keeper Christoph Hüttl leistete, welche letztlich zum dritten Geretsrieder Treffer durch erneut Mendama führte (47.). Da knurrte Lang nur noch: „Die ersten drei Treffer, die wir kassiert haben, waren eigentlich Eigentore.“
Doch das änderte wenig am eher schläfrigen Auftritt der Hausherren: Sie standen meist zu weit weg vom Gegenspieler, kamen immer einen Schritt zu spät und kaum zu konstruktivem Spielaufbau. So folgten noch die Treffer durch Christoph Klein (73.), Mendama (84.) und Emrah Celebic (88.). Schließlich erteilte Leitner seinem erst 17-jährigen Torhüter Simon Voß noch ein Sonderlob und Lang meinte anerkennend: „Wenn der TuS II mit diesem Team in der Kreisklasse antritt, schaffen sie einen glatten Durchmarsch.“
SV Bad Heilbrunn – TuS Geretsried II 1:6 (1:2)
Tore: 0:1 (25.) Alasani, 0:2 (34.) Mendama, 1:2 (39.) M. Specker, 1:3 (47.) Mendama, 1:4 (73.) Klein, 1:5 (84.) Mendama, 1:6 (88.) Celebic.
HSV: Hüttl – Forster, Fl. Schnitzlbaumer, Mertens, Fr. Schnitzlbaumer – M. Schnitzlbaumer, Pföderl, Keller, M. Specker – Schmöller, Klaar – Krinner, B. Specker, Gritzuhn, Haslinger.
TuS II: Voß – Walter, Sacher, Saibou, Januzi – Alasani, Podunavac, Klein, Sevkovic – Mendama, Garkov – Miskei, Celebic.