Spielberichte 1. Mannschaft

19.08.2017 – TSV Kastl – TUS Geretsried 2:1 (2:0)

Vorbericht

TuS Geretsried tritt beim ungeliebten TSV Kastl an – Youngster Untch ersetzt Keeper Placentra

Geretsried – Zum TSV Kastl führt am heutigen Samstag die Landesliga-Dienstreise des TuS Geretsried (16 Uhr). Der augenblickliche Neuntplatzierte gehörte in der vergangenen Spielzeit zu den Überraschungsaufsteigern. Bis zum 19. Spieltag war die Truppe von Sven Vetter ungeschlagen, ehe in der Rückrunde die ersten größeren Rückschläge folgten. Im Abschlussklassement landete der TSV schließlich auf Rang sieben. „Wir haben auswärts mit 1:3 und zu Hause mit 0:3 gegen Kastl verloren und dabei die erste Heimniederlage überhaupt kassiert. Da haben wir etwas gutzumachen“, sagt TuS-Trainer Florian Beham.

Allerdings sind die Kicker aus dem Landkreis Altötting heuer bei weitem nicht so gut gestartet. Zwar gewann man mit 2:0 beim Neuling TSV Neuried, doch dann setzte es Niederlagen in Deisenhofen (1:2), Pfarrkirchen (0:2) und Töging (2:4). Zuletzt erreichte de TSV ein 1:1 in Freising. Insgesamt vier Spieler verließen den Klub, wobei der Wechsel von Torhüter Egon Weber zum Regionalligisten TSV Buchbach besonders schmerzt. Seine Lücke soll Welder de Souza Lima schließen, der ebenso wie Alexander Fuchsbichler und bereits im Januar Anton Schreiner vom Ligakonkurrenten FC Töging kam.

Dass seinen Kickern eine schwere Aufgabe bevorsteht, ist Florian Beham bewusst. „Kastl ist eine sehr disziplinierte Mannschaft mit gutem Umschaltspiel, hat viel Qualität in der Offensive und schlägt gute Standards“, so der 34-Jährige. Zwar ist der Geretsrieder Kader durch die Urlaubsrückkehrer Taso und Niko Karpouzidis und Sebastian Rosina wieder besser bestückt. Dennoch gilt es zwei wichtige Ausfälle wegzustecken: Fehlen wird Kapitän Christoph Herberth wegen einer Adduktorenzerrung sowie Torhüter Gianluca Placentra, der sich in den Urlaub verabschiedet hat. So kommt Jung-Torhüter Sebastian Untch zu seinem Pflichtspieldebüt. „Basti hat eine vernünftige Vorbereitung bestritten und eine gute Entwicklung genommen. Er hat unser volles Vertrauen“, erklärt Beham, der überzeugt ist, die vakanten Positionen gut ersetzt zu haben.

Genügend Selbstvertrauen haben sich seine Schützlinge nach vier Siegen in Folge jedenfalls erarbeitet. „Das müssen wir wieder auf den Platz bringen, geradlinig bleiben und vor allem defensiv noch konzentrierter arbeiten. Wenn uns das gelingt, können wir etwas mitnehmen“, zeigt sich der TuS-Übungsleiter zuversichtlich.

TuS Geretsried

Seb. Untch – Buchner, L. Kellner, Poschenrieder, Rauch, Kasperek, Fister, Baki, M. Fischer, Latanskij, Mi. Bachhuber, Schrills, N. Karpouzidis, T. Karpouzidis, Rosina, Barbir, Musselmann, M. Untch, Kluge.


12.08.2017 – TUS Geretsried – TUS 1860 Pfarrkirchen  4:1 (1:1)

Geretsried – Sieg Nummer vier in Folge hat der TuS Geretsried am Samstag einfahren. In einer torreichen Partie besiegte die Beham-Elf den TuS 1860 Pfarrkirchen mit 4:1 (1:1) und schob sich damit auf Rang vier in der Tabelle. Die Platzherren begannen druckvoll, hatten in den ersten zehn Minuten gute Chancen durch Moritz Fischer und Markus Baki, um in Führung zu gehen. Diese ergab sich dann nach einer knappen halben Stunde als Fischer zu Baki flankte. Dessen Kopfball konnte Gästeschlussmann David Gallauer zunächst parieren, war jedoch gegen den Nachschuss von Johann Latanskij machtlos. Fast im Gegenzug kamen die Kicker aus dem Rottal zum 1:1-Ausgleich durch Philipp Schäck. Danach versäumte es der Aufsteiger, selbst in Führung zu gehen: Thomas Eisenreich und Andreas Surner scheiterten an TuS-Keeper Gianluca Placentra, der die Schüsse zur Ecke abwehrte.

Hochmotiviert kam die Geretsrieder Mannschaft aus der Pause zurück – mit ein paar taktischen Umstellungen. „Da waren wir sehr dominant, haben geradlinigen Fußball gespielt und hatten viel Ballbesitz. Trotz der Belastung von zwei englischen Wochen war das eine sehr, sehr gute Leistung“, lobte TuS-Trainer Florian Beham seine Schützlinge. Ein weiter Diagonalpass von Michael Bachhuber landete beim ungedeckten Baki, der ungehindert am langen Pfosten zur 2:1-Führung einköpfen konnte. Der sehr mannschaftsdienlich spielenden Baki bereitete überdies den dritten Treffer vor. Nachdem der 23-Jährige kurz zuvor an der Längsstange scheiterte, wuchtete Latanskij dessen Kopfballverlängerung unter die Latte. Seinen vierten Saisontreffer erzielte Lantskij kurz vor dem Abpfiff. Einen abgewehrten Ball stoppte der Stürmer mit der Brust und hämmerte den Ball zum 4:1 in die Maschen. Die Truppe von Spielertrainer Lukas Lechner versuchte noch, das Resultat ein wenig schmeichelhafter zu gestalten, aber Simon Kirschenheuter scheiterte am Pfosten und Lechner am Kreuzeck.

„Wir haben eine gute Leistung auf dem Platz gebracht und verdient gewonnen. Leider war es wieder kein Zu-Null-Spiel“, befand Geretsrieds Co-Trainer Christian Sacher. Zu seinem Punktspieldebüt kam Jonas Musselmann, der für Lech Kasperek eingewechselt wurde. „Er hat gezeigt, dass er ein Spieler für die Zukunft ist“, freute sich Beham über die Leistung des letztjährigen Akteurs aus der eigenen U 19.

TuS Geretsried – TuS 1860 Pfarrkirchen 4:1 (1:1)

Tore: 1:0 (26.) Latanskij, 1:1 (27.) Schäck, 2:1 (62.) Baki, 3:1/4:1 (67./89.) Latanskij. – Schiedsrichter: Jonathan Schädle (SV Wörnitzstein-Berg). – Gelbe Karten: Fister (TuS Geretsried). – Zuschauer: 250.

TuS Geretsried: Placentra, Kasperek (74. Musselmann), Poschenrieder, L. Kellner, Baki, Buchner, Fister, Mi. Bachhuber (70. Bahnmüller), Rauch, M. Fischer, Latanskij (89. Schrills).


Vorbericht

Fister und Buchner in der Geretsrieder Startelf –Trainer Beham: „Nach drei Siegen in Folge sind wir gut drauf“

Geretsried – Nach den Spielen in Aiglsbach und gegen Neuried bekommt es der TuS Geretsried an diesem Samstag zum dritten Mal in dieser Spielzeit mit einem der insgesamt sechs Aufsteiger zu tun. Zu Gast im Isarau-Stadion (15 Uhr) ist der TuS 1860 Pfarrkirchen, der sich in der niederbayerischen Bezirksliga West mit einem Punkt Vorsprung aber der gewaltigen Torausbeute von 73:19 (bei nur zwei Niederlagen) vor dem TV Freyung die Meisterschaft sicherte. Die Rottaler kehren damit nach zweijähriger Abstinenz auf die Landesligabühne zurück.

Nach fünf Spieltagen haben die Niederbayern bereits fünf Punkte eingefahren. Neben dem 2:0-Heimerfolg gegen TSV Kastl überraschten vor allem die beiden bisherigen Auswärtsresultate. Beim FC Deisenhofen (0:0) und in Erlbach (2:2) gab es jeweils ein Unentschieden. „Pfarrkirchen spielt einen robusten Fußball, kreiert viele Torchancen und traut sich was zu. Das wird eine schwierige Aufgabe. Aber wir sind nach den drei Siegen in Folge gut drauf“, erklärt TuS-Trainer Florian Beham.

Spielertrainer Lukas Lechner gilt bei den Gästen als Mittelfeldregisseur mit gutem Auge und Übersicht – ein echter Matchgestalter eben. Der 28-jährige Ex-Profi ist die zentrale Figur. Er bestritt 2006/07 einige Begegnungen für den SV Wacker Burghausen in der 2. Bundesliga.

Gleich zu Stammspielern aufgestiegen sind zwei der insgesamt sechs Neuzugänge: zum einen Christopher Obermeier vom Bezirksligisten TSV Gangkofen als Defensiv-Allrounder sowie Abwehrkollege Ulrich Lahner, der den großen Sprung vom Kreisklassisten TSV Ulbering schaffte. Gut in Schwung ist beim Liga-Elften Andreas Surner, der bereits drei Tore erzielte. Im Vorjahr kam der 26-jährige Angreifer in 24 Partien auf 15 Treffer. Nur Sturmpartner Thomas Eisenreich (18) war erfolgreicher.

Für das fünfte Spiel innerhalb von 14 Tagen kündigt Beham wieder die eine oder andere Rotation an. So kehren Benjamin Fister und Benedikt Buchner in die Startelf zurück. „Wir müssen den Ballast etwas verteilen und den Spielern aufgrund des derzeit nicht allzu großen Kaders immer wieder einmal eine Ruhepause gönnen“, sagt der 34-jährige Übungsleiter. Fraglich ist der Einsatz von Michael Bachhuber, der sich das Innenband überdehnt hat. Fehlen werden definitiv Sebastian Rosina, Mario Walker, Vinzens Krüger, die beiden Griechen Taso und Niko Karpouzidis (alle Urlaub) sowie der verletzte Christian Lautenbacher.

TuS Geretsried

Kader: Placentra – Buchner, L. Kellner, Ch. Herberth, Poschenrieder, Rauch, Kasperek, Fister, Baki, Schrills, M. Fischer, Latanskij, Mi. Bachhuber (?), Bahnmüller, Musselmann, Knechtel. – Schiedsrichter: Jonathan Schädle (SV Wörnitzstein-Berg).

09.08.2017 – TUS Geretsried – FC Pipinsried (Pokal)  1:2 (1:0)

TuS Geretsried hält mit Regionalligist TSV Pipinsried lange gut mit und kassiert erst kurz vor Schluss das 1:2 – Blitztor durch Latanskij

Geretsried – Der TuS Geretsried ist am Mittwochabend in der ersten Verbandspokal-Hauptrunde des Bayerischen Fußballverbandes gegen den FC Pipinsried mit 1:2 (1:0) ausgeschieden. Doch wie sich die Beham-Truppe bis zum Schlusspfiff gegen den Regionalliga-Aufsteiger verkaufte und kämpferisch wehrte, war aller Ehren wert. „Die Art und Weise, wie wir einem zwei Ligen höher spielenden Gegner Paroli geboten haben, war überragend. Das war eine super Partie mit einer richtig guten Leistung von uns. Am Ende war die Niederlage ein bisschen unglücklich“, lobte TuS-Trainer Florian Beham seine Schützlinge.

Das Pokalmatch begann mit einem Paukenschlag. Noch vor Ende der ersten Spielminute erzielte Johann Latanskij auf Zuspiel von Moritz Fischer die 1:0-Führung. Die Gäste aus dem Dachauer Hinterland ließen ihr Können anschließend nur manchmal aufblitzen, verzettelten sich zudem immer wieder mit Aktionen ins Abseits. Spielertrainer Fabian Hürzeler schonte dabei seine beiden Stürmer Amre Arik und Atdhedon Lushi, die im Punktspielbetrieb bisher je zwei Treffer erzielt hatten.

Die Geretsrieder Mannschaft kam in Durchgang eins nur zweimal in Gefahr: Als Manuel Müller TuS-Keeper Gianluca Placentra ernsthaft prüfte (6.) und einmal knapp neben den Pfosten schoss (15.). Noch vor der Pause hätte Moritz Fischer mit einem Kopfball für den zweiten TuS-Treffer sorgen können. Aber der 22-Jährige scheiterte. So wie auch in der 55. Minute, als FCP-Torhüter und Kapitän Thomas Reichlmayr den Ball erst im Nachfassen unter Kontrolle brachte.

Eine Vorlage des eingewechselten Christoph Burkhard beförderte Dennis Liebsch in den Strafraum, wo Manuel Müller das Leder per Kopf zum 1:1-Ausgleich in die Maschen beförderte. Die Kicker aus der Nähe von Altomünster legten nun einen Zahn zu. Glück hatte der TuS, als Müller nur den Pfosten anvisierte (81.). Doch drei Minuten später endete bei den Platzherren dann doch noch der Traum, sich vielleicht ins Elfmeterschießen retten zu können. Ünal Tosun kam über die linke Seite und markierte den zweiten Treffer der nun etwas aggressiver spielenden Gäste. Eine Minute vor Spielende klärte Marinus Poschenrieder kurz vor der Linie einen Schuss von Müller, der sehr auffällig agierte.

„Es besteht kein Grund zur Enttäuschung, auch wenn wir durch das späte Tor verloren haben. Mit etwas Glück hätten wir das Elfmeterschießen erreicht. Dennoch haben wir unsere gute Form bestätigt und eine riesige kämpferische Leistung abgelieferte“, freute sich trotz des Ausscheidens Geretsrieds Co-Trainer Christian Sacher.

TuS Geretsried – TSV Pipinsried 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 (1.) Latanski, 1:1 (59.) Müller, 1:2 (84.) Tosun. – Zuschauer: 300. – Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (TSV Scheßlitz).

TuS Geretsried: Placentra – Kasperek (75., Bahnmüller), Poschenrieder, Ch. Herberth, L. Kellner, Baki (69., Buchner), Mi. Bachhuber, Rauch, Walker, M. Fischer, Latanskij (81., Fister).

 Vorbericht

TuS Geretsried will den Regionalligisten TSV Pipinsried im Verbandspokal vor Probleme stellen – Beham: „Es geht um etwas“

Geretsried – Eine reizvolle Pokalaufgabe steht dem TuS Geretsried heute Abend (Beginn 18.30 Uhr im Isaraustadion) ins Haus. Im Rahmen der ersten Pokal-Hauptrunde des Bayerischen Fußballverbandes wurde der Beham-Elf der Regionalligist TSV Pipinsried zugelost. „Wir freuen uns, dass es um einen Gegner geht, der zwei Klassen höher angesiedelt ist. Dieses Los haben sich die Jungs nach den beiden Siegen über den BCF Wolfratshausen und den TuS Holzkirchen verdient. Es geht um etwas“, meint Florian Beham. Aus diesem Grunde setzte er das Montag- und Donnerstagtraining mit dosierter Intensität an.

Obwohl die Gäste um Spielertrainer Fabian Hürzeler in der vergangenen Saison nur Dritte in der Bayernliga wurden, gelang erstmals der Aufstieg in die Regionalliga, weil Meister SV Pullach verzichtete und Vizemeister FC Unterföhring den Aufstieg wahrnahm. Der Klub aus dem Dachauer Hinterland kam in den Genuss der Relegation und schaltete die SpVgg Greuther Fürth II (1:1, 3:2) aus. Für den 76-Jährigen Präsidenten Konrad Höß, der den Verein mit viel Herzblut seit 50 Jahren führt, ein Höhepunkt seines Lebenswerks.

Allerdings läuft derzeit nicht alles rund im Team aus der Pfarrgemeinde nahe Altomünster. Gegen Schweinfurt gab’s zum Start eine 0:2-Niederlage. Es folgte ein 3:3 beim VfB Eichstätt, ehe man sich am Wochenende eine 0:4-Klatsche beim 1. FC Nürnberg II einhandelte. Davor lag noch die wegen Gewitters bei 2:1 abgebrochene Heimpartie (85. Minute) gegen Fürth II. In der Offensive haben sie mit Emre Arik, Atdhedo Lushi und Manuel Müller drei Superstürmer, „die eine brutale Qualität an den Tag legen“, hat Beham in Erfahrung gebracht. Neuzugang Luis Grassow aus Unterhaching ist Chef in der Verteidigung, und Fabian Hürzeler bringt nach seinen Engagements bei TSV 1860 München II und TSG Hoffenheim II Regionalligaerfahrung mit ein.

Der TuS-Coach will sich mit seinen Schützlingen „keinesfalls verstecken“ und versucht, „Pipinsried vor Probleme zu stellen“. Im Kader fehlt verletzungsbedingt Sebastian Schrills (Oberschenkelzerrung). Dafür sind Vincent Krüger und Johann Latanskij wieder einsatzfähig. „Wir haben zuletzt viel Selbstbewusstsein aufgebaut“, sagt Co-Trainer Christian Sacher. „Wir können dem Regionalligisten einiges abverlangen. Allerdings wird im körperlichen und fitnesstechnischen Bereich ein Unterschied bestehen.“

TuS Geretsried:

Placentra – Buchner, L. Kellner, Ch. Herberth, Poschenrieder, Rauch, Fister, Baki, Mi. Bachhuber, M. Fischer, Latanskij, Walker, Kasperek, Bahnmüller, V. Krüger, Knechtel. Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (TSV Scheßlitz).

05.08.2017 – FC Deisenhofen – TUS Geretsried  1:3 (0:1)

TuS Geretsried gewinnt zum dritten Mal in Folge mit diesem Resultat – Engagierte Leistung beim FC Deisenhofen

Deisenhofen/Geretsried – Optimale Ausbeute für den TuS Geretsried in der englischen Woche. Am Samstag gelang der Beham-Elf nach den Erfolgen in Aiglsbach und gegen Neuried beim FC Deisenhofen bereits der dritte 3:1 (1:0)-Sieg in Folge. Macht summa summarum neun Zähler am Stück innerhalb von sieben Tagen.

In der Anfangsphase hatte die Geretsrieder Mannschaft viel Glück. Nach nur vier Minuten schoss Sebastian Lattermann aus acht Metern völlig freistehend am Kasten vorbei, und einen wuchtigen Kopfball von Luis Fischer (14.) entschärfte TuS-Keeper Gianluca Placentra mit einer Glanzparade. „Da hatten wir viel Dusel. Die Gastgeber haben zwei dicke Chancen kläglich liegen gelassen“, bemerkte Geretsrieds Co-Trainer Christian Sacher.

Nach einer knappen halben Stunde flankte Benjamin Fister im Strafraum. Abwehrversuche von zwei FC-Verteidigern schlugen fehl, sodass Michael Bachhuber das Leder direkt vor die Füße bekam und zur 1:0-Führung abschloss. Drei Minuten später landete ein Diagonalpass von Michael Rauch bei Markus Baki. Der 23-Jährige hatte das 2:0 auf dem Fuß, sein Schuss landete jedoch knapp neben dem Pfosten.

Aus Ballgewinnen ein schnelles Umschaltspiel zu kreieren: Diese Taktik ging dem zweiten Treffer voraus. FC-Verteidiger Nickl verlor einen Zweikampf gegen Michael Rauch. Dessen Flanke fand einen dankbaren Abnehmer in Moritz Fischer, der mit einem exakt platzierten Kopfball (77.) auf 2:0 erhöhte. Nur vier Zeigerumdrehungen darauf krönte der stets präsente Fischer seine überragende Leistung mit dem 3:0, als er ein Zuspiel von Lukas Kellner in den Rückraum sicher verwandelte. Kurz darauf (85.) gelang Thomas Karl noch der Ehrentreffer für die Platzherren, der sich durchgetankt hatte und unbedrängt zum Abschluss kam.

In der Schlussphase hätte der TuS das Ergebnis höherschrauben können. Aber Marinus Poschenrieder scheiterte mit einem direkten Freistoß innerhalb des Strafraums über die Latte (87.), und in der 89. Minute blieb der völlig verausgabte Michael Bachhuber an FC-Schlussmann Matthias Fichtner hängen. „Das war eine sehr engagierte Leistung. Wir haben nur ganz wenig zugelassen und waren in der zweiten Halbzeit hellwach“, befand TuS-Trainer Florian Beham.

Peter Schmidt, dessen Team zum engeren Favoritenkreis hinter Türkgücü Ataspor München gezählt wird, zeigte sich unzufrieden. „Nur zwei Tore in vier Spielen sprechen für sich. Ohne gewonnene Zweikämpfe und mit miserabler Chancenverwertung wird es schwierig, Spiele zu gewinnen“, monierte der Trainer.

FC Deisenhofen – TuS Geretsried 1:3 (0:1)

Tore: 0:1 (25.) Mi. Bachhuber, 0:2/0:3 (77./81.) M. Fischer, 1:3 (85.) Karl. – Schiedsrichter: Simon Konrad (BC Adelzhausen). – Gelbe Karten: Rauch, L. Kellner, Buchner (alle TuS), Finster, Fischer (beide FCD). – Zuschauer: 150.

TuS Geretsried: Placentra, Buchner, Poschenrieder, Ch. Herberth, L. Kellner (82. Kasperek), Fister, Mi. Bachhuber, Rauch, Walker, M. Fischer, Baki (74. Bahnmüller).

 Vorbericht

TuS Geretsried reist mit kleinem Kader zum favorisierten FCD – Rückenwind durch zwei Siege in Serie

Geretsried – Mit zwei Siegen in Folge gegen die beiden Aufsteiger TV Aiglsbach und TSV Neuried ist der TuS Geretsried wieder im Soll und immerhin auf Platz sieben geklettert. Ein anderes Kaliber wartet an diesem Samstag (15 Uhr) auf die Elf von Florian Beham: Der FC Deisenhofen empfängt den TuS. Hinter der Ausnahmemannschaft von Türkgücü München zählt der spielstarke FCD neben dem VfB Hallbergmoos und dem ASV Dachau zum engeren Verfolgerkreis.

Allerdings sind die Ergebnisse noch nicht entsprechend ausgefallen, um diese Ansprüche zu untermauern. Vor allem vor heimischer Kulisse muss die Truppe von Peter Schmidt angesichts eines 0:0 gegen Neuling Pfarrkirchen und einer 0:1-Niederlage gegen Erlbach unbedingt die Bilanz aufbessern. „Das macht die Situation für uns nicht einfacher“, befürchtet TuS-Trainer Florian Beham. „Außerdem hat Deisenhofen nach dem witterungsbedingten Spielabbruch in Freising am Dienstag ein halbes Spiel weniger in den Knochen, und obendrein hatten sie einen Tag mehr Zeit zur Regeneration zur Verfügung.“ Die Ergebnisse der vergangenen Saison dürfte ihm und seiner Mannschaft allerdings Mut machen: Mit 4:1 und 3:1 wurden beide Partien gewonnen.

Große Erwartungen setzt man bei den Gastgebern auf Martin Mayer, der nach einem Jahr beim TSV Buchbach in der Regionalliga zu seinem alten Klub zurückkehrte. „Er dirigiert und leitet das Spiel“, erklärt Beham zu den Vorzügen des beim FC Deisenhofen dringend benötigten Mittelfeldakteurs. Denn während der Sommerpause hat der Verein aus dem Münchner Süden einen gehörigen Aderlass hinnehmen müssen: Die Stammkräfte Markus Mayer (FC Töging), David Hundertmark (SV Grödig/Österreich) und Masaaki Takahara (FC Unterföhring) haben den FC verlassen.

Auch der TuS ist derzeit personell arg gebeutelt. Angesichts der Ausfälle der Brüder Taso und Niko Karpouzidis, Vinzenz Krüger (alle Urlaub), Christian Lautenbacher (verletzt) und Sebastian Rosina (Aufbautraining) kann Beham derzeit nur auf einen 16-köpfigen Kader zurückgreifen. „Wegen der Belastung mit den englischen Wochen wird es eine, maximal zwei Änderungen im Kader geben“, sagt der 34-jährige Übungsleiter. Edi Hien

TuS Geretsried

Aufstellung: Placentra – Buchner, L. Kellner, Ch. Herberth, Kasperek, Rauch, Walker, Fister, Mi. Bachhuber, Schrills, M. Fischer, Baki, Poschenrieder, Bahnmüller, Latanskij, S. Untch. – Schiedsrichter: Simon Konrad (BC Adelzhausen).

02.08.2017 – TUS Geretsried – TSV Neuried 3:1 (1:1)

Kellner, Schrills und Baki treffen beim 3:1-Erfolg – TuS Geretsried macht gegen Aufsteiger TSV Neuried den zweiten Saisonsieg perfekt

Geretsried – Seinen zweiten Saisonsieg konnte der TuS Geretsried am Mittwochabend einfahren. Nach dem Erfolg in Aiglsbach siegte die Beham-Elf binnen vier Tagen zum zweiten Mal mit 3:1 (1:1), diesmal im gut besuchten Heimspiel gegen den TSV Neuried.

Das Match lief zunächst ganz nach dem Geschmack der Platzherren. Bereits nach sechs Minuten verwertete Lukas Kellner ein Zuspiel von Moritz Fischer zur 1:0-Führung. „Da hat man den Willen der Spieler gesehen, dass sie drei Punkte ergattern wollten“, urteilte TuS-Trainer Florian Beham. Leider zeigte seine Truppe wieder einmal, woran es mangelt. Die Mannschaft versäumte es, mit weiteren Toren dem Aufsteiger frühzeitig den Zahn zu ziehen. Und so kamen die Münchner Vorstädter durch einen abgefälschten Schuss von Kevin Negret zum 1:1-Ausgleich. Danach hatten die Gastgeber Probleme. Man war zu passiv in den Zweikämpfen und ein paar Bälle fanden nicht die entsprechende Anspielstation.

Ein Manko, das sich auch zunächst nach der Pause fortsetzte. Dann aber ergriff der TuS wieder die Initiative. Nach einer Ecke von Michael Rauch war Sebastian Schrills zur Stelle und köpfte überlegen zum 2:1 ein. „Es ist immer schön, wenn eine Standardsituation zum Erfolg führt“, freut sich Geretsrieds Co-Trainer Christian Sacher. Für den 21-jährigen Stürmer war es bereits das vierte Saisontor im vierten Meisterschaftsspiel. Neuried war nun um den Ausgleich bemüht. Dadurch ergaben sich etliche Kontermöglichkeiten für den TuS, auch weil Nicolas Höhne mittlerweile wegen einer Ampelkarte fehlte. Moritz Fischer traf nur knapp über die Latte (61.) und Kellners kluger Flachpass in den Strafraum (87.) fand keinen Abnehmer. Kurz darauf zog Michael Bachhuber nach einer schönen Einzelaktion am Pfosten vorbei. Als TSV-Keeper Valentin Grabmaier den eingewechselten Johannes Bahnmüller im Strafraum an der verlängerten Torlinie leicht touchiert, ließ der aus Neurieder Sicht umstrittene Elfmeterpfiff nicht lange auf sich warten. Markus Baki, verletzungsbedingt erst ein paar Minuten zuvor eingewechselt, hämmerte das Leder zum umjubelten 3:1 in die Maschen. „So wie wir in einigen Phasen gespielt haben, wäre ein Punkt verdient gewesen. Aber Geretsried war in einigen Situationen gewiefter“, befand Neurieds Coach Davide Taurino.

TuS Geretsried – TSV Neuried 3:1 (1:1)

Tore: 1:0 (6.) L. Kellner, 1:1 (28.) Negret, 2:1 (57.) Schrills, 3:1 (90. + 2) Baki (ET). – Gelb-Rot: Höhne (83./TSV, Foul, Reklamieren). – Zuschauer: 220. – Schiedsrichter: Benjamin Senger (TSV Haunstetten).

TuS Geretsried: Placentra – Buchner (66., Poschenrieder), L. Kellner, Ch. Herberth, Kasperek, Rauch, Walker, Fister, Mi. Bachhuber, Schrills (81., Bahnmüller), M. Fischer (87., Baki).

Vorbericht

TuS Geretsried empfängt heute Abend den Aufsteiger, der bereits vier Punkte auf dem Konto hat – 16-Mann-Kader

Geretsried – Nach dem ersten Dreier beim TV Aiglsbach gibt es für den TuS Geretsried heute Abend nur eine Devise: unbedingt nachlegen. Der TSV Neuried kommt um 18.30 Uhr ins Isaraustadion. Im Vorfeld sagt TuS-Trainer Florian Beham: „Ich hoffe, dass wir nach dem Monster-Auftaktprogramm gegen die Topteams VfB Hallbergmoos und ASV Dachau den Schwung aus unserem guten Auftritt in der Hallertau mitnehmen können. Dazu müssen wir dem Gegner unser kontrolliertes Spiel aufzwingen und geduldig unsere Chancen herausspielen.“

Beham hat die Gäste kürzlich selbst beobachtet und ausgemacht, dass die Mannschaft um Davide Taurino stärker als zuletzt Aiglsbach auftritt und auf Konterfußball setzt. Als Tabellenzweiter der Bezirksliga Süd hinter Meister TSV Grünwald gelang Neuried erstmals der Aufstieg in Landesliga. In der Relegation wurde der TSV Eintracht Karlsfeld nach nur einer Saison wieder in die Bezirksliga befördert (0:0, 2:1) und in Runde zwei der Nord-Bezirksligavizemeister TSV Jetzendorf (1:0, 1:2) besiegt.

Die Ausbeute der Münchner Vorstädter kann sich nach den ersten drei Spieltagen sehen lassen. In Erlbach sprang ein 1:0-Sieg heraus, gegen Freising erreichte der TSV zuletzt ein 1:1-Unentschieden. Das Auftaktspiel gegen Kastl ging dagegen mit 0:2 verloren.

Keine großen Veränderungen gab es im Kader des Liga-Neulings. Allerdings haben mit Lennart Hasenbeck (SV Heimstetten) und Robert Rudnik (TSV Großhadern) zwei wichtige Offensivkräfte den Verein verlassen. Einer der vier Neuzugänge ist Maximilian Krüger (TSV 1860 München II), der aus der Jugend des VfL Wolfsburg stammt. Viel Verantwortung liegt jetzt auf Florian Kröss. Der pfeilschnelle Stürmer (2016/17: zehn Treffer) sorgt für viel Wirbel im Strafraum und ist ein Aktivposten.

Nachdem sich mit Vincent Krüger ein weiterer Spieler in den Urlaub verabschiedet hat, steht dem TuS derzeit nur ein 16-köpfiges Aufgebot zur Verfügung. Für Krüger rückt Mario Walker in die Startelf. „Er ist seit vier Wochen im Training und hat am Sonntag ein ordentliches Spiel abgeliefert“, sagt Beham. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass man in dieser Liga niemanden unterschätzen darf. Egal ob Aufsteiger oder etablierte Mannschaft. Man muss immer 100 Prozent bringen und möglichst fehlerfrei spielen.“ Vielleicht gelingt es dem TuS, erstmals ein Spiel ohne Gegentreffer zu überstehen.

TuS Geretsried:

Placentra – Buchner, L. Kellner, Ch. Herberth, Kasperek, Rauch, Walker, Fister, Mi. Bachhuber, Schrills, M. Fischer, Baki, Poschenrieder, Bahnmüller, Latanskij, S. Untch.

Schiedsrichter: Benjamin Senger (TSV Haunstetten).

30.07.2017 – TV Aiglsbach – TUS Geretsried  1:3 (0:1)

Erster Saisonsieg: Geretsried gewinnt mit 3:1 beim TV Aiglsbach – Sacher: „Jeder hat für die Mannschaft gekämpft“

Aiglsbach/Geretsried – Der TuS Geretsried feiert am dritten Spieltag der Landesliga Südost seinen ersten Sieg. Die Beham-Elf gewann am Sonntag mit 3:1 (1:0) im Hexenkessel des TV Aiglsbach. „Das war ein wichtiger Erfolg für uns. Wir waren von der ersten Minute an konzentriert und haben viel gegen den Ball gearbeitet“, bilanziert Florian Beham.

Die Truppe des Geretsrieder Trainers tat gut daran, die noch andauernde Aufstiegseuphorie der Hallertauer nicht zu unterschätzen. Der Neuling ging mutig zu Werke und hatte in Manfred Gröber einen ständigen Unruheherd in seinen Reihen, der einmal freistehend über das Geretsrieder Torgestänge schoss (8.) und TuS-Keeper Gianluca Placentra zu einer gewagten Fußparade (15.) am kurzen Eck zwang.

Nach gut einer halben Stunde dann die 1:0-Führung für die Gäste. Ein Zuspiel auf der rechten Seite von Michael Bachhuber landete exakt vor den Füßen von Sebastian Schrills, der das Leder über die Linie drückte. In der 37. Minute rettete Placentra erneut mit einer Fußparade gegen Gröber, den Nachschuss donnerte Andreas Lattner etwas überhastet über das Gehäuse. Ausgangspunkt zum 1:1-Ausgleich (60.) war ein von Matthias Ehrenreich ausgeführter Freistoß, den Eugen Belousow per Kopf in die Maschen verlängerte.

Das Team von Peter Gaydarov schöpfte neue Hoffnungen, denen wenige Minuten später die Ernüchterung folgte. Der eingewechselte Markus Baki umdribbelte zwei Gästespieler, flankte exakt in die Tormitte, sodass der anspielbereite Bachhuber nur noch gefühlvoll einnetzen musste. Fünf Minuten später führte Lukas Kellner eine Ecke aus, die von Baki im Strafraum verlängert wurde. Stürmer Schrills kam angebraust und bugsierte das Spielgerät fast im Liegen auf Grasnarbenhöhe per Flugkopfball über die Linie.

„Wir haben uns die Punkte hart erarbeitet, weil die Spieler unbedingten Siegeswillen und Mannschaftsgeist gezeigt haben. Jeder hat für das Team gekämpft“, lobt Geretsrieds Co-Trainer Christian Sacher nach dem ersten Auftaktmatch im Rahmen der englischen Woche.

TV Aiglsbach – Tus Geretsried 1:3 (0:1)

Tore: 0:1 (31.) Schrills, 1:1 (60.) E. Belousow, 1:2 (76.) Mi. Bachhuber, 1:3 (81.) Schrills, – Schiedsrichter: Florian Riepl (SpVgg Altenerding), – Gelbe Karten: Baki, Bahnmüller, V. Krüger (alle TuS), Greth, Gröber, Ehrenreich, Schweiger (alle TVA). – Zuschauer: 400.

TuS Geretsried: Placentra, Buchner, Ch. Herberth, L. Kellner, Kasperek, Fister, Mi. Bachhuber, Rauch, V. Krüger (46. Walker), M. Fischer (72. Baki), Schrills (81. Bahnmüller).

Vorbericht: TuS Geretsried ist beim Aufsteiger Aiglsbach zum Siegen verpflichtet

Geretsried – Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Hallbergmoos (1:5) und Dachau (2:3) muss der TuS Geretsried langsam seine Leistung abliefern. Im Rahmen einer englischen Woche bietet sich jetzt die Gelegenheit, gegen zwei Aufsteiger zu punkten. Am Sonntag spielt die Beham-Elf zunächst in der Hallertau beim TV Aiglsbach (15 Uhr), während am Mittwoch um 18.30 Uhr der TSV Neuried im Isarau-Stadion zu Gast ist.

Dass die Reise in die 1800 Einwohner zählende Gemeinde Aiglsbach im Landkreis Kehlheim kein Zuckerschlecken wird, ist Florian Beham bewusst. „Zum ersten Heimspiel gegen Erlbach kamen dort 650 Zuschauer. Der Fußballplatz ist ein beeindruckender Hexenkessel. Die Fans sind nah am Geschehen dran. Da herrscht eine hitzige Atmosphäre, von der man sich nicht anstecken lassen soll. Man muss einen kühlen Kopf bewahren“, warnt der Geretsrieder Trainer. Die Truppe von Peter Gaydarov spielte 2015 noch in der Kreisliga und schaffte in ihrer 85-jährigen Vereinsgeschichte heuer erstmals als Meister der Bezirksliga Niederbayern-West den Aufstieg in die Landesliga. Mit Julian Kügel wechselte allerdings ein Leistungsträger zum VfB Eichstätt in die Regionalliga. Neu beim TV sind unter anderem Florentin Seferi (SC Eintracht Freising) und Routinier Andreas Blatter, der vom TSV Sandelzhausen zurückkehrte.

„Trotz unseres schlechten Starts fahren wir mit viel Selbstvertrauen nach Aiglsbach. Es wird sich zeigen, ob die Mannschaft den Schalter umlegen kann und Charakter zeigt“, erklärt Beham. Für den 34-Jährigen ist es diesmal wichtig, kapitale, eigene individuelle Fehler zu unterbinden. Auch an der Chancenverwertung habe man unter der Woche gearbeitet. Ziel sei es, drei Punkte aus der Hallertau zu entführen. „Das ist Vorgabe und braucht man auch nicht dumm rechnen. Ich glaube, diesen Anspruch sollte jeder unserer Spieler nach zweijähriger Landesligazugehörigkeit besitzen“, fordert Beham.

In die Startelf wird Michael Rauch rücken, da die beiden Griechen Taso und Niko Karpouzidis im Urlaub weilen. Die Busabfahrt erfolgt um 11 Uhr von der TuS-Vereinsgaststätte Isarau.

TuS Geretsried

Placentra – Buchner, L. Kellner, Ch. Herberth, Baki, Rauch, Kasperek, Mi. Bachhuber, Latanskij, Schrills, M. Fischer, Poschenrieder, Bahnmüller, Walker, V. Krüger, Fister, S. Untch.

22.07.2017 – TUS Geretsried – ASV Dachau 2:3 (1:1)

Zu viele Fehler, zu wenig Einsatz – TuS hinkt nach 2:3 gegen Dachau den Erwartungen hinterher

Geretsried – Allmählich müssen die Fußballer des TuS Geretsried schauen, dass sie in die Pötte kommen. Nach der 1:5-Auftaktniederlage in Hallbergmoos verlor die Beham-Elf auch ihr Heimdebüt gegen den ASV Dachau mit 2:3. Dabei sah es anfänglich ganz gut aus für die Hausherren. Sie hatten die Partie im Griff und erarbeiteten sich immer wieder gute Chancen. Als Sebastian Schrills kurz nach seiner Einwechslung für Johann Latanskij (Leistenzerrung) im Strafraum zu Fall gebracht wurde, war der fällige Foulelfmeter eine Sache für Markus Baki – 1:0 (35.).

Pech hatte Moritz Fischer, der nach einer Einzelaktion nur das Lattenkreuzeck (43.) traf. Es lief bereits die Nachspielzeit in Durchgang eins, als die Gäste zum 1:1-Ausgleich kamen: Maximilian Bergner hatte einen Stellungsfehler von Christoph Herberth ausgenutzt und sein Zuspiel verwertete Maximilian Kreitmair. „Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir alles richtig gemacht. Dann schießen wir wieder so einen kapitalen, individuellen Bock. So lange nicht jeder ein fehlerfreies Spiel abliefert und konzentriert arbeitet, wird das nichts werden“, ärgerte sich TuS-Coach Florian Beham.

Und es sollte noch schlimmer kommen. Nach einem Freistoß von Bergner (52.) wurde der Ball aus dem Geretsrieder Strafraum direkt vor die Füße von Kreitmair geköpft. Mit einem Seitfallzieher gelang dem Mittelfeldakteur das 2:1, wobei TuS-Keeper Gianluca Placentra nicht die beste Figur abgab. Per Konter gelang den Dachauern auch noch das 3:1. Michael Kornprobst flankte auf Bergner – Lech Kasperek hob das Abseits auf – und verwandelte eiskalt. Der 2:3-Anschlusstreffer durch Schrills nach Flanke von Michael Rauch (86.) war zwar sehenswert, am Ende aber zu wenig.

Während sich ASV-Coach Frank Peuker über den Sieg freute („Wir haben in einer hart umkämpften Partie eine ordentliche Leistung gezeigt, auch wenn wir in den letzten Minuten noch etwas zittern mussten“), hinkt der TuS seinen großen Erwartungen weiter hinterher. „Mit diesen krassen Fehlern machen wir uns das Leben selbst schwer“, urteilte Co-Trainer Christian Sacher. „So lange manche Spieler nicht alles aus sich herausholen, reicht es eben nicht für drei Punkte.“

TuS: Placentra – Buchner (T. Karpouzidis), Ch. Herberth, L. Kellner, Baki, Kasperek, Mi. Bachhuber (80. Rauch), Poschenrieder, N. Karpouzidis, M. Fischer, Latanskij (31. Schrills).

Tore: 1:0 (35./FE) Baki, 1:1/1:2 (45.+3/52.) Kreitmair, 1:3 (82.) Bergner, 2:3 (86.) Schrills. – Schiedsrichter: Florian Ziegler (TSV Hohenpeißenberg). – Gelbe Karten: Baki, Ch. Herberth, L. Kellner (alle TuS), Kornprobst (ASV). – Zuschauer: 250.

Vorbericht

TuS Geretsried will im ersten Heimspiel gegen Dachau punkten

Geretsried – Aufarbeitung war bei den Fußballern des TuS Geretsried nach der 1:5-Auftaktniederlage in Hallbergmoos angesagt. „Wir haben über das Spiel länger geredet und viele Dinge angesprochen. Denn unsere Patzer, die zu den Gegentoren führten, waren offensichtlich. Das müssen wir einfach abstellen“, fordert Trainer Florian Beham vor dem ersten Heimspiel am heutigen Samstag gegen den ASV Dachau (17 Uhr, Isarau-Stadion). Da wird sich zeigen, ob seine Schützlinge ihre Hausaufgaben gemacht haben. Zumindest dauerte die Spielersitzung nach dem Abschlusstraining am Donnerstag etwas länger.

Leicht wird es für den TuS auch diesmal nicht werden, denn die Gästeelf von Frank Peukert hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Nach den Plätzen elf und fünf in den Vorjahren schlossen die Dachauer zuletzt mit Rang drei ab. Zum Start gab es ein 2:2-Remis gegen SC Eintracht Freising, wobei Max Kreitmair der Ausgleichstreffer erst in der Nachspielzeit gelang. Der ASV-Kader hat sich nur geringfügig geändert. Allerdings wiegt der Abgang des letztjährigen Landesliga-Torschützenkönigs Philipp Schmidt (24 Treffer) zum FC Unterföhring schwer. Neu im Team sind Sebastian Mack (SV Heimstetten II) und Daniel Anglohr (SV Pocking), der aus der Jugend von Wacker Burghausen stammt und bereits in Österreich beim SV Ried unter Vertrag stand.

„Wir müssen damit rechnen, dass es bis zum Abpfiff ein enges Match wird. Auch nach Schmidts Weggang darf man die Dachauer nicht unterschätzen. Denn sie haben mit Maximilian Bergner und Maximilian Kreitmair zwei treffsichere Angreifer. Insgesamt gesehen eine sehr disziplinierte und ausgeglichene Mannschaft, bei der der Trainer weiß, wie er sie einstellen muss“, erklärt Florian Beham. Der 34-Jährige wird einige Umstellungen in der Startformation vornehmen und auch im taktischen Bereich „ein bisschen was ändern“.

Auf die erste Heimpartie freut sich Christian Sacher. „Der unglückliche Start ist abgehakt. Jetzt wollen wir unsere Heimstärke beweisen. Unser Stadion soll wieder zu einer Festung werden, die Hütte soll brennen“, so der Geretsrieder Co-Trainer.

TuS Geretsried

Placentra – Buchner, L. Kellner, Ch. Herberth, Baki, Kasperek, N. Karpouzidis, Mi. Bachhuber, Latanskij, Schrills, M. Fischer, Poschenrieder, Bahnmüller, T. Karpouzidis, Rauch, Walker, V. Krüger, Fister, S. Untch.

14.07.2017 VFB Halbergmoos – TUS Geretsried 5:1 (2:0)

Schmerzhafter Start – TuS Geretsried verliert Auftaktspiel beim VfB Hallbergmoos mit 1:5 – Kritik am Defensivverhalten

Hallbergmoos/Geretsried – Auch im dritten Anlauf gab es für die Fußballer des TuS Geretsried beim VfB Hallbergmoos nichts zu holen: Im Landesliga-Eröffnungsspiel am Freitagabend unterlag die Beham-Elf mit 1:5 (0:2).

Die Gastgeber gingen in der 14. Minute nach perfektem Zuspiel von Benjamin Held durch Egor Keller, der bereits in der Anfangsphase mit einem Lattenschuss gescheitert war, in Führung. Neuzugang Keller war seinerseits Vorlagengeber für Stürmer Held beim 2:0, das fast mit dem Halbzeitpfiff allerdings aus abseitsverdächtiger Position fiel. Kurz zuvor entschärfte TuS-Keeper Gianluca Placentra einen strammen Schuss von Gerrit Arzberger. Hoffnungen schöpften die Geretsrieder, nachdem Johann Latanskij nach Flanke von Taso Karpouzidis auf 1:2 (49.) verkürzte. „Da haben wir etwas mutiger nach vorne gespielt. Leider haben wir die weiteren Gegentore regelrecht hergeschenkt. Da waren richtige Slapstickeinlagen dabei“, kritisierte Florian Beham. Keller erhöhte auf 3:1 (65.) und wenig später ließ Arzberger den vierten Hallbergmooser Treffer folgen. „Wir haben dem Gegner die Bälle einfach nur auf- oder vorgelegt. Vor allem in der Defensive haben wir schwer versagt“, klagte der Geretsrieder Trainer, der in Durchgang zwei dreimal wechselte.

Pech hatte zudem Michael Bachhuber, der vier Minuten vor Schluss nur den Pfosten anvisierte. Und es sollte für den TuS noch schlimmer kommen: Für den 5:1-Endstand (89.) sorgte schließlich mit Martin Mlynikowski noch ein weiterer eingewechselter VfB-Neuzugang. Das Resümee: Für die Platzherren ein Auftakt nach Maß, für Geretsried ein glatter Fehlstart.

TuS: Placentra – Rauch, Ch. Herberth, L. Kellner, Baki, Kasperek, Mi. Bachhuber, T. Karpouzidis (57. M. Fischer), Fister (68. N. Karpouzidis), Schrills, Latanskij (73. V. Krüger).

Tore: 1:0 (14.) Keller, 2:0 (45.) Held, 2:1 (49.) Latanskij, 3:1 (65.) Keller, 4:1 (71.) Arzberger, 5:1 (89.) Mlynikowski. – Schiedsrichter: Pantelis Gitopoulos (FC Bayern München). – Gelbe Karten: Fister, Mi. Bachhuber, L. Kellner (alle TuS), Giglberger, Arzberger (beide VfB). – Zuschauer: 400.

Vorbericht

Geretsried – Nicht von Erfolg gekrönt waren die beiden letzten Auftritte des TuS Geretsried beim VfB Hallbergmoos, wo am heutigen Freitag um 19.30 Uhr (Busabfahrt: 16.30 Uhr, Isarau-Stadion) das Eröffnungsspiel der Landesliga Südost stattfindet. In der vergangenen Saison gab es eine 1:4-Niederlage, 2015/16 verlor der TuS mit 0:4. „Wir freuen uns, dass es jetzt mit den Punktspielen los geht. Ich denke, wir sind gut vorbereitet und wollen alles raushauen“, verspricht TuS-Trainer Florian Beham, der auf Christian Lautenbacher (Muskelriss im Oberschenkel) verzichten muss.

Weil der VfB im vergangenen Jahr eigentlich zu den Favoriten zählte, war die Enttäuschung über den neunte Rang groß. Trainer-Urgestein Anton Plattner wurde im Dezember abgelöst und Mario Mutzbauer übernahm das Kommando. Den Coach erwartet für die neue Runde eine Herkulesaufgabe. Nach den Abgang von 13 Spielern – fünf Stammakteure wechselten zu höherklassigen Vereinen wie FC Unterföhring oder SV Heimstetten – muss er mit 18 Zugängen ein Team formen. Zum VfB sind Georg Ball (VfR Garching), Daniel Wiskitenski (FC Ismaning) und Egor Keller (Schwaben Augsburg) gewechselt.

Probleme haben die heutigen Gastgeber derzeit auf der Torhüterposition: Florian Preußer laboriert an einem Muskelbündelriss. Nico Merz ist kurzfristig zum SB DJK Rosenheim gewechselt. So gibt es mit Ferdinand Kozol derzeit nur einen Keeper. Als Backup-Goalie steht noch der frühere Wolfratshauser und VfB-Torwarttrainer Osman Qeku (44) zur Verfügung.
TuS Geretsried

Placentra – Buchner, L. Kellner, Ch. Herberth, Baki, Kasperek, N. Karpouzidis, Mi. Bachhuber, Latanskij, Schrills, M. Fischer, Poschenrieder, Bahnmüller, T. Karpouzidis, Rauch, S. Untch.

TuS Geretsried peilt nach starker Vorbereitung und mit jungen Kräften eine bessere Platzierung als im Vorjahr an

von eduard hien

Geretsried – Der TuS Geretsried, der bereits am heutigen Freitag beim VfB Hallbergmoos in seine dritte Saison in der Landesliga Südost startet (siehe Bericht rechts), scheint gut dafür gerüstet zu sein. Nicht nur, dass der Klub in der Vorbereitung mit Siegen über Bezirksliga-Aufsteiger FC Garmisch (9:2) sowie im Pokal gegen die Bayernligisten BCF Wolfratshausen (3:0) und TuS Holzkirchen (3:2) aufhorchen ließ. Trainer Florian Beham verfügt über einen 29 Spieler umfassenden Kader, dem allein elf Akteure angehören, die im Vorjahr in der eigenen A-Jugend in der Landesliga spielten. Die seit Jahren vorbildliche Jugendarbeit trägt damit weiter Früchte. „Alle jungen Kicker haben durch die Bank das Potenzial, sich zu etablieren. Aber sie müssen die entsprechende Geduld aufbringen, denn Landesliga-Jugend- ist nicht gleich Landesliga-Herren. Jedenfalls werden wir unsere jungen Spieler weiter fördern“, verspricht Geretsrieds Co-Trainer Christian Sacher.

Daneben gibt es zwei externe Neuzugänge, die aber beim TuS zum ersten Mal ihre Fußballschuhe geschnürt haben. Nach einer Spielzeit beim Regionalligisten VfR Garching kehrt Markus Baki zurück. Der 23-Jährige dürfte auf der linken Defensivseite gesetzt sein und mit seinen temporeichen Vorstößen für das eine oder andere Tor sorgen. Trotz seiner erst 19 Jahre hat Lukas Kellner bereits einige Nachwuchsstationen hinter sich. Vom TuS ging es im Sommer 2013 zunächst zum TSV 1860 München. Es folgten Wechsel zum 1. FC Nürnberg und der SpVgg Unterhaching. Im Januar schloss sich der Verteidiger dem SB DJK Rosenheim an und kam nach der Winterpause zu elf Einsätzen.

Angesichts des breiten Geretsrieder Kaders dürfte es bezüglich der jeweiligen Startformation immer wieder mal zu Härtefällen kommen. „Wer spielt oder zunächst auf der Bank Platz nimmt, ist manchmal taktisch gesehen vom Gegner abhängig. Aber auch die Trainingsleistung wird mit einfließen und manchmal ist es einfach auch das Bauchgefühl des Trainers“, erklärt Christian Sacher.

Jedenfalls peilt der Klub nach dem neunten Platz (2015/16) und Rang acht in der vergangenen Spielzeit heuer eine bessere Platzierung an. Weil der TuS Holzkirchen und der SB Chiemsee Traunstein in die Bayernliga aufgestiegen sind und die Landesliga Südost keinen Absteiger aufnehmen musste, scheint das Vorhaben realistisch zu sein. Als Titelfavoriten sehen die beiden TuS-Trainer den SV Türkgücü Ataspor München, der mächtig aufgerüstet hat. Aber auch dem FC Deisenhofen mit seiner gesunden Struktur und der vorbildlichen Nachwuchsarbeit werden gute Chancen eingeräumt. Freilich hat sich auch bei vielen anderen Klubs das Personalkarussell kräftig gedreht. Auch die insgesamt sechs Aufsteiger (TSV Grünwald, TSV Neuried, TV Aiglsbach, TuS Pfarrkirchen, SV Manching und TSV Moosach bei Grafing) sind nicht zu unterschätzen. Vielleicht kann der eine oder andere Neuling ähnlich wie zuletzt der TSV Kastl für Furore sorgen.

„Wir wollen unser Spiel von der Leistung her konstanter gestalten, bei Ballbesitz mehr Lösungen kreieren und in der Defensive Fehler minimieren“, so die Vorstellungen von Cheftrainer Florian Beham. Seine Elf verbuchte in der abgelaufenen Saison bis zur Winterpause eine grottenschlechte Auswärtsbilanz. Der 34-Jährige ist sich jedoch sicher, dass dies heuer besser wird: „Wir haben das schon in der Rückrunde abgestellt. Jetzt geht es bei Null los. Trotzdem müssen wir immer 100 Prozent geben, egal ob das vor heimischer Kulisse oder auswärts ist.“

Einen besseren Tabellenplatz wünscht sich auch Ibro Filan. „Das ist das Ziel, ohne dass wir einen großen Druck darauf ausüben“, betont der Fußball-Abteilungsleiter. „Wichtig ist der Einbau der jungen Spieler in den Herrenbereich. Jeder kann sich, wenn er die Geduld aufbringt, weiterentwickeln und etablieren.“

07.07.2017 TUS Geretsried – MTV Berg 0:1 (0:0)

Engagiert, aber noch nicht robust – Junge TuS-Elf verliert gegen Berg mit 0:1

Geretsried – Im letzten Vorbereitungsspiel des TuS Geretsried bekamen die Youngster des Landesligisten noch einmal eine Chance, sich zu beweisen. Florian Beham setzte gegen den MTV Berg auf insgesamt sechs Akteure in der Startelf, die gerade aus der A-Jugend gekommen sind. Auch wenn die Generalprobe gegen den Bezirksligisten mit 0:1 (0:0) verloren ging, war der Geretsrieder Trainer nicht unzufrieden. „Engagement ist den jungen Spielern nicht abzusprechen. Aber im Seniorenbereich ist das körperliche Spiel schon etwas anderes. Das hat man deutlich gesehen gegen eine Mannschaft, die sich robust präsentiert und ein gutes Mittelfeldpressing pflegt. Da ist es schon schwer, sich durchzusetzen“, bemerkte der TuS-Coach.

Den Siegtreffer für die Gäste vom Starnberger See erzielte Kapitän Tim Kayser im Nachschuss, nachdem zuvor TuS-Keeper Sebastian Untch einen Schuss von Ryosuke Kikuchi abgewehrt hatte. Untch konnte sich noch zweimal mit Paraden gegen Sarek Suplit (71.) und Kevin Markovic (78.) auszeichnen. „Man hat gemerkt, dass nach einer anstrengenden Woche bei den etablierten Spielern ein bisserl die Kraft und bei den jungen Kickern die Abgeklärtheit fehlte. Die Berger standen gut gestaffelt und haben ihr taktisches Konzept clever durchgezogen“, befand Geretsrieds Co-Trainer Christian Sacher. Für den TuS beginnt die Saison am Freitag, 14. Juli, um 19.30 Uhr mit dem Match beim VfB Hallbergmoos.

TuS: Placentra (46. S. Untch) – Rauch, Ch. Herberth, M. Untch (46. Kasperek), Kellner (50. Mi. Bachhuber), T. Karpouzidis, Fister, N. Karpouzidis (46. Baki), Bahnmüller (56. Schrills), Tchagouni (62. Klein), Mensah (72. Kloos).

Tor: 0:1 (55.) Kayser. – Schiedsrichter: Markus Steingruber (FC Kochelsee-Schlehdorf). – Zuschauer: 100.

05.07.2017 TUS Geretsried – TUS Holzkirchen (Toto-Pokal)  3:2 (2:1)

TuS Geretsried feiert im Pokal 3:2-Sieg über Holzkirchen – Gegner für dritte Runde noch offen

Geretsried – Die Fußballer des TuS Geretsried mausern sich langsam zum Pokalschreck. Nach dem 3:0-Erfolg über den BCF Wolfratshausen eliminierte die Beham-Elf am Mittwoch beim 3:2 (2:1)-Sieg gegen den TuS Holzkirchen einen weiteren Bayernligisten und ziehen damit in die dritte Runde des Totopokals auf Verbandsebene ein.

Gleich zu Beginn ließen es die Gastgeber so richtig krachen. Markus Baki fing einen zu kurzen Rückpass des Bayernliga-Aufsteigers ab und schlenzte unbeeindruckt zur 1:0-Führung (8.) ein. Nur zwei Minuten später verwertete Sebastian Schrills einen Steilpass zum 2:0. „Das waren einfache Fehler. Richtige Geschenke für Geretsried, die uns dafür bestraft haben. Danach lief es für uns von den Spielanteilen her gesehen einigermaßen ordentlich“, befand Holzkirchens Coach Gediminias Sugzda. Durch einen Abwehrfehler bedingt – die rechte Seite wurde mit einer Flanke auf den zweiten Pfosten regelrecht überrannt – markierte Burhan Bahadir den Anschlusstreffer (16.). Die Vorarbeit zum 3:1 (63.) lieferte Michael Bachhuber, der vor dem Tor quer auf Taso Karpouzidis legte. Der junge Grieche donnerte mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung das Leder am langen Pfosten ins Eck.

„Wir haben geduldig auf Ballgewinne hin gearbeitet und hätten das Ergebnis frühzeitig höher entscheiden können. Die Leistung war absolut in Ordnung, auch wenn es am Ende noch einmal spannend wurde“, rekapitulierte TuS-Trainer Florian Beham. Denn nach einem Zustellungsfehler im zentralen Mittelfeld verkürzten die Gäste von der eigenen Strafraumgrenze aus über zwei Stationen durch Julian Allgeier auf 3:2 (69.). In der Schlussminute glich der Ex-Wolfratshauser Sebastian Pummer für die Gäste sogar aus, doch die Freude währte nicht lange: Schiedsrichter Florian Böhm erkannte jedoch in dieser Szene auf Hinweis seines Assistenten auf Abseits.

„Wir hatten einen Traumstart. Schade, dass wir ein 2:0- und einen 3:1-Vorsprung mit vermeidbaren Gegentoren so einfach herschenken. Aber es ist schon toll, wie jeder auch von den eingewechselten Spielern sein Bestes gibt. Es herrscht ein geiler Teamgeist“, freute sich Geretsrieds Co-Trainer Christian Sacher. Die Auslosung für die nächste Pokalrunde findet Ende Juli statt.

TuS: Placentra – Buchner (33. Rauch), Ch. Herberth, Kasperek, Baki, Mi. Bachhuber, M. Fischer (62. T. Karpouzidis), Kellner, Lautenbacher (61. N. Karpouzidis), Latanskij, Schrills.

Tore: 1:0 (8.) Baki, 2:0 (10.) Schrills, 2:1 (16.) Bahadir, 3:1 (63.) T. Karpouzidis, 3:2 (69.) Allgeier. – Schiedsrichter: Florian Böhm (TSV Wolfratshausen). – Gelbe Karten: N. Karpouzidis (TuS), Gulielmo, Preuhs, Kaygisiz (alle Holzkirchen). – Zuschauer: 350.

Vorbericht:

 Fussball: VerbandsPokal – Trotz Euphorie: TuS Holzkirchen ernst nehmen

Geretsried – Durch den 3:0-Erfolg über den BCF Wolfratshausen hat der TuS Geretsried die zweite Totopokalrunde auf Verbandsebene erreicht. Gegner ist heute um 19 Uhr im Isaraustadion der TuS Holzkirchen, der in Runde eins mit einem Freilos bedacht wurde. „Auch wenn wir schon einen Bayernligisten bezwungen haben, müssen wir bei aller Euphorie die Kirche im Dorf lassen. Aber wir brauchen uns auch nicht zu verstecken“, meint Florian Beham vor dem Derby gegen die Kicker aus dem Nachbarlandkreis.

Der Geretsrieder Trainer ist vor dem „weiteren Supertest in der Vorbereitung“ recht zuversichtlich. „Ich glaube, die Holzkirchner fahren nicht gerne zu uns. Für die war es zuletzt immer schwierig, und es gab keine Punkte“, sagt der 34-Jährige. In der abgelaufenen Saison zogen die Gäste mit 0:2 den Kürzeren, eine Spielzeit zuvor gab es eine 0:5-Schlappe. 2011/12 schlug in der Bezirksoberliga eine 0:1-Niederlage im Isaraustadion zu Buche. Der langjährige Rivale wurde heuer mit 66 Punkten Meister in der Landesliga Südost und sicherte sich den Aufstieg in die Bayernliga.

Mit bislang vier Neuzugängen (Emin Kaya, Christopher Korkor/beide BCF Wolfratshausen, Franz Fischer/FC Penzberg und Maximilian Biegel/SB DJK Rosenheim) startet der Aufsteiger in seine erste Bayernligasaison. In der Vorbereitung bestritt das Team von Gediminas Sugzda bisher vier Testspiele. Die Partien gegen TSV 1860 Rosenheim (0:2) und FC Unterföhring (2:4) wurden verloren. Siege gab es über den TSV Ebersberg (3:1) und beim Landesligaaufsteiger TSV Neuried (2:0).

„Auch wenn wir als Underdog gelten, in der Breite sind wir gut aufgestellt, wollen die Konstanz in unserer Leistung beweisen und werden selbstbewusst auftreten. Ich denke, wir haben das drauf, um vielleicht noch eine Runde weiterzukommen“, äußert sich Geretsrieds Co-Trainer Christian Sacher. Zum Aufgebot gehören wieder Kapitän Christoph Herberth und Lech Kasperek, die zuletzt aus privaten Gründen fehlten.

TuS Geretsried:

Placentra – Buchner, Poschenrieder, L. Kellner, Baki, Kasperek, Ch. Herberth, Fister, Lautenbacher, N. Karpouzidis, Mi. Bachhuber, Latanskij, Schrills, M. Fischer, V. Krüger, Bahnmüller, T. Karpouzidis, Musselmann, Rauch, Mensah, Tchagouni, S. Untch.

01.07.2017 TUS Geretsried – BCF Wolfratshausen  3:0 (0:0)

Geretsried/Wolfratshausen – Rund 500 Besucher pilgerten am Samstag zur Toto-Pokalpartie auf Verbandsebene zwischen dem TuS Geretsried und dem BCF Wolfratshausen ins Isarau-Stadion. Bei idealen Wetterbedingungen endete das Lokalderby mit einem klaren 3:0 (0:0)-Erfolg für die Gastgeber, wobei der Bayernligist mit dem Ergebnis noch gut bedient war. „Wir haben das Match total ernst genommen und auf das Derby richtiggehend hingefiebert. Das hat unter anderem mit den Ausschlag für das Weiterkommen gegeben“, meinte Geretsrieds Co-Trainer Christian Sacher.

Und der TuS machte das von der ersten Minute an deutlich. Sebastian Schrills war bei einer Annahme mit der Brust der Ball etwas versprungen, so dass BCF-Keeper Alexander Heep am Boden liegend vor dem einschussbereiten Stürmer in letzter Sekunde klären konnte. Die Platzherren spielten weiter gefällig. Bezeichnend war, dass der Bayernligist trotz leichter Vorteile beim Ballbesitz erst nach einer halben Stunde zu einer echten Chance kam. Adam Puta zielte haarscharf am langen Pfosten vorbei. Glück hatte kurz vor der Pause Leon Brudy, der vorverwarnt nach einem Foul an Schrills gerade noch der Ampelkarte entkam und später ausgewechselt wurde. In der 61. Minute war der Bann bei den Geretsriedern dann gebrochen. Nach einem Freistoß von Johann Latanskij landete das Leder bei Schrills. Dieser legte durch zwei Gästeverteidiger quer auf Michael Bachhuber, der überlegen das 1:0 (61.) markierte. Mit einer schönen Einzelleistung erzielte der eingewechselte Taso Karpouzidis das 2:0 (77.). Der letztjähriger U19-Spieler täuschte ein Abspiel an, marschierte anschließend an zwei BCF-Akteure vorbei. Und damit noch nicht genug: Stürmer Schrills schloss in der Nachspielzeit einen Konter mit dem 3:0 ab, als er Schlussmann Heep klug ins Leere laufen ließ.

„Der Führungstreffer für den TuS war etwas glücklich. Danach sind wir total zusammengebrochen. Da war kein Aufbäumen und die Abwehr war desolat“, erklärte BCF-Coach Marco Stier. „Ich habe zehn neue Spieler und muss jetzt schauen, dass das auf dem Platz irgendwie funktioniert. Vielleicht ist es ganz gut, dass wir aus dem Pokal raus sind und uns mit weiteren Trainingseinheiten intensiv vorbereiten können.“ Ein „Riesenkompliment“ zollte Florian Beham seinen Schützlingen. „Das Tempo und das Engagement wie jeder für die Defensivarbeit gekämpft hat, war vorbildlich. Wir haben vielleicht zehn gute Chancen, darunter drei hochkarätige, herausgespielt. Mit entsprechender Genauigkeit hätten es mehr Treffer werden können“, befand der TuS-Trainer.

Bereits am Mittwoch, 5. Juli, steht für den TuS die zweite Pokalrunde auf dem Programm. Zu Gast im Isarau-Stadion ist um 18.30 Uhr der TuS Holzkirchen, der als Meister der Landesliga Südost heuer den Aufstieg in die Bayernliga geschafft hat und in Runde eins ein Freilos erhielt. Der BCF Wolfratshausen bestreitet sein nächstes Vorbereitungsspiel am Donnerstag, 6. Juli, gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern München (18.30 Uhr, Isar-Loisach-Stadion).

 

TuS: Placentra – Buchner (76. Rauch), L. Kellner, Poschenrieder, Baki, Mi. Bachhuber (69. T. Karpouzidis), Fister, V. Krüger (66. N. Karpouzidis), Fischer, Latanskij, Schrills.

BCF: Heep – Brudy (56. Endl), Puta (64. Marinkovic), Knecht, Kantar, Bonic, Ott, Hauk, Onyemaeke (64. Vidovic), Polenza, Schnabel.

Tore: 1:0 (61.) Mi. Bachhuber, 2:0 (77.) T. Karpouzidis, 3:0 (90.+1) Schrills. – Schiedsrichter: Julian Kreye (SSV Warmensteinach). – Gelbe Karten: Buchner, Latanskij, Fister, N. Karpouzidis (alle TuS); Brudy, Knecht, Kantar, Potenza (alle BCF). – Zuschauer: 500.

Vorbericht:

Vor dem Pokal-Derby: Beham sieht den TuS als Außenseiter, für Stier hat das Spiel nachrangige Priorität

Geretsried/Wolfratshausen – Es ist das Spiel, auf das die Fußballfans im nördlichen Landkreis nur gewartet haben: Die Auslosung im Landespokal-Wettbewerb wollte es so, dass sich an diesem Samstag um 17 Uhr im Isarau-Stadion der Landesligist TuS Geretsried und der Bayernliga-Klub BCF Wolfratshausen zu einem vorsaisonalen Kräftemessen treffen.

TuS Geretsried

Für die Elf von Florian Beham ist das Derby das Highlight der Vorbereitung. „Meine Jungs freuen sich riesig darauf und werden motiviert Paroli bieten, weil es auch um etwas geht. Denn wenn wir die zweite Runde erreichen, wartet mit dem Bayernliga-Aufsteiger TuS Holzkirchen erneut ein sehr attraktiver Gegner“, berichtet der Trainer. Er wird die Startaufstellung aufbieten, die sich zuletzt herauskristallisiert hat. Allerdings gilt es zwei schmerzliche Ausfälle in der Defensive zu kompensieren: Der Ex-Farcheter Lech Kasperek und TuS-Kapitän Christoph Herberth fehlen aus privaten Gründen.

„Wir wollen unsere individuellen Fehler reduzieren, kontrolliert das Aufbauspiel nach vorne treiben und sind auf eine effektive Chancennutzung aus“, kündigt Beham an, der sich für das Derby zwischen den beiden höchstklassigsten Teams im Landkreis 400 bis 500 Zuschauer erhofft. Zum Modus: Sollte die Pokalpartie nach der regulären Spielzeit Unentschieden stehen, käme es ohne Verlängerung sofort zum Elfmeterschießen. Darauf hat sich der TuS-Coach aber nicht eingestellt und seine Elf auch im Training nicht eigens vorbereitet: „Ich denke, die Entscheidung fällt innerhalb der 90 Minuten. Falls nicht, finde ich schon fünf Elfmeterschützen, die das Ding reinhauen. Und unser Keeper Gianluca Placentra hält zwei Elfer“, fügt der 34-Jährige süffisant an.

TuS Geretsried: Placentra – Buchner, Poschenrieder, L. Kellner, Baki, Fister, Lautenbacher, N. Karpouzidis, Mi. Bachhuber, Latanskij, Schrills, M. Fischer, V. Krüger, Bahnmüller, T. Karpouzidis, Musselmann, Rauch, Mensah, Tchagouni, S. Untch.

BCF Wolfratshausen

Für den Bayernligisten ist das Derby der zweite Härtetest für die kommende Spielzeit. Diese beginnt – das steht seit zwei Tagen fest – mit einem Auswärtsspiel (15. Juli) beim TSV Rain am Lech. Die branchenübliche englische Spielwoche wurde heuer um eine Woche nach hinten verlegt, so dass die Saisoneröffnung vor eigenem Publikum am 22. Juli (14 Uhr) gegen den SV Heimstetten über die Bühne geht. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit Tormann Kevin Pradl und Verteidiger Lars Nummer, die bislang ihre Kickstiefel für die Flößerstädter schnürten. Unter der Woche geht es dann zum Relegationsgegner TSV Landsberg, ehe gegen den FC Ismaning das zweite Heimderby auf dem Programm steht. „Das ist schon knackig“, kommentiert Marco Stier die Einteilung. „Aber ich plane sieben Punkte aus den ersten vier Spielen ein“, schickt der Trainer hinterher.

Obgleich es momentan keine Fortschritte bei den Personalplanungen gibt. Nicht so schlimm, findet Stier. Er hat sich mit der Abteilungsleitung dahingehend verständigt, dass man nurmehr bei „zwei echten Krachern“ tätig würde. Mit dem Niveau seines Kaders ist der Coach prinzipiell zufrieden, nur sei der Umfang für eine komplette Spielzeit „eigentlich zu klein“. Mit Anthony Butge kam noch ein Perspektivspieler hinzu. Der 22-Jährige übersiedelt vom Münchner Kreisligisten FC Haidhausen nach Wolfratshausen, hat aber auch schon Regional- und Bayernligaeinsätze in Ismaning in seiner Vita stehen.

Das Pokalspiel in Geretsried siedelt der Ex-Profi in seiner Prioritätenlisten hinten an: „Unser Fokus liegt auf dem FC Bayern-Spiel und dem ersten Spieltag.“ Heißt: Keiner soll sich verletzen, man brauche sich „nicht zu beweisen“. Er werde bewusst nicht die allerbeste Elf aufs Feld schicken. „Die Jungs sollen marschieren und mir etwas anbieten“, sagt Stier.

Am Rande: Anfang der Woche traf der BCF auf ein College-Team aus den USA und siegte mit 2:1 (Tore: Bonic, Vidovic). „Ein guter Test für uns“, urteilte der Coach. Wohl auch, weil die US-Boys im Zuge ihrer weiteren Reise Regionalligist TSV 1860 Rosenheim mit 3:0 schlugen und gegen die U 23-Auswahl von Red Bull Leipzig knapp mit 0:2 unterlagen.

BCF Wolfratshausen: Heep – Schnabel, Potenza, Kantar, Brudy, Ott, Onyemaeke, Marinkovic, Bonic, Knecht, Hauk; Karaca, Vidovic, Endl, Puta, Gobitaka.

 

27.06.2017 TUS Geretsried – SV Aubing  3:3 (1:2)

Geretsried – Das Testspiel des TuS Geretsried gegen den SV Aubing begann bei strömendem Regen und endete mit einem 3:3 (1:2)-Unentschieden. Pech hatte Sebastian Schrills, der nach wenigen Sekunden nur den Außenpfosten traf. Danach legten die Gäste los. Alexander Berg brachte den Bezirksligisten per Doppelpack (13./17.) in Front. „Am Anfang war bei uns alles etwas schwierig, weil die Viererkette mit zwei neuen Innenverteidigern bestückt war. Da haben die Automatismen noch nicht gegriffen“, begründet Trainer Florian Beham. Moritz Fischer verkürzte (25.) nach schönem Zuspiel von Schrills auf Johann Latanskij. Wenig später landete ein Schuss von Michael Rauch auf dem Querbalken.

Viel besser präsentierte sich der TuS in Durchgang zwei. Taso Karpouzidis glich zum 2:2 aus (62.). Für die Führung hätte Stürmer Schrills sorgen können, dessen Kopfball (76.) aber an der Latte hängen blieb. Aufgrund einer Unordnung in der Defensive legte Aubing mit 3:2 (86.) durch einen Konter von Benwinde Mannesim erneut vor. Praktisch im Gegenzug gelang Geretsried nach einer schönen Ballstafette über Sebastian Rosina und Jonas Musselmann zu Abdul Tchagouni das 3:3 (87.).

„Die zweite Halbzeit war von Tempo und Ballbesitz her eine gute Leistung. Vor allem die letzten beiden Treffer waren sehr schön herausgespielt“, befand Beham. Mit dem Remis zeigte sich am Ende Simon Kaltenbach, der auf seinen angeschlagenen Top-Torjäger Daniel Koch verzichten musste, zufrieden. „Wir haben versucht, unser Konzept durchzubringen und in entscheidenden Situationen die Tore geschossen. Trotzdem war der TuS die spielbestimmende Mannschaft. Den Klassenunterschied hat man schon gemerkt“, meint der Aubinger Coach.

Beim TuS Geretsried richten sich nun alle Augen auf das Pokalspiel am kommenden Samstag gegen den Bayernligisten BCF Wolfratshausen. Beginn ist um 17 Uhr im Isaraustadion.

TuS Geretsried

Knestel (46. Placentra) – Buchner (46. Rosina), L. Kellner (62. Ch. Herberth), Baki, Rauch (62. Kasperek), Lautenbacher (46. Fister), N. Karpouzidis (55. Musselmann), Mi. Bachhuber (46. T. Karpouzidis), M. Fischer (62. Tchagouni), Schrills, Latanskij (62. Bahnmüller).

Vorbericht

SV Aubing zu Gast beim TuS

Die Fußballer des TuS Geretsried testen unverdrossen weiter, bestreitet an diesem Dienstag bereits ihr viertes Vorbereitungsspiel innerhalb von elf Tagen. Um 19.30 Uhr ist der SV Aubing zu Gast im Isarau-Stadion. Die Münchner Vorstädter spielen seit 15 Jahren in der Bezirksliga und belegten zuletzt in der Gruppe Ost den sechsten Platz. Mit Mark Koller, der zum Landesliga-Aufsteiger TSV Grünwald wechselt und Ludwig Reischl (SV Pullach/Bayernliga) hat die Elf von Simon Kaltenbach zwei Akteure an höherklassige Klubs verloren. Neu im Aubinger Kader sind unter anderem Cedric Rawyler (TSV Oberalting) sowie Maximilian Schwarz und Thomas Bretthauer vom Bezirksliga-Absteiger DJK Pasing. „Das wird sicherlich ein ordentliches Testspiel, das uns weiterbringt“, hofft Florian Beham. Der Geretsrieder Trainer bietet insgesamt 18 Spieler auf, darunter die zuletzt fehlenden Moritz Fischer und Benedikt Buchner. Inwieweit Vincenz Krüger (leichte Zerrung) zur Verfügung steht, entscheidet sich kurzfristig. „Wir arbeiten mit diesem Match langsam auf den Stammkader und die mögliche Startformation zum Punktspielauftakt hin“, erklärt Co-Trainer Christian Sacher.


24.06.2017 TUS Geretsried – FC Anadolou Bayern  0:1 (0:1)

Wenig Erkenntnisgewinn beim 0:1 des TuS Geretsried gegen Anadolu Bayern

Geretsried – Intensive Trainingseinheiten und das dritte Testspiel innerhalb von acht Tagen bei hochsommerlichen Temperaturen zehrten beim TuS Geretsried an den Kräften. So wurde der Vergleich mit dem FC Anadolu Bayern am Samstag mit 0:1 (0:1) verloren.

„Wir waren von der ersten Minute an nicht spritzig genug, haben bei der Bewegung mit dem Ball viele Fehler gemacht und waren nicht ausreichend geduldig, um Torsituationen vorzubereiten. Das Match verglichen mit der Begegnung gegen Garmisch-Partenkirchen war um eine Klasse schlechter“, kritisiert Florian Beham. Der Geretsrieder Trainer gab all seinen Schützlingen Einsatzzeiten, wechselte zur Halbzeit die komplette Mannschaft aus. Die rannte dem Führungstreffer von Neuzugang Florian Tschiatschek (DJK Pasing) aus der 22. Minute bis zum Schlusspfiff hinterher.

Dem Bezirksligisten war anzumerken, dass er die Partie unbedingt gewinnen wollte. Das Team um den neuen Trainer Kadir Cosgun spielte daher auf Sicherheit und schindete immer wieder Zeit mit Unterbrechungen aufgrund zahlreicher portionsweiser Einwechslungen. „Die Begegnung hat uns daher nicht viel weitergebracht. Es war mehr oder weniger eine Laufeinheit“, ärgerte sich Beham.

Auch Christian Sacher sah das so. „Der Freundschafskick war wenig erkenntnisreich, vor allem, weil auch unsere Mannschaft grob durchgewürfelt war und wir im Angriff nur wenige Torchancen zu verzeichnen hatten“, meint der neue Geretsrieder Co-Trainer.

20.06.2017 TUS Geretsried – 1. FC Garmisch-Partenkirchen 9:2 (4:0)

Geretsried – Die Premiere der neuen Anzeigentafel im Geretsrieder Isaraustadion hätte nicht besser ausfallen können. Schiedsrichterbetreuer Roman Jung konnte alle Tasten testen. Am Ende prangte nach dem Testspiel des TuS Geretsried gegen den 1. FC Garmisch-Partenkirchen ein 9:2 (3:0) in leuchtend roten Ziffern auf der Skala.

„Wir haben beim Spielaufbau vieles umgesetzt und beim Ballbesitz eine sehr gute Kontrolle gehabt“, lobt TuS-Trainer Florian Beham. Nur in den ersten 20 Minuten hielt der Kreisligameister mit. Dann sorgte Markus Baki (27., Foulelfmeter/38.) nach Johannes Bahnmüllers Kopfballvorlage sowie Johann Latanskij (45./Balleroberung und Zuspiel von Lukas Kellner) für die 3:0-Führung zur Pause.

„Wichtig war, dass wir uns auch in der zweiten Halbzeit viele Chancen herausgespielt haben“, freut sich der Coach, der mit den Torhütern Sebastian Untch und Michael Knestel, Lukas Kellner, Sebastian Rosina, Niko Karpouzidis, Carlos Mensah sowie Stürmer Bahnmüller sieben ehemaligen U 19-Spielern Einsatzzeiten geben konnte. Michael Bachhuber (51.) und zweimal Sebastian Schrills (53., Nachschuss/ 68., Ecke Latanskij) erhöhten die Führung.

Der Bezirksliganeuling war am Ende platt. Das wussten die Platzherren mit weiteren Treffern zu nutzen. Benedikt Buchner (76./Foulelfmeter), Latanskij (81.) und Christian Lautenbacher mit einem satten Schuss aus 25 Metern (86.) sorgten für den deutlichen Endstand. Für die Werdenfelser trafen Stefan Dürr (5:1/65.) und Loshi Valmir (7:2/78.). „Der Klassenunterschied war deutlich. Aber das war beabsichtigt“, meint Beham.

17.06.2017 FC Ismaning – TUS Geretsried 2:1 (2:1)

Ismaning/Geretsried – Obwohl die Fußballer des TuS Geretsried ihr erstes Vorbereitungsspiel mit 1:2 (1:2) beim FC Ismaning verloren haben, war Florian Beham rundum zufrieden. „Trotz des eineinhalbstündigen Vormittagstrainings war dieser Test eine sehr gute Sache. Von dem, was wir uns vorgenommen haben, wurde viel umgesetzt“, meinte der Geretsrieder Trainer. Der 34-Jährige brachte in der Startelf mit Michael Knestel, Sebastian Rosina, Niko Karpouzidis, Carlos Mensah und Abdul Tchagouni gleich fünf aus der eigenen A-Jugend stammenden Akteure sowie mit Rückkehrer Lukas Kellner (SB DJK Rosenheim) einen weiteren erst 19 Jahre alten Kicker.

Und die junge Truppe schlug sich in Durchgang eins mehr als wacker, war in jedem Fall auf Augenhöhe mit dem Bayernligisten und hielt diesen weitestgehend vom Strafraum fern. Markus Baki brachte bei seinem ersten Einsatz nach seiner Rückkehr vom Regionalligisten VfR Garching den TuS bereits nach zwei Minuten mit einem Freistoß aus 25 Metern in Führung. Adrian Joszt gelang kurz darauf der 1:1-Ausgleich für Ismaning (8.). Durch einen Foulelfmeter begünstigt gelang in der 45. Minute FCI-Kapitän Maximilian Siebald der 2:1-Führungstreffer. Kurz zuvor vergab Benjamin Fister eine dicke Chance, als er ein Zuspiel von Mensah volley über die Querstange drosch. Glück hatten die Gastgeber auch in der 57. Minute, als ein Kopfball von Baki gerade noch von der Linie gekratzt wurde.

„Bei unseren bisherigen A-Junioren hat man schon gemerkt, dass sie mit der Umstellung auf den Herrenfußball zu kämpfen haben. Aber die Jungs sind willig, geben Gas und hören darauf, was man ihnen sagt“, lobte Beham seine Schützlinge.